

Gestiegene Energie- und Transportkosten sowie die Sorge über die anwachsenden Müllhalden haben den umweltfreundlichen Verpackungen in den USA zu einem starken Aufschwung verholfen. Sie bedienen bereits fast ein Drittel des gesamten Verpackungsbedarfs. Die Tendenz ist weiter steigend. So legt die Nachfrage nach grünen Verpackungen im Vergleich zum gesamten Verpackungsmarkt wesentlich stärker zu.
Der Marktanteil von grünen Verpackungen am gesamten Verpackungsmaterial lag 2008 bei 29,2% und soll bis 2013 auf 31,5% steigen. Wertmäßig bedeutet dies einen Zuwachs von 37,2 Mrd auf 43,9 Mrd USD.
Zu dem Durchbruch hat sicherlich auch die Tatsache verholfen, dass die Definition grüner Verpackungen relativ weit gefasst ist. Dazu zählen Materialien, die wiederverwertbar sind oder entsprechende Inhaltsstoffe enthalten, auf toxische Mittel verzichten und beim Produktionsprozess auf erneuerbare Energiequellen zurückgreifen. Auch Fertigungsverfahren, die den Material- und Energieeinsatz optimieren, können zu dem Qualitätsmerkmal „grüne Verpackung“ verhelfen.
Während die Nachfrage nach Verpackungen aus wiederverwertbaren Stoffen ähnlich stark wie der Gesamtbedarf an grünen Verpackungen steigt, erfahren Produkte aus recyclingfähigen Kunststoffen einen robusteren Zuwachs. Die Gründe liegen in den stärker koordinierten Anstrengungen, das eingesammelte Abfallvolumen zu erhöhen und die zunehmende Fokussierung auf die Entwicklung lebensmittelverträglicher Harze.
Den kompletten Artikel mit ausführlicheren Informationen finden Sie in der Datenbank der Germany Trade and Invest unter: www.gtai.de (Datenbanksuche Länder und Märkte: Land - USA).
