

Um die enormen Potenziale für einen effizienten Einsatz von Ressourcen im produzierenden Gewerbe erschließen zu können, haben das Bundesumweltministerium und der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) ein Kompetenzzentrum für Effizienztechnologien gegründet. Dieses soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen beim Einsatz von innovativen Technologien für den Klima- und Ressourcenschutz beraten und dazu beitragen, dass diese Technologien verstärkt genutzt werden.
Unternehmen des produzierenden Gewerbes sind durchschnittlich über 40 Prozent der Produktionskosten auf Material- und Rohstoffkosten zurückzuführen, während die Lohnkosten nur rund 20 Prozent und die Energiekosten durchschnittlich nur 2 Prozent ausmachen. Für einzelne, ausgewählte Branchen wie Kunststofferzeugung, Metallverarbeitung, chemische Industrie, Elektroindustrie und Baugewerbe zeigen erste Schätzungen, dass das Einsparpotential zwischen 5 und 11 Milliarden Euro pro Jahr in der jeweiligen Branche liegt.
Nach der Unterzeichnung des Vertrages für die Gründung des gemeinsamen Kompetenzzentrums für Klimaschutz-, Umwelt- und Ressourceneffizienztechnologien ist der VDI als Träger mit dem Aufbau des Zentrums befasst. Zum Geschäftsführer des Kompetenzzentrums wurde der frühere Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE), Johannes Lackmann, bestellt.
Weitere Informationen finden Sie online unter www.bmu.de und www.vdi.de/studien.
