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Deutsche Aluminiumindustrie rechnet 2012 mit stabilen Produktionszahlen
22.02.2012 - Die Deutsche Aluindustrie hat für 2011 eine positive Bilanz gezogen. Zwar habe sich die Dynamik zuletzt abgeschwächt. Insgesamt konnte die Produktion aber in nahezu allen Bereichen ausgeweitet werden.
mehr - Die Deutsche Aluminiumindustrie hat für das Jahr 2011 eine positive Bilanz gezogen. Zwar habe sich die Wachstumsdynamik nach dem guten ersten Halbjahr zum Jahresende hin abgeschwächt. Insgesamt konnte die Produktion aber in nahezu allen Bereichen gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet werden, teilte der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) am Dienstag mit.Die Binnennachfrage habe sich stabilisiert und die Auslandsnachfrage entwickelte sich ebenfalls fest. Für das Jahr 2012 hofft die Branche laut GDA auf einen stabilen Konjunkturverlauf. Trotz der verschlechterten Rahmenbedingungen und den rezessiven Tendenzen in der Eurozone rechne die Aluminiumindustrie mit einer stabilen Produktion auf dem Niveau der beiden Vorjahre. Insbesondere auf dem Inlandsmarkt sieht die Branche – angesichts positiver Erwartungen in wichtigen Abnehmerindustrien – Chancen, den Absatz auszuweiten.
Abschreibungen belasten Sims Metal Management
17.02.2012 - Der weltweit aktive Recyclingkonzern Sims Metal Management schloss die erste Hälfte seines Geschäftsjahres bei steigenden Schrottmengen und Umsätzen mit einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe ab.
mehr - Der weltweit aktive Recyclingkonzern Sims Metal Management schloss die erste Hälfte seines Geschäftsjahres bei steigenden Schrottmengen und Umsätzen mit einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe ab. Ursache dafür sind außerordentliche Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 614 Mio AUD, die das Unternehmen vorwiegend bei Aktivitäten in Nordamerika vornahm.Wie Sims Metal Management am Freitag bei der Bekanntgabe der Ergebnisse mitteilte, hätte das Nettoergebnis des am 31. Dezember 2011 abgeschlossenen Halbjahrs ohne diesen Faktor mit 46 Mio AUD sieben Prozent über dem Vorjahreswert von 43 Mio AUD gelegen. Einschließlich der Abschreibungen ergibt sich jedoch ein Verlust von 557 Mio AUD. Der Umsatz hatte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 4,584 Mrd AUD (ca. 3,742 Mrd €) zugenommen.
Höhere Rohstoffkosten verteuern Abfalltonnen
10.02.2012 - Die steigenden Rohstoffkosten werden Abfallbehälter deutlich verteuern. Das erwartet Eric Bernhard, Vorsitzender der Geschäftsführung des Tonnenherstellers Sulo Umwelttechnik GmbH.
mehr - Die steigenden Rohstoffkosten werden Abfallbehälter deutlich verteuern. Das erwartet Eric Bernhard, Vorsitzender der Geschäftsführung des Tonnenherstellers Sulo Umwelttechnik GmbH. Sulo müsse aufgrund der ansteigenden Rohmaterialkosten die Preise für Abfall- und Wertstofftonnen um rund 15 Prozent erhöhen, kündigte Bernhard im Gespräch mit EUWID an.Über die Auftragslage zeigte sich das zum französischen Konzern Plastic Omnium Environment gehörende Unternehmen aus Herford zufrieden. Nach wie vor hätten die Behälterhersteller eine hohe Nachfrage verzeichnen. „Bereits vergangenes Jahr ist der Bedarf deutlich gewachsen. Diese Entwicklung spüren wir ebenfalls in unserem Auftragsbestand für die kommenden Monate”, sagte Bernhard.Offenbar bereiteten sich die Kommunen auf die Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vor, das flächendeckend die Einführung einer Wertstofftonne und Biotonne vorsieht, so der Sulo-Manager weiter.
Kommunale Spitzenverbände begrüßen Entscheidung zu Kreislaufwirtschaftsgesetz
10.02.2012 - Die kommunalen Spitzenverbände sehen die im Vermittlungsausschuss erzielte Einigung zum KrWG erwartungsgemäß positiv. Insbesondere die Präzisierung der sogenannten Gleichwertigkeitsklausel begrüßen sie.
mehr - Die kommunalen Spitzenverbände sehen die im Vermittlungsausschuss erzielte Einigung zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) erwartungsgemäß positiv. Insbesondere die Präzisierung der Gleichwertigkeitsklausel sei zu begrüßen, betonten die Präsidenten des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Christian Ude, Hans Jörg Duppré und Roland Schäfer sowie des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Stephan Weil.Mit der Präzisierung der sogenannten Gleichwertigkeitsklausel könne die Rosinenpickerei privater Entsorgungsunternehmen künftig erschwert bzw. sogar verhindert werden, erklärten die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände. Die Kommunen könnten somit weiterhin anfallende Wertstoffe verwerten und dem Stoffkreislauf wieder zuführen. Mit den erzielten Wertstofferlöse könnten auch die Abfallgebühren stabilisiert werden.
aha weitet Pilotprojekt O-Tonne aus
07.02.2012 - In der Region Hannover wird das Pilotprojekt O-Tonne ab März erneut ausgeweitet. Das teilte der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) mit.
mehr - In der Region Hannover wird das Pilotprojekt O-Tonne ab März erneut ausgeweitet. Das teilte der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) mit. Ziel der nunmehr dritten Ausweitung des Versuchsgebietes sei es, qualitativ hochwertige Wertstoffe mit-tels der O-Tonne zu erfassen.In der O-Tonne sammelt der Kommunalentsorger Gegenstände aus Kunststoff und Metall, die keine Verkaufsverpackung waren und häufig als Fehlwurf im Wertstoffsack oder aber im Restmüll landeten. Nutzer der O-Tonne können den gelben Wertstoffsack mit Leichtverpackungen mit in den Behälter geben.
Alba legt Altglasaufbereitung still
02.02.2012 - Der Entsorger Alba sieht keine Zukunft mehr für eine eigene Aufbereitung von Altglas. Der Konzern schließt deshalb die 1995 errichtete Altglasaufbereitungsanlage in Velten zum 15. Februar.
mehr - Der Entsorger Alba sieht keine Zukunft mehr für eine eigene Aufbereitung von Altglas. Der Konzern schließt deshalb die 1995 errichtete Altglasaufbereitungsanlage in Velten zum 15. Februar. Alba folge damit der strategischen Ausrichtung, sich verstärkt auf Wachstumsmärkte mit Zukunftspotenzial zu konzentrieren, erklärte das Unternehmen. Alba zufolge sind die Produktionskapazitäten der deutschen Glashütten - und damit die Nachfrage nach aufbereiteten Glasscherben - in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen. Demgegenüber seien die Anforderungen an die Qualität des recycelten Glases und damit die Kosten stetig gestiegen.Um im deutschen Markt für Glas-Aufbereitung nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben, brauche es aber eine Mindesttonnage von rund 750.000 Tonnen. Für Alba sei diese Marke mit ihrer einzigen Anlage in Velten nicht erreichbar, weshalb die Stilllegung beschlossen worden sei.
Valpak geht an Management und DSD-Eigner Greenpoint
30.01.2012 - Die Mitglieder der britischen Rücknahme- und Verwertungsorganisation Valpak haben die vom Management vorgeschlagene Neustrukturierung des Unternehmens beschlossen.
mehr - Die Mitglieder der britischen Rücknahme- und Verwertungsorganisation Valpak haben die vom Management vorgeschlagene Neustrukturierung des Unternehmens beschlossen. Für das „Management-buy-out“ stimmten vorige Woche 91 Prozent der über 4.000 Valpak-Mitglieder. Demnach soll Valpak zu 70 Prozent vom Management und zu 30 Prozent von der luxemburgischen Greenpoint Holdings S.C.A. übernommen werden. Greenpoint ist der Eigner der Duales System Deutschland GmbH (DSD). Die Valpak-Mitglieder erhalten dafür insgesamt bis zu 2,5 Mio Pfund bzw. 610 Pfund pro Mitglied. Über 30 Prozent der Valpak-Mitglieder hätten angekündigt, dass das Geld für wohltätige Zwecke gespendet werde, erklärte das Unternehmen.Das Geschäft von Valpak soll weiterhin auf Großbritannien fokussiert bleiben. Greenpoint habe 2,0 Mio Pfund als Kapital für Investitionen in die zukünftige Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten sowohl in Großbritannien als auch international zugesagt. Der Valpak-Vorsitzende John Gummer, Chief Executive Steve Gough und Finanzdirektor Director Philip Gale werden weiter die Geschäfte führen, teilte Valpak mit.Ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe EUWID 05/2012. Bereits ab Dienstag können Sie diese und andere aktuelle Nachrichten aus der Entsorgungsbranche auch in unserem E-Paper nachlesen.
Erneut mehr Abfälle verbrannt als deponiert
25.01.2012 - In Deutschland wurden 2010 insgesamt 41,7 Mio Tonnen Abfälle in thermischen Abfallbehandlungsanlagen sowie Feuerungsanlagen verbrannt. Somit übertraf die verbrannte Abfallmenge erneut die deponierte.
mehr - In Deutschland wurden 2010 insgesamt 41,7 Mio Tonnen Abfälle in thermischen Abfallbehandlungsanlagen sowie Feuerungsanlagen verbrannt. Somit übertraf die verbrannte Abfallmenge das zweite Jahr in Folge die deponierte Abfallmenge, teilte das Statistische Bundesamt heute mit.Insbesondere die Verbrennung in Feuerungsanlagen hat 2010 weiter deutlich an Bedeutung gewonnen. So wurde dort mit 17,3 Mio Tonnen rund ein Sechstel mehr Abfall verbrannt als noch in 2009.Die thermischen Abfallbehandlungsanlagen steigerten ihren Input den Angaben zufolge mit 24,3 Mio Tonnen nur um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die deponierte Menge nahm 2010 hingegen um weitere 900.000 Tonnen auf knapp 34,6 Mio Tonnen ab.
RKD bald in allen Bundesländern als duales System festgestellt
11.01.2012 - Die RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG in Köln dürfte noch im Februar in allen Bundesländern als 10. Betreiber eines dualen Systems die Feststellungsbescheide bekommen.
mehr - Die RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG in Köln dürfte noch im Februar in allen Bundesländern als 10. Betreiber eines dualen Systems die Feststellungsbescheide bekommen.Die RKD war im Juli gestartet. Inzwischen liegen dem Unternehmen nach eigenen Angaben die Bescheide aus Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein vor, der nächste Bescheid dürfte nächste Woche in Rheinland-Pfalz erfolgen.RKD-Geschäftsführer Florian Dühr zeigte sich zuversichtlich, die Systemfeststellungen bald aller Bundesländer vorweisen zu können und dann bundesweit den Systembetrieb aufnehmen zu können. Der formal ebenfalls notwendige Beitritt und die Aufnahme der RKD in die Gemeinsame Stelle der dualen Systeme Deutschlands stehe kurz bevor, die Clearingverträge für Nebenentgelte, Leichtverpackungen, Glas und PPK habe RKD bereits unterschrieben.
Imtech liefert Anlage nach Warschau
04.01.2012 - Das niederländische Unternehmen Imtech NV hat einen Auftrag im Wert von 77 Mio € über Anlagentechnik für ein Entsorgungszentrum in Polen erhalten. Das teilte der Anlagenbauer heute mit.
mehr - Das niederländische Unternehmen Imtech NV hat einen Auftrag im Wert von 77 Mio € über Anlagentechnik für ein Entsorgungszentrum in Polen erhalten. Der Anlagenbauer teilte am Mittwoch mit, dass er den Auftrag zum Jahresende 2011 von dem Unternehmen Finalsa S.A. erhalten habe.Die Anlage, die in der Nähe von Warschau errichtet werden soll, wird Imtech zufolge jährlich rund 120.000 Tonnen Siedlungsabfälle mechanisch-biologisch behandeln und Biogas, Wertstoffe und Ersatzbrennstoffe gewinnen.
Quelle: Euwid