Stand: 14.04.2010Lateinamerika: Recycling bringt Geld und Jobs

In Südamerika sind umfangreiche Investitionen zu erwarten

Lateinamerika muss umfangreich investieren, sollen bis 2015, wie von den Vereinten Nationen angestrebt, 82% der Bevölkerung Zugang zu Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung haben.

Die Wasserwirtschaft spielt nicht allein für die Lebensqualität der Bevölkerung eine Rolle, sondern ist auch für ein dauerhaftes Wachstum von Industrie, Bergbau und Landwirtschaft grundlegend. Eine Recyclingwirtschaft existiert bislang kaum. Die Existenz informeller Müllsammler beweist aber, dass eine Professionalisierung dieses Sektors notwendig ist.

Das Thema Kreislaufwirtschaft gewinnt in Lateinamerika an Bedeutung. Gemäß eines Berichts der Cepal vom Februar hat sich das Pro-Kopf-Müllaufkommen in Lateinamerika in den zurückliegenden 30 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig konnte der Ausbau der Deponiekapazitäten nicht mithalten. Die Anlagen besonders in wachsenden Millionenstädten sind zunehmend überlastet.

Den ausführlichen Artikel von Siegfried Ellermann finden Sie bei Germany Trade & Invest unter: www.gtai.de

 
 

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Quelle: Euwid