

Schwedens Abfall- und Verpackungsindustrie verfügt weltweit über hohes Ansehen. Der Industriezweig gilt als äußerst innovativ hinsichtlich ökonomischer, technischer und ökologischer Lösungsansätze. Für deutsche Verpackungsfirmen, Maschinenbauer, Werkstofflieferanten bietet der verhältnismäßig große schwedische Verpackungsmarkt attraktive Beteiligungsmöglichkeiten. Für Bewegung sorgen auch die auf EU-Direktiven basierenden Regelungen zu Recycling und Produzentenverantwortung.
In Schweden wird seit dem 20. September 2006 ein zentrales Register für die Meldepflicht des Verkaufs von Elektrowaren geführt. In das von der Umweltbehörde des Landes (Naturvardsverket) betriebene Melde-Register müssen sich alle Hersteller, Händler und Importeure, die in Schweden elektrische und elektronische Produkte verkaufen, eintragen lassen. Mit Hilfe des Registers soll die Produzentenverantwortung gemäß der entsprechenden EU-Richtlinie zum "Elektroschrott" in Schweden effizient überwacht werden. Ähnlich wie beim Verpackungsrecycling schließen Hersteller beziehungsweise Verkäufer und Importeure einen Vertrag mit einer Entsorgungs- beziehungsweise Wiederverwertungsgesellschaft wie zum Beispiel der Firma El-Kretsen ab.
Der ausführliche Artikel zu Geschäftschancen in der Abfall- und Recyclingwirtschaft Schwedens steht kostenfrei zum Download bereit in der Datenbank der Germany Trade and Invest unter www.gtai.de/DE/Navigation/Datenbank-Recherche/Laender-und-Maerkte (Navigation: Land - Schweden, Thema - Branche, Bereich - Umweltschutz, Entsorgung, Klimaschutz).
