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Studie prognostiziert Wert des europäischen Altpapiermarktes für 2020 auf 7,1 Mrd €
14.03.2012 - Das Volumen des europäischen Altpapiermarktes wird bis zum Jahr 2020 um 1,3 Mrd auf etwa 7,1 Mrd € ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Trendresearch.
mehr - Das Volumen des europäischen Altpapiermarktes wird bis zum Jahr 2020 um 1,3 Mrd auf etwa 7,1 Mrd € ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Trendresearch.Die Zunahme des Marktvolumens werde dabei vor allem durch höhere Altpapierpreise im Zuge einer weiter wachsenden außereuropäischen Nachfrage getrieben. Insbesondere in China werde der Altpapierbedarf weiter stark zulegen, erwartet Trendresearch.Eine Zunahme der Altpapiermengen in Europa sei lediglich noch in Ländern wie Polen und Tschechien durch einen Ausbau der Erfassung zu erwarten. In Deutschland und anderen Ländern sei dies aufgrund der bereits erreichten Sammelquoten kaum mehr möglich, heißt es in der Studie weiter.
Deutschland entsorgt jährlich elf Mio Tonnen Lebensmittelabfälle
13.03.2012 - In Deutschland werden jährlich knapp elf Mio Tonnen Lebensmittel als Abfall entsorgt. Das geht aus einer von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute vorgestellten Studie hervor.
mehr - Privathaushalte, Großverbraucher sowie Industrie und Handel entsorgen in Deutschland jährlich knapp elf Mio Tonnen Lebensmittel als Abfall. Das geht aus einer aktuellen Studie der Universität Stuttgart hervor, die heute in Berlin von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) vorgestellt wurde.Laut Studie entsteht mit 61 Prozent der Großteil dieser Lebensmittelabfälle in Privathaushalten, gefolgt von Großverbrauchern wie Gaststätten oder Kantinen sowie der Industrie mit jeweils rund 17 Prozent. Von den Privathaushalten werden demzufolge bundesweit jedes Jahr rund 6,7 Mio Tonnen Lebensmittel entsorgt. Im Schnitt wirft jeder Bundesbürger pro Jahr 81,6 Kilogramm weg. Fast zwei Drittel dieser Lebensmittelabfälle wären völlig oder zumindest teilweise vermeidbar.Der Wert der vermeidbaren Lebensmittelabfälle wird pro Kopf auf jährlich 235 € geschätzt. Bei einem Vier-Personen-Haushalt summiert sich der Betrag im Schnitt pro Jahr auf rund 940 €. Auf die gesamte Bundesrepublik hochgerechnet ergibt die vermeidbare Verschwendung Gesamtkosten von 21,6 Mrd €, führt das Bundeslandwirtschaftsministerium weiter aus. Am häufigsten auf dem Müll landen Gemüse und Obst – sie machen 44 Prozent aller vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Privathaushalten aus.
BDE und Verdi vereinbaren Anschlussregelung für Mindestlohn
12.03.2012 - Der derzeit geltende Mindestlohn für die Abfallwirtschaft von 8,33 € wird bis Ende 2012 verlängert. Auf diese Anschlussregelung haben sich die zuständigen Tarifparteien BDE, VKA und Verdi geeinigt.
mehr - Der derzeit geltende Mindestlohn für die Abfallwirtschaft in Höhe von 8,33 € je Stunde wird bis Ende des Jahres verlängert. Auf diese Anschlussregelung haben sich die zuständigen Tarifparteien BDE, VKA und Verdi bei ihren Verhandlungen verständigt, teilte der BDE mit. Ein entsprechender Antrag auf erneute Allgemeinverbindlichkeitserklärung soll kurzfristig beim zuständigen Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingereicht werden. Da allerdings noch nicht absehbar sei, wann diesem Antrag stattgegeben werde, müsse damit gerechnet werden, dass ab 1. April 2012 die Allgemeinverbindlichkeit für eine kurze Zeitspanne entfällt. Denn die bisherige Allgemeinverbindlichkeit zum Mindestlohn in der Abfallwirtschaft war auf Ende März befristet.
120 Insolvenzen unter Entsorgern in 2011
09.03.2012 - Die deutsche Entsorgungswirtschaft war auch im vorigen Jahr von einer großen Zahl an Insolvenzen betroffen. Trotz verbesserter Konjunktur haben insgesamt 120 Branchenunternehmen Insolvenz beantragt.
mehr - Die Entsorgungswirtschaft in Deutschland war auch im vorigen Jahr von einer großen Zahl an Insolvenzen betroffen. Trotz einer besseren Konjunkturlage mussten 2011 erneut 120 Branchenunternehmen Insolvenz beantragen, 2010 waren es 119, wie aus den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor geht. Damit liegt die Zahl nur knapp unter dem Insolvenzrekord im Krisenjahr 2009 mit 128 Anträgen.Während es in der Branche damit nur zu unwesentlichen Änderungen im Vergleich zum Vorjahr kam, ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen insgesamt um 5,9 Prozent auf 30.099 zurück. In der Entsorgungswirtschaft gab es in den Sparten Sammlung, Abfallbeseitigung und Rückgewinnung erneut 101 Insolvenzen. Für 85 (drei mehr als im Vorjahr) Unternehmen wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und bei 16 (drei weniger als 2010) mangels Masse abgewiesen.Zuzüglich Abwasserentsorgung sowie Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstiger Entsorgung sind im vorigen Jahr 648 Beschäftigte (plus vier Prozent) von Insolvenzen betroffen gewesen. Die Summe der offenen Forderungen fiel gegenüber 2009 von 150,1 Mio auf 125,7 Mio €. In fünf Verfahren ging es um Forderungen bis 25 Mio €, in 17 weiteren um Summen bis fünf Mio €. Bei 15 Verfahren wurden Forderungen bis eine Mio € geltend gemacht. 74 der 120 Insolvenzen betrafen GmbHs.
Deponierückbau in der Regel nicht wirtschaftlich
08.03.2012 - Ein Rückbau von Deponien mit dem Zweck der Wertstoffgewinnung rechnet sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht nur bei sehr günstigen Parametern, so das Ergebnis einer Studie des österreichischen UBA.
mehr - Ein Rückbau von Deponien mit dem Zweck der Wertstoffgewinnung rechnet sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht nur bei sehr günstigen Parametern. Zu diesem Ergebnis kommt das österreichische Umweltbundesamt in einer aktuellen Studie für das Lebensministerium.Vor allem die Kosten für die Behandlung der abgegrabenen heizwertreichen Fraktion sowie der Kupferschrottgehalt des Deponiematerials bestimmen die Wirtschaftlichkeit des Deponierückbaus maßgeblich. Anders sei die Situation zu bewerten, wenn dringend Deponievolumen benötigt werde. Dann könne es unter Umständen günstiger sein, Deponien zurückzubauen und das frei gewordene Ablagerungsvolumen bereitzustellen, als Deponieraum an anderen Standorten bereitzustellen.
Umweltsparte von Plastic Omnium steigert Umsatz
08.03.2012 - Die Umweltaktivitäten des französischen Kunststoffverarbeiters Plastic Omnium erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von 500 Mio €. Das geht aus den heute veröffentlichten Jahresergebnissen hervor.
mehr - Die Umweltaktivitäten des französischen Kunststoffverarbeiters Plastic Omnium erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von 500 Mio €. Zum Zuwachs von sechs Prozent gegenüber habe die Übernahme des deutschen Herstellers von Unterflur-Abfallbehältern RMS Rotherm im Mai 2011 beigetragen, berichtete das Unternehmen am Donnerstag bei der Veröffentlichung der Jahresergebnisse.Bereits seit 2007 gehört die Sulo Umwelttechnik GmbH zum Geschäftsbereich Umwelt des Kunststoffverarbeiters. Ein deutlicher Anstieg der Rohstoffkosten ließ den Betriebsgewinn der Sparte vor außerordentlichen Posten von 26 Mio € im Vorjahr auf 23 Mio € zurückgehen, berichtete Plastic Omnium weiter.
Beschwerde gegen Kreislaufwirtschaftsgesetz
01.03.2012 - Die Rechtsanwaltskanzlei Köhler & Klett, Köln, arbeitet derzeit im Auftrag der BDSV und des VDM an einer Beschwerde bei der EU-Kommission gegen das neue Kreislaufwirtschaftgesetz.
mehr - Die Rechtsanwaltskanzlei Köhler & Klett, Köln, arbeitet derzeit an einer Beschwerde bei der EU-Kommission gegen das neue Kreislaufwirtschaftgesetz. Die Juristen wurden von der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) und dem Verband Deutscher Metallhändler (VDM) beauftragt.Die Beschwerde wird sich laut BDSV gegen die Regelungen zur gewerblichen Sammlung richten. Diese seien mit der EG-Abfallrahmenrichtlinie nicht kompatibel. Nach Überzeugung des BDSV wollte der europäische Gesetzgeber für separat bereitgestellte Wertstoffe aus privaten Haushaltungen keine Beschränkungen einführen, sondern den Wettbewerb fördern.Im Falle des Erfolges der Beschwerde würde die EU-Kommission die Bundesrepublik Deutschland abmahnen und eventuell beim Europäischen Gerichtshof verklagen, um eine Änderung des Gesetzes zu erwirken. Parallel dazu werde derzeit auch untersucht, ob wegen des „enteignenden Charakters“ eine Verfassungsbeschwerde sinnvoll ist.
Zweckverband Abfallwirtschaft Hannover will Alttextilsammlung auf Region ausdehnen
28.02.2012 - Der Zweckverband Abfallwirtschaft Hannover (aha) forciert die eigene Erfassung von Alttextilien. Nach der Landeshauptstadt sollen auch in der Region Hannover Sammelcontainer platziert werden.
mehr - Der Zweckverband Abfallwirtschaft Hannover (aha) forciert die eigene Erfassung von Alttextilien. Nach der Alttextilsammlung durch Container an den Wertstoffinseln in der Landeshauptstadt Hannover will aha sein Sammlungskonzept an den Wertstoffinseln auch auf die Region Hannover übertragen, kündigte der Zweckverband an.Sollte das Sammlungskonzept flächendeckend in der Landeshauptstadt Hannover umgesetzt werden, platziert aha an maximal 282 Wertstoffinseln im Stadtgebiet Sammelcontainer. Bei einer Expansion in die Region kämen an weiteren rund 750 Wertstoffinseln Container hinzu.
Preisauftrieb auf Altpapiermarkt in Frankreich hält an
28.02.2012 - Der Preisauftrieb auf dem Altpapiermarkt in Frankreich hat bei den unteren und teils bei den mittleren Sorten auch im Februar angehalten. Das geht aus dem aktuellen Marktbericht des EUWID hervor.
mehr - Der Preisauftrieb auf dem Altpapiermarkt in Frankreich hat bei den unteren und teils bei den mittleren Sorten auch im Februar angehalten. Das geht aus dem aktuellen Marktbericht des EUWID hervor.Als Faktor gilt die lebhafte Nachfrage bei zugleich weiterhin geringen Sammelmengen. Es sei kaum Altpapier verfügbar für Lageraufstockungen, was zusammen mit tendenziell steigenden Preisen die Zahlung von Spotpreisen begünstigte.
Deutsche Aluminiumindustrie rechnet 2012 mit stabilen Produktionszahlen
22.02.2012 - Die Deutsche Aluindustrie hat für 2011 eine positive Bilanz gezogen. Zwar habe sich die Dynamik zuletzt abgeschwächt. Insgesamt konnte die Produktion aber in nahezu allen Bereichen ausgeweitet werden.
mehr - Die Deutsche Aluminiumindustrie hat für das Jahr 2011 eine positive Bilanz gezogen. Zwar habe sich die Wachstumsdynamik nach dem guten ersten Halbjahr zum Jahresende hin abgeschwächt. Insgesamt konnte die Produktion aber in nahezu allen Bereichen gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet werden, teilte der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) am Dienstag mit.Die Binnennachfrage habe sich stabilisiert und die Auslandsnachfrage entwickelte sich ebenfalls fest. Für das Jahr 2012 hofft die Branche laut GDA auf einen stabilen Konjunkturverlauf. Trotz der verschlechterten Rahmenbedingungen und den rezessiven Tendenzen in der Eurozone rechne die Aluminiumindustrie mit einer stabilen Produktion auf dem Niveau der beiden Vorjahre. Insbesondere auf dem Inlandsmarkt sieht die Branche – angesichts positiver Erwartungen in wichtigen Abnehmerindustrien – Chancen, den Absatz auszuweiten.
Quelle: Euwid