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Alba legt Altglasaufbereitung still
02.02.2012 - Der Entsorger Alba sieht keine Zukunft mehr für eine eigene Aufbereitung von Altglas. Der Konzern schließt deshalb die 1995 errichtete Altglasaufbereitungsanlage in Velten zum 15. Februar.
mehr - Der Entsorger Alba sieht keine Zukunft mehr für eine eigene Aufbereitung von Altglas. Der Konzern schließt deshalb die 1995 errichtete Altglasaufbereitungsanlage in Velten zum 15. Februar. Alba folge damit der strategischen Ausrichtung, sich verstärkt auf Wachstumsmärkte mit Zukunftspotenzial zu konzentrieren, erklärte das Unternehmen. Alba zufolge sind die Produktionskapazitäten der deutschen Glashütten - und damit die Nachfrage nach aufbereiteten Glasscherben - in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen. Demgegenüber seien die Anforderungen an die Qualität des recycelten Glases und damit die Kosten stetig gestiegen.Um im deutschen Markt für Glas-Aufbereitung nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben, brauche es aber eine Mindesttonnage von rund 750.000 Tonnen. Für Alba sei diese Marke mit ihrer einzigen Anlage in Velten nicht erreichbar, weshalb die Stilllegung beschlossen worden sei.
Valpak geht an Management und DSD-Eigner Greenpoint
30.01.2012 - Die Mitglieder der britischen Rücknahme- und Verwertungsorganisation Valpak haben die vom Management vorgeschlagene Neustrukturierung des Unternehmens beschlossen.
mehr - Die Mitglieder der britischen Rücknahme- und Verwertungsorganisation Valpak haben die vom Management vorgeschlagene Neustrukturierung des Unternehmens beschlossen. Für das „Management-buy-out“ stimmten vorige Woche 91 Prozent der über 4.000 Valpak-Mitglieder. Demnach soll Valpak zu 70 Prozent vom Management und zu 30 Prozent von der luxemburgischen Greenpoint Holdings S.C.A. übernommen werden. Greenpoint ist der Eigner der Duales System Deutschland GmbH (DSD). Die Valpak-Mitglieder erhalten dafür insgesamt bis zu 2,5 Mio Pfund bzw. 610 Pfund pro Mitglied. Über 30 Prozent der Valpak-Mitglieder hätten angekündigt, dass das Geld für wohltätige Zwecke gespendet werde, erklärte das Unternehmen.Das Geschäft von Valpak soll weiterhin auf Großbritannien fokussiert bleiben. Greenpoint habe 2,0 Mio Pfund als Kapital für Investitionen in die zukünftige Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten sowohl in Großbritannien als auch international zugesagt. Der Valpak-Vorsitzende John Gummer, Chief Executive Steve Gough und Finanzdirektor Director Philip Gale werden weiter die Geschäfte führen, teilte Valpak mit.Ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe EUWID 05/2012. Bereits ab Dienstag können Sie diese und andere aktuelle Nachrichten aus der Entsorgungsbranche auch in unserem E-Paper nachlesen.
Erneut mehr Abfälle verbrannt als deponiert
25.01.2012 - In Deutschland wurden 2010 insgesamt 41,7 Mio Tonnen Abfälle in thermischen Abfallbehandlungsanlagen sowie Feuerungsanlagen verbrannt. Somit übertraf die verbrannte Abfallmenge erneut die deponierte.
mehr - In Deutschland wurden 2010 insgesamt 41,7 Mio Tonnen Abfälle in thermischen Abfallbehandlungsanlagen sowie Feuerungsanlagen verbrannt. Somit übertraf die verbrannte Abfallmenge das zweite Jahr in Folge die deponierte Abfallmenge, teilte das Statistische Bundesamt heute mit.Insbesondere die Verbrennung in Feuerungsanlagen hat 2010 weiter deutlich an Bedeutung gewonnen. So wurde dort mit 17,3 Mio Tonnen rund ein Sechstel mehr Abfall verbrannt als noch in 2009.Die thermischen Abfallbehandlungsanlagen steigerten ihren Input den Angaben zufolge mit 24,3 Mio Tonnen nur um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die deponierte Menge nahm 2010 hingegen um weitere 900.000 Tonnen auf knapp 34,6 Mio Tonnen ab.
RKD bald in allen Bundesländern als duales System festgestellt
11.01.2012 - Die RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG in Köln dürfte noch im Februar in allen Bundesländern als 10. Betreiber eines dualen Systems die Feststellungsbescheide bekommen.
mehr - Die RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG in Köln dürfte noch im Februar in allen Bundesländern als 10. Betreiber eines dualen Systems die Feststellungsbescheide bekommen.Die RKD war im Juli gestartet. Inzwischen liegen dem Unternehmen nach eigenen Angaben die Bescheide aus Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein vor, der nächste Bescheid dürfte nächste Woche in Rheinland-Pfalz erfolgen.RKD-Geschäftsführer Florian Dühr zeigte sich zuversichtlich, die Systemfeststellungen bald aller Bundesländer vorweisen zu können und dann bundesweit den Systembetrieb aufnehmen zu können. Der formal ebenfalls notwendige Beitritt und die Aufnahme der RKD in die Gemeinsame Stelle der dualen Systeme Deutschlands stehe kurz bevor, die Clearingverträge für Nebenentgelte, Leichtverpackungen, Glas und PPK habe RKD bereits unterschrieben.
Imtech liefert Anlage nach Warschau
04.01.2012 - Das niederländische Unternehmen Imtech NV hat einen Auftrag im Wert von 77 Mio € über Anlagentechnik für ein Entsorgungszentrum in Polen erhalten. Das teilte der Anlagenbauer heute mit.
mehr - Das niederländische Unternehmen Imtech NV hat einen Auftrag im Wert von 77 Mio € über Anlagentechnik für ein Entsorgungszentrum in Polen erhalten. Der Anlagenbauer teilte am Mittwoch mit, dass er den Auftrag zum Jahresende 2011 von dem Unternehmen Finalsa S.A. erhalten habe.Die Anlage, die in der Nähe von Warschau errichtet werden soll, wird Imtech zufolge jährlich rund 120.000 Tonnen Siedlungsabfälle mechanisch-biologisch behandeln und Biogas, Wertstoffe und Ersatzbrennstoffe gewinnen.
ARA-Sammelmengen gestiegen
03.01.2012 - Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) hat im vergangenen Jahr mit über 140.000 Tonnen 1,2 Prozent mehr Kunststoffverpackungen als 2010 erfasst.
mehr - Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) hat im vergangenen Jahr mit über 140.000 Tonnen 1,2 Prozent mehr Kunststoffverpackungen als 2010 erfasst. Auch Altpapier und Papierverpackungen erreichten im abgelaufenen Jahr mit rund 600.000 Tonnen ein Plus von 1,3 Prozent, teilte Österreichs führendes Verpackungssammelsystem mit.Lediglich bei Metallverpackungen habe die ARA ein Minus von 2,3 Prozent auf knapp über 30.000 Tonnen verzeichnet. Den Rückgang begründete ARA mit leichteren Verpackungen sowie der Verschiebung zu anderen Verpackungsarten. Unterdessen gelten für 2012 die von der ARA bereits im vergangenen Oktober angekündigten deutlich geringeren Lizenztarife. Diese liegen nun im Durchschnitt um 9 Prozent unter denen des Vorjahres.
Menge der in Hessen entsorgten Abfälle 2010 nahezu konstant bei 5,7 Mio Tonnen
03.01.2012 - In Hessen wurden im Jahr 2010 insgesamt über 5,7 Mio Tonnen Abfall entsorgt. Das geht aus der aktuellen Abfallbilanz des Landes hervor.
mehr - In Hessen wurden im Jahr 2010 insgesamt über 5,7 Mio Tonnen Abfall entsorgt. Das geht aus der aktuellen Abfallbilanz des Landes hervor. Davon stammten etwas mehr als 2,9 Mio Tonnen aus Haushalten und Kleingewerbe sowie über 2,8 Mio Tonnen aus Gewerbe und Industrie. Die Gesamtmenge aller entsorgten Abfälle ist gegenüber dem letzten Vergleichswert aus dem Jahr 2008 leicht um 40.000 Tonnen gesunken.Mit über 3,0 Mio Tonnen wurde der mit Abstand größte Teil der Abfälle stofflich verwertet. Weitere knapp gingen den Angaben zufolge 280.000 Tonnen gingen in die energetische Verwertung. Insgesamt lag die Verwertungsquote somit bei 57,5 Prozent, nachdem im Jahr 2008 noch 60,9 Prozent der Abfälle verwertet wurden. Gleichzeitig stiegen die im Rahmen der Beseitigung sowie die für die Zwischenlagerung abgelagerten Mengen jeweils um rund die Hälfte auf 300.000 bzw. fast 240.000 Tonnen an.
BDE: Konzessionsrichtlinie ungeeignet
23.12.2011 - Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft begrüßt zwar die Absicht der EU-Kommission, einen besseren Zugang für europäische Unternehmen zum Konzessionsmarkt zu schaffen
mehr - Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft begrüßt zwar die Absicht der EU-Kommission, einen besseren Zugang für europäische Unternehmen zum Konzessionsmarkt zu schaffen und den Ausbau öffentlich-privater Partnerschaften zu fördern. Die von Brüssel vorgeschlagene Richtlinie hält der BDE im Bereich der Entsorgungswirtschaft jedoch nicht für geeignet, dieses Ziel zu erreichen. Bereits seit Jahren stehen sowohl der BDE als auch die Industrie und öffentliche Auftraggeber der Idee einer gesamteuropäischen Konzessionsregelung ausgesprochen kritisch gegenüber. Angesichts der höchst unterschiedlichen Systeme zur Erbringung öffentlicher Dienstleistungen, die in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten angewandt werden, sei eine übergreifende europäische Regelung nur bedingt umsetzbar. Aus Sicht des BDE wäre allein eine schlanke Regelung der Veröffentlichungspflichten für Auftraggeber bei einer beabsichtigten Konzessionsvergabe sinnvoll und praktikabel gewesen. Diese hätte sich an den bestehenden Vorgaben für Baukonzessionen orientieren können. Mit der aktuell vorgeschlagenen Konzessionsrichtlinie werde EU-Kommission diesen Anforderungen jedoch nicht gerecht. BDE-Präsident Peter Kurth: „Die Kommission hat mit ihrem 53 Paragraphen und 13 Anhänge umfassenden Vorschlag nicht, wie angekündigt, eine schlanke Regelung, sondern einen unnötig komplexen Gesetzestext vorgelegt. Für den Bereich der Entsorgungswirtschaft ist zu bezweifeln, dass dieser Vorschlag in der Praxis von den öffentlichen Auftraggebern umgesetzt wird und tatsächlich dazu führt, dass mehr öffentliche Dienstleistungen an private Unternehmen ausgelagert oder in öffentlich-privater Kooperation erbracht werden." Besonders kritisch sieht der BDE die Idee der EU-Kommission, die Beziehungen öffentlicher Einrichtungen untereinander - wie schon im allgemeinen Vergaberecht - weitgehend vom Anwendungsbereich der Konzessionsregelung auszunehmen. Die Ausweitung von „In-House“-Vergaben und öffentlichen Kooperationsmöglichkeiten dürfte Konzessionsmodelle für die Kommunen geradezu überflüssig machen.
Mengen dualer Systeme auf kaum veränderten Niveau
21.12.2011 - Die ersten Meldungen der dualen Systeme für die Verpackungsentsorgung für das neue Jahr sind verhalten ausgefallen. Die Indikationsmeldungen
mehr - Die ersten Meldungen der dualen Systeme für die Verpackungsentsorgung für das neue Jahr sind verhalten ausgefallen. Die Indikationsmeldungen der neun Systembetreiberlagen für das 1. Quartal 2012 lagen in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Nach den nicht testierten Zahlen der Clearingstelle werden im 1. Quartal 2012 etwa 285.000 Tonnen Leichtverpackungen (LVP) erwartet, an Glas sind es 493.400 Tonnen. Bei Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK) dürften 218.552 Tonnen lizenziert werden. Die bis 15. Dezember gemeldete Prognose dient nur zur Orientierung und Mengenverteilung. Die Abrechungsbasis für die Entsorger mit den Systemen werden die Planmengen-Anteile für das 1. Quartal 2012 sein, die erst Ende Januar oder Anfang Februar vorliegen dürften. Die Mengen werden dann im Unterschied zu den Indikationsmeldungen von Wirtschaftsprüfern testiert sein. Bei LVP zeigt sich inzwischen die Verschiebung durch neu vergebene Aufträge. DSD führt bei LVP mit einem Marktanteil von 55,98 Prozent, vor BellandVision mit 15,03 Prozent, Dritter ist Redual mit 7,06 Prozent. Interseroh findet sich nach dem Verlust des Kunden Lidl mit einem LVP-Marktanteil von 6,97 Prozent nur noch auf dem vierten Platz.
RETech jetzt in privater Trägerschaft
21.12.2011 - Die Exportinitiative für Recycling- und Effizienztechnik (RETech) des Bundesumweltministeriums wird jetzt von einem privaten Verein getragen. In Bonn wurde hierzu der Verein "German RETech Partnership"
mehr - Die Exportinitiative für Recycling- und Effizienztechnik (RETech) des Bundesumweltministeriums wird jetzt von einem privaten Verein getragen. Vertreter von Unternehmen der Kreislaufwirtschaft sowie deutscher Hochschulen haben in Bonn hierzu den Verein "German RETech Partnership" gegründet und damit die bisherige RETech-Initiative des Bundesumweltministeriums in private Trägerschaft überführt, teilte das BMU mit. Der Verein wird sich in Fortführung der bisherigen Aktivitäten auf die Verbesserung der Exportchancen für Unternehmen der Entsorgungsbranche sowie die Förderung des Know-how-Transfers und des Technologieexports konzentrieren. Ziel sei, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern moderne Entsorgungsstrukturen zu stärken.
Quelle: Euwid