Nachrichten
Altholz: Winterlager weitgehend abgebaut
07.05.2013 - Trotz des langen Winters sind die Verbrennungsanlagen halbwegs entspannt durch die kalte Jahreszeit gekommen. Einige hätten aber an der Grenze gewirtschaftet, heißt es im aktuellen Marktbericht des EUWID.
mehr - Trotz des langen Winters sind die Verbrennungsanlagen halbwegs entspannt durch die kalte Jahreszeit gekommen. Einige hätten dennoch an der Grenze gewirtschaftet und „von der Hand in den Mund“ gelebt, heißt es im aktuellen Marktbericht des EUWID. Waren vor einem Jahr zum Frühlingsbeginn noch reichlich Mengen auf Lager, so sind in diesem Jahr die Winterlager – von Ausnahmen abgesehen – weitgehend abgebaut worden, manche bezeichnen ihre Vorratshaltung als nunmehr besenrein. Insgesamt habe man eine „Punktlandung“ hinbekommen, zeitweise „hat es bedrohlich ausgesehen und der Winter sei „gerade rechtzeitig zu Ende“ gewesen.Unübersichtlich ist offenbar der Markt für die stofflichen Qualitäten in erster Linie im Süden Bayerns. Getrieben durch die höheren Preise für Sägerestholz ist der Substitutionsdruck auf Seiten der Holzwerkstoffindustrie gewachsen, so dass vermehrt auf Altholzsortimente zurückgegriffen wird. Dies trage zugleich dazu bei, dass intensiver für die stoffliche Verwertung sortiert wird.
Vor diesem Hintergrund bestehe auf Seiten der Kraftwerke die Befürchtung, dass sich die Mengenrelationen zu Lasten der Thermik verschieben könnten, was sich letztlich auch in den Preisen für die thermischen Qualitäten nieder-schlagen dürfte. Bislang sind dem Vernehmen nach allerdings kaum Preisbewegungen erfolgt, und nur von kleineren „Nervositätszuschlägen“ zur strategischen Mengensicherung ist die Rede.
Den vollständigen Bericht zum Altholzmarkt erhalten Sie in EUWID 19/2013. Die aktuelle Ausgabe steht zudem ab 14.00 Uhr als E-Paper zur Verfügung. Kunden unseres Premiumangebots können die Informationen zum Marktbericht auch online einsehen. Für Fragen zu unseren Angeboten wenden Sie sich bitte an unsere Kundenservice.
Veolia plant Umorganisation und weitere Einsparungen
03.05.2013 - Der französische Umweltkonzern Veolia Environnement will seine Organisation neu ausrichten und dadurch bis 2015 zusätzliche Kostensenkungen in Höhe von 280 Mio € erzielen.
mehr - Der französische Umweltkonzern Veolia Environnement will seine Organisation neu ausrichten und dadurch bis 2015 zusätzliche Kostensenkungen in Höhe von 280 Mio € erzielen. Die gegenwärtige, nach Geschäftsbereichen ausgerichtete Organisation werde durch eine integrierte auf geographische Märkte ausgerichtete Struktur ersetzt, kündigte das Unternehmen am Freitag bei der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse an.
„Unsere neue Organisation erlaubt es uns, ein sehr viel ambitionierteres Kostensenkungsziel von 750 Mio € bis 2015 anstelle des bisherigen Ziels von 470 Mio € anzustreben“, erklärte Konzernchef Antoine Frérot heute.
Die Entsorgungsaktivitäten von Veolia verzeichneten im ersten Quartal 2013 den Angaben zufolge einen Umsatzrückgang um über sechs Prozent bzw. rund 130 Mio € auf 1,93 Mrd €. Als Gründe dafür nennt der Konzern das niedrigere Mengen- und Aktivitätsniveau als Folge der schwierigen Wirtschaftslage, den langen Winter in Frankreich, Großbritannien und Deutschland sowie gesunkene Sekundärrohstoffpreise. Auch der operative Cashflow und das Betriebsergebnis der fortgeführten Aktivitäten blieben unter dem Vorjahreswert zurück.
Einen umfangreichen Bericht zu den Quartalszahlen von Veolia erhalten Sie in Ausgabe 19/2013 von EUWID Recycling und Entsorgung, die am Mittwoch als Printausgabe erscheint. Unsere Premium-Abonnenten können die Ausgabe bereits ab Dienstagmittag als E-Paper lesen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
BDE: Pauschale Befreiung öffentlicher Auftraggeber von Ausschreibungspflicht verhindern
29.04.2013 - Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hat sich gegen eine Ausweitung der Ausnahmen von der Ausschreibungspflicht für öffentliche Auf-traggeber ausgesprochen.
mehr - Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hat sich deutlich gegen eine Ausweitung der Ausnahmen von der Ausschreibungspflicht für öffentliche Auftraggeber ausgesprochen. Anlässlich der für Anfang Mai geplanten Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Rat und Kommission zur Neufassung der EU-Vergaberichtlinie fordert der Verband, Aufgabenübertragungen zwischen öffentlichen Auftraggebern nicht pauschal von der Ausschreibungspflicht zu befreien.
Die vom Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments eingebrachten Forderungen bezeichnete BDE-Präsident Peter Kurth als „dramatisch weitgehende Aushebelung des Vergaberechts“. Öffentliche Auftraggeber könnten sich künftig sämtliche zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Leistungen ohne Ausschreibung bei anderen öffentlichen Stellen beschaffen, befürchtet Kurth. Der Markt für private Akteure könnte in der Folge wegbrechen und die Unternehmen so in ihrer Existenz gefährdet werden.
Vom Rat erwartet der Verband daher, dass er in den anstehenden Verhandlungen auf einer engen Fassung der Ausnahmetatbestände beharrt. Über die von der EU-Kommission in Umsetzung der Rechtssprechung des EuGH vorgeschlagenen Regelungen dürfe nicht hinausgegangen werden. Auch die EU-Parlamentarier ruft der BDE auf, die Forderungen aus dem Binnenmarktausschuss zu korrigieren.
Einen umfangreichen Bericht zu diesem Thema erhalten Sie in Ausgabe 18/2013 von EUWID Recycling und Entsorgung, die am Mittwoch als Printausgabe erscheint. Unsere Premium-Abonnenten können die Ausgabe bereits ab Dienstagmittag als E-Paper lesen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
Studie: kaum Chancen für vollständige Eindämmung illegaler Altgeräteexporte
23.04.2013 - Illegale Altgeräte-Exporte in Entwicklungsländer können derzeit kaum vollständig unterbunden werden, so eine SteP-Studie. Der Export der Geräte in ärmere Staaten sei einfach zu lukrativ.
mehr - Der Unterbindung von illegalen Lieferungen alter Elektro- und Elektronikaltgeräte von Industriestaaten in Entwicklungsländer werden in naher Zukunft nur geringe Chancen eingeräumt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine aktuelle Studie der StEP-Initiative (Solving the E-Waste Problem) zu den Ursachen und Hintergründen des weltweiten Altgerätestroms.
Der Export der Geräte in ärmere Staaten sei einfach zu lukrativ, da hohe Umweltstandards, Arbeitskosten und Steuern das Recycling des E-Schrotts in den Industriestaaten noch entscheidend verteuern, so das Fazit der Wissenschaftlerin Djahane Salehabadi von der Cornell University in Ithaca (New York). Der potentielle Wert der Altgeräte sei daher in den Entwicklungsländern relativ gesehen deutlich höher, so dass ein vollständiges Verbot solcher Lieferungen nicht realistisch erscheine.
Die unklaren Definitionen und Klassifizierungen von Alt- und Gebrauchtgeräten auf nationaler und internationaler Ebene würden dem Handel mit Altgeräten zwar genauso Vorschub leisten wie die weit verbreiteten Mängel bei der Durchsetzung der rechtlichen Vorgaben und der Kontrolle der Lieferungen. Letztlich seien aber vor allem die stärkeren Profitmöglichkeiten in Entwicklungsländern bei der Ausschlachtung der Altgeräte der entscheidende Antrieb, um die vorhandenen Schlupflöcher auch wirklich auszunutzen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 17/2013 von EUWID Recycling und Entsorgung, die am Mittwoch als Printausgabe erscheint. Unsere Premium-Abonnenten können die Ausgabe ab sofort als E-Paper lesen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
Veolia und Total weihen neue Anlage zur Altölaufbereitung ein
16.04.2013 - Der französische Entsorgungskonzern Veolia Environnement und der Mineralölkonzern Total haben ihre neue Aufbereitungsanlage für Altöl in der Nähe von Le Havre erfolgreich eingeweiht.
mehr - Der französische Entsorgungskonzern Veolia Environnement und der Mineralölkonzern Total haben ihre neue Aufbereitungsanlage für Altöl in Gonfreville l’Orcher nahe Le Havre erfolgreich eingeweiht. Die Osilub-Anlage soll über eine Jahreskapazität von 120.000 Tonnen verfügen, was in etwa der Hälfte des gesamten französischen Aufkommens an alten Motorenölen im Jahr entspricht, erklärten die Konzerne in einer gemeinsamen Mitteilung.
In die Anlage wurden den Angaben zufolge rund 55 Mio € investiert. Die Rückgewinnungsraten bei der Aufbereitung des Altöls werden auf 75 Prozent beziffert.
Mit der Fertigstellung der neuen Aufbereitungsanlage nach rund 20 Monaten Bauzeit werde die Recyclingkapazität für Altöl nicht nur in Frankreich, sondern auch für den gesamten Nordwesten Europas deutlich erweitert, erklärten Veolia und Total weiter.
EUWID Recycling und Entsorgung erscheint immer mittwochs als Printausgabe. Unsere Premium-Abonnenten können die Ausgabe bereits dienstags ab 14.00 Uhr als E-Paper lesen. Unsere Marktberichte stehen ebenfalls frühzeitig online zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
BDE fordert bessere Rahmenbedingungen für die Recyclingwirtschaft
15.04.2013 - Der BDE hat anlässlich der Beratungen der Europäischen Innovationspartnerschaft Rohstoffe einen "schlüssigen und anspruchsvollen regulatorischen Rahmen" für die Abfallwirtschaft in der EU gefordert.
mehr - Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hat anlässlich der Beratungen der Europäischen Innovationspartnerschaft Rohstoffe die Schaffung eines schlüssigen und anspruchsvollen regulatorischen Rahmens für die Abfallwirtschaft in der EU gefordert. Dazu gehöre die strikte Anwendung der fünfstufigen Abfallhierarchie gemäß der Abfallrahmenrichtlinie, ein EU-weites Deponierungsverbot unvorbehandelter Abfälle sowie der Ausbau der Getrenntsammlung. Außerdem sprach sich der BDE für höhere Recyclingraten, eine gestärkte Herstellerverantwortung und eine verbesserte Recyclingfähigkeit von Produkten aus.
BDE-Präsident Peter Kurth: „Es ist unbestritten, dass die Kreislaufwirtschaft bereits heute erheblich zur Rohstoffsicherung in der EU beiträgt. Allein in Deutschland wurden bereits 2010 durch die stoffliche Verwertung von Eisen und Stahl, Kupfer sowie Kunststoffen Primärrohstoffe im Wert von mehr als 10 Mrd €substituiert."
Viele Potentiale blieben jedoch weiter ungenutzt, bemängelt Kurth. So könnte theoretisch eine Verdopplung des Sekundärrohstoffaufkommens bis 2020 auf 20 Mrd € erreicht werden. Dafür müsse der Strategieplan der EU-Innovationspartnerschaft Rohstoffe aber die abfall- und wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Recyclingunternehmen verbessern und innovative Recyclingtechnologien fördern, forderte der BDE-Präsident.
Bis Juni dieses Jahres erarbeitet die EU-Kommission gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Forschung einen sogenannten „Strategischen Implementierungsplan“, erklärte der BDE weiter. Innovative Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, darunter auch im Recyclingsektor, sollen dabei die Abhängigkeit Europas von Rohstoffimporten reduzieren.
EUWID Recycling und Entsorgung erscheint immer mittwochs als Printausgabe. Unsere Premium-Abonnenten können die Ausgabe bereits dienstags ab 14.00 Uhr als E-Paper lesen. Unsere Marktberichte stehen ebenfalls frühzeitig online zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
EU-Länder exportierten 2012 rund 3,4 Mio Tonnen Altkunststoffe in Drittstaaten
15.04.2013 - Das EU-Exportvolumen an Altkunststoffen in Drittländer hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Laut Eurostat wurden 2012 rund 3,358 Mio Tonnen im Wert von 1,07 Mrd € in das EU-Ausland exportiert.
mehr - Das EU-Exportvolumen an Altkunststoffen in Drittländer hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Nach vorläufigen Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat exportierten die 27 Mitgliedstaaten 2012 rund 3,358 Mio Tonnen „Abfälle, Schnitzel und Bruch von Kunststoffen“ im Wert von 1,07 Mrd € in das EU-Ausland (so genannter Extra-EU-Handel). Das entspricht in etwa den Mengen der Vorjahre (2011: 3,365 Mio Tonnen für 963 Mio €; 2010: 3,373 Mio Tonnen für 908 Mio €).
Die Zielländer liegen fast sämtlich in Süd-, Südost- und vor allem Ostasien. So gingen wie im Vorjahr knapp 87 Prozent der EU-Altkunststoffexporte nach China sowie in die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong.
In den letzten Jahren zeigt sich dabei eine starke Verschiebung zugunsten von Direktexporten nach China. Ebenfalls eine steigende Tendenz zeigt die Statistik für die Ausfuhren nach Indien.
Die Einfuhren an Altkunststoffen in die EU sind verglichen mit den Exporten minimal. Insgesamt wurden 2012 nur rund 399.000 Tonnen Kunststoffabfälle (Wert: 75,3 Mio €) in die 27 Mitgliedstaaten importiert (2011: 412.000 Tonnen für 77,6 Mio €).
Mit Ausfuhrmengen von 229.000 Tonnen ist Norwegen das mit Abstand wichtigste Lieferland für Altkunststoffe in die EU. Weiterhin bedeutende Mengen kommen aus der Schweiz (100.000 Tonnen), während Länder außerhalb Europas nahezu keine Rolle für die Versorgung der europäischen Recycler spielen.
Den vollständigen Bericht zu den Außenhandelszahlen der EU-Staaten im Bereich Altkunststoffe erhalten Sie in EUWID 16/2013. EUWID Recycling und Entsorgung informiert Sie in der Printausgabe und im E-Paper regelmäßig über die aktuellen Außenhandelszahlen Deutschlands und der EU zu verschiedenen Abfallfraktionen von Stahlschrott und Altmetallen über Altpapier bis hin zu Altkunststoffen. Haben Sie Fragen zu unseren Print- und Onlineangeboten? Dann wenden Sie sich kostenfrei an unseren Kundenservice.
Studie: Markt für Aufbereitung von Klärschlamm wächst
03.04.2013 - Der weltweite Markt für die Aufbereitung von Klärschlamm wird in den kommenden Jahren stark wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Frost & Sullivan.
mehr - Der weltweite Markt für die Aufbereitung von Klärschlamm wird in den kommenden Jahren stark wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Sludge Treatment Systems Market“ des US-amerikanischen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Frost & Sullivan. Demnach werden im Jahr 2018 am Weltmarkt für Klärschlammaufbereitungsanlagen 8,23 Mrd US-Dollar umgesetzt. 2012 waren es 5,35 Mrd US-Dollar.
Die Berater begründen ihre Annahme mit schärferen Rechtsvorschriften zur Entsorgung von Abwasserrückständen. Insbesondere zum Schutz der natürlichen Umwelt ergreifen die Staaten zukünftig verstärkt politische Maßnahmen, damit die Qualität und Anzahl von Anlagen zur Klärschlammaufbereitung zunimmt, heißt es in einer Mitteilung von Frost & Sullivan. Dazu zählen die Unternehmensberater unter anderem die Festschreibung der bevorzugten Aufbereitungsmethoden sowie Belastungsgrenzen für Schadstoffe und Krankheitserreger.
Regierungen und Behörden fachten damit in den kommenden Jahren Investitionen in die Klärschlammaufbereitung weltweit an. Insbesondere die rasante Infrastrukturentwicklung in Entwicklungsländern werde die Anzahl der Kläranlagen ansteigen lassen und die Klärschlammmenge erhöhen, so Frost & Sullivan. Deshalb werde es auch weiterhin einen großen Markt für Klärschlammaufbereitungsanlagen geben.
EUWID Recycling und Entsorgung erscheint immer mittwochs als Printausgabe. Unsere Premium-Abonnenten können die Ausgabe bereits ab 14.00 Uhr als E-Paper lesen. Unsere Marktberichte stehen ebenfalls frühzeitig online zur Verfügung. Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich kostenfrei an unseren Kundenservice!
Anlagenbauer Martin bestückt drei chinesische MVA mit Rostfeuerungssystemen
28.03.2013 - Ein chinesischer Lizenznehmer wird drei Müllverbrennungsanlagen in China mit Rostfeuerungssystemen des Münchner Anlagenbauers Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik ausrüsten.
mehr - Die Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik konnte eine Reihe neuer Auslandsaufträge für sich verbuchen. Wie der Münchner Anlagenbauer mitteilte, wird Martins Lizenznehmer Chongqing Sanfeng Covanta Environmental Industry Co., Ltd., zwei Rostfeuerungssysteme an die Müllverbrennungsanlage Chenzhou in der Provinz Hunan liefern. Die in China gefertigten Roste mit Martin-Technologie haben eine Durchsatzleistung von je 350 Tonnen pro Tag. Weiterhin wurde Chongqing Sanfeng Covanta mit der Lieferung eines Rostfeuerungssystems (350 t/d) an die Müllverbrennungsanlage Chuzhou (Provinz Anhui) sowie eines Rostfeuerungssystems (600 t/d) an die Müllverbrennungsanlage Dongying (Provinz Shandong) beauftragt. Auch hier werden die Roste mit der „Martin Sity 2000 Technologie“ in China hergestellt.
Biomethan-Anteil am Kraftstoff Erdgas deutlich gestiegen
28.03.2013 - Der Anteil von Biomethan am Kraftstoff Erdgas ist 2012 von 6 auf über 15 Prozent gestiegen. Dabei wurde das Biomethan laut dena zu mehr als 80 Prozent aus landwirtschaftlichen Reststoffen produziert.
mehr - Der Anteil von Biomethan am Kraftstoff Erdgas ist im vergangenen Jahr von sechs auf über 15 Prozent gestiegen. Dabei sei das Biomethan zu mehr als 80 Prozent aus landwirtschaftlichen Reststoffen produziert worden, teilte die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) koordinierte „Initiative Erdgasmobilität“ auf Basis von Daten der erdgas mobil GmbH und des Biomethanherstellers Verbio AG mit.Damit sei die Initiative auf einem sehr guten Weg, das selbstgesteckte Ziel eines 20-prozentigen Biomethan-Anteils bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Zwar belegten die aktuellen Zahlen, dass Biomethan als Kraftstoff einen deutlichen Beitrag für eine saubere Mobilität mit heimischer Energie leisten könne, so dena-Geschäftsführer Stephan Kohler.
Biomethan könne sein Potenzial aber erst ausspielen, wenn mehr Fahrzeugnutzer auf Erdgasfahrzeuge umstiegen. Dafür sollte die Bundesregierung die Erdgasmobilität auch über das Jahr 2018 hinaus steuerlich fördern und so für Investitionssicherheit sorgen.
Der komplette Artikel zu diesem Thema erscheint in der kommenden Ausgabe 14/2013 von EUWID Recycling und Entsorgung, welche am Mittwoch nach Ostern erscheint. Die Ausgabe mit neuesten Meldungen aus der Recycling- und Entsorgungsbranche sowie Marktberichten für verschiedene Stoffströme ist bereits ab Dienstagmittag als E-Paper erhältlich. Bei Fragen zu unseren Angeboten wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
Quelle: Euwid