Stand: 02.09.2011Abfallwirtschaft der Ukraine muss Sekundärrohstoffnutzung intensivieren

Noch weithin fehlende Müllsortierung / Investitionsagentur wirbt für Großprojekt

Das Potenzial für den Ausbau der Recycling-Wirtschaft der Ukraine gilt als riesig. Dies hat zum einen damit zu tun, dass die Industrie des Landes stark auf die Herstellung von Massengütern niedrigen Verarbeitungsgrads ausgerichtet ist, darunter von Stahl-Halbzeug und Baustahl, von Stickstoffdünger und anderem Mineraldünger sowie von weiteren Erzeugnissen der Schwerchemie. Eisen- und NE-Metallschrott, Abraum und Chemieabfälle sind landesweit inzwischen die Ursachen erheblicher Umweltprobleme.

Generell steht das Recycling in der Ukraine erst in den Anfängen. Dies gilt vor allem für die Mülltrennung beim Hausmüll, für die Wiederverwertung von Alt- und Abfallkunststoffen sowie für die Nutzung von Deponiegas als Energieträger. Von den in der Ukraine alljährlich anfallenden 50 Mio. cbm (14 Mio. t) Kommunalmüll werden zurzeit immer noch mehr als 95% ungetrennt und unbehandelt auf legale, aber meist unter Missachtung elementarer Umweltbelange betriebene Deponien oder aber die zahllosen illegalen Müllkippen verbracht. In einer groben Schätzung ist von derzeit landesweit 50.000 größeren Deponien und Müllkippen die Rede.

Den ganzen Bericht über die Abfallbehandlung in Rumänien finden Sie bei Germany Trade & Invest unter: www.gtai.de

 
 

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Quelle: Euwid