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Van Gansewinkel: CEO und Vorstand verlassen Unternehmen
16.04.2012 - Ruud Sondag, CEO der Entsorgungsgruppe Van Gansewinkel, verlässt in Absprache mit dem Aufsichtsrat diese Position. Grund seien "unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Unternehmenspolitik".
mehr - Ruud Sondag, CEO der niederländischen Entsorgungsgruppe Van Gansewinkel, verlässt in Absprache mit dem Aufsichtsrat diese Position. Grund seien "unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Unternehmenspolitik". Das für die Bereiche Müllabfuhr und Dienstleistungen verantwortliche Vorstandsmitglied Diederik Gijsbers habe sich ebenfalls zum Rücktritt entschieden, teilte der Entsorger am Freitag mit.Van Gansewinkel hat am gleichen Tag die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2011 veröffentlicht. Danach erhöhte sich trotz Anstiegen bei Umsatz und Betriebsergebnis der Nettoverlust von 22 Mio € auf 25 Mio €. Die Marktbedingungen beschreibt der Entsorger als schwierig, die Müllabfuhrpreise in den Niederlanden stünden auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres unter anhaltendem Druck.
Lightcycle steigert Sammelmenge um acht Prozent
13.04.2012 - Das Rücknahmesystem Lightcycle hat im vergangenen Jahr insgesamt 9.100 Tonnen Altlampen entgegengenommen. Die Sammelmenge stieg somit um acht Prozent gegenüber 2010, teilte das Unternehmen heute mit.
mehr - Das Rücknahmesystem Lightcycle hat im vergangenen Jahr insgesamt 9.100 Tonnen Altlampen entgegengenommen. Die Sammelmenge stieg somit um acht Prozent gegenüber 2010, teilte die Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH heute mit.Auch die Zahl der Sammelstellen ist im letzten Jahr deutlich gestiegen. So konnten ausgediente Energiesparlampen, LED-Leuchten sowie Leuchtstoffröhren am Ende des Jahres 2011 bereits an über 6.600 Sammelstellen der Kommunen, im Handel sowie beim Elektrohandwerk zurückgegeben werden. Die Zahl der Rückgabestellen wurde somit im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt.
Fundamentale Kritik am Nutzen des dualen Entsorgungsregimes
11.04.2012 - Grundsätzliche Zweifel am Sinn der Verpackungsverordnung hat Professor Heinz-Georg Baum vom BIFAS in einer Streitschrift für den Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) geäußert.
mehr - Grundsätzliche Zweifel am Sinn der Verpackungsverordnung hat Professor Heinz-Georg Baum vom Betriebswirtschaftlichen Institut für Abfall- und Umweltstudien (BIFAS) in einer Streitschrift für den Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) geäußert. Baums Philippika entstand im Zusammenhang mit den Beratungen des VKU zu einem eigenen Modell für die einheitliche Wertstofferfassung.Die Regelung mit ihren inzwischen fünf Reparaturversuchen sei immer komplexer, intransparenter und steuerungsaverser geworden. Und bis heute habe die Verordnung entgegen ihrer Zielvorstellung keine materielle Produktverantwortung installieren können. Die Inverkehrbringer von Verpackungen hätten sich lediglich auf die Übernahme der Finanzverantwortung eingelassen, deren Organisation an duale Systeme ausgelagert worden sei, so der BIFAS-Direktor.Mit Blick auf Kunststoffverpackungen schreibt Baum, dass nach 20 Jahren erzwungener Kreislaufwirtschaft sich eine wirtschaftlich selbsttragende Ressourcenwirtschaft bis heute nicht eingestellt habe und eine solche angesichts der Marktverfassung in naher Zukunft auch nicht zu erwarten sei.Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema erhalten Sie in EUWID 15/2012. Die aktuelle Ausgabe, welche auch als E-Paper erhältlich ist, informiert Sie in der Titelgeschichte über die abfallrechtliche Bewertung entgeltlicher Schrottabgaben und enthält darüber hinaus den aktuellen Altpapier-Marktbericht für Deutschland sowie einen Bericht über das Gutachten für die Rekommunalisierung der Wertstoffsammlung.
Brüssel und drei EU-Staaten gehen gegen Ungarns Abfallgesetz vor
11.04.2012 - Ungarn darf sein umstrittenes Abfallgesetz vorerst nicht umsetzen. Der Gesetzentwurf, der eine Verstaatlichung der Abfallwirtschaft vorsieht, wird von Deutschland, Frankreich und Österreich kritisiert.
mehr - Ungarn darf sein umstrittenes neues Abfallgesetz vorerst nicht umsetzen. Der Gesetzentwurf, eine Verstaatlichung der Abfallwirtschaft ab 2013 vorsieht, wird im Rahmen des Notifizierungsverfahrens bei der EU von Frankreich, Österreich und Deutschland kritisiert. Die drei Länder haben jeweils ausführlichen Stellungnahmen zum Vorhaben Ungarns abgegeben.Zudem hat die EU-Kommission sich mit Bemerkungen zum Gesetz gemeldet. Dies führt zu einer Verlängerung der Stillhaltefrist um drei Monate bis zum 2. Juli 2012. Kürzlich hatte sich der europäische Verband der privaten Entsorger, die Europäische Föderation der Entsorgungswirtschaft (FEAD), bei der EU-Kommission über das neue ungarische Abfallgesetz beschwert.
Deutsche Altpapierpreise im April unverändert
10.04.2012 - Die deutschen Altpapierpreise blieben im April über alle Sorten hinweg unverändert. Auffälligstes Merkmal der aktuellen Marktlage ist der fehlende Export nach Fernost, heißt es im aktuellen Marktbericht.
mehr - Die deutschen Altpapierpreise blieben im April über alle Sorten hinweg unverändert. Auffälligstes Merkmal der aktuellen Marktlage ist der fehlende Export nach Fernost, heißt es im aktuellen EUWID-Marktbericht.Dabei mangelt es den Angaben zufolge nicht an entsprechender Nachfrage. Vielmehr könnten die Exporteure keine Container bekommen, auch wenn sie bereit wären, die in diesem Monat um 500 € erhöhten Seefrachtraten zu akzeptieren. Dies habe dazu geführt, dass selbst Bestellungen aus dem Monat März teilweise bis heute nicht ausgeliefert worden seien, sagte ein Händler.Obwohl das Altpapier somit auf dem deutschen Markt verbleibt und auch Mengen aus den Niederlanden herüberströmen sollen, konnten die Altpapierhändler das inländische Material absetzen. Die Nachfrage der Papierfabriken nach Altpapier wird als gut bezeichnet. Den kompletten Marktbericht inklusive des Preisspiegel können Sie ab Donnerstag in EUWID 15/2012 nachlesen. Kunden unseres Premium-Angebots können die Informationen bereits jetzt schon im Märkte-Bereich einsehen.
Markt für Altholz 2011: Nachfrage bleibt hinter Anfallmengen zurück
05.04.2012 - Zwar hat das abgelaufene Jahr mit seiner insgesamt guten konjunkturellen Lage dem Markt große Mengen an Altholz beschert. Bei gut gefüllten Lägern müssen diese Mengen jedoch auch abgesetzt werden.
mehr - Zwar hat das abgelaufene Jahr mit seiner insgesamt guten konjunkturellen Lage sowohl im Gewerbe als auch in der Baubranche dem Markt große Mengen an Altholz beschert. Bei gut gefüllten Lägern ist dies jedoch gleichzeitig mit der Herausforderung verbunden, die Mengen auch abzusetzen. Diese Bilanz zieht der Fachverband Altholz und Ersatzbrennstoffe im bvse für das Jahr 2011 und bestätigt damit die Marktberichte für Altholz des EUWID. Noch im Jahr 2010 hatte die Nachfrage nach Altholz das Angebot deutlich übertroffen.Die über den Winter 2010/2011 aufgelaufenen Bestände waren weit größer als der tatsächliche Verbrauch, so der bvse weiter. Zudem blieb die zu Jahresbeginn typischerweise große Nachfrage aufgrund der vergleichsweise milden Witterung aus. Der Abbau der Wintermengen hat sich zum Teil bis Mitte des Jahres hingezogen.Längere Revisionen einzelner Abnehmer im Kraftwerksbereich sowie ein Abbau von Überkapazitäten hätten überdies zu einer verhaltenen Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte geführt, in der saisonbedingt ohnehin immer mehr Material auf dem Markt ist. In der Folge hatten einige Aufbereitungsbetriebe, gerade in den Sommermonaten, einen Angebotsüberhang zu verzeichnen. Durch den ganzjährig hohen Altholzbestand blieben die typischen kurzfristigen Nachfrageschübe zum Winter, mit denen sich die Abnehmer Mengen sichern, im letzten Jahr aus.Aktuelle und zurückliegende EUWID-Marktberichte aus dem Altholzbereich stehen für Sie in unserem Märkte-Bereich zur Verfügung.
Reisswolf schließt Kooperation mit Paprec für französischen Markt
03.04.2012 - Der Aktenvernichter Reisswolf kooperiert auf dem französischen Markt künftig mit der Paprec-Tochter CDI. Das Unternehmen soll die Marke Reisswolf ab sofort in Frankreich und Monaco anbieten.
mehr - Der Aktenvernichter Reisswolf kooperiert auf dem französischen Markt künftig mit der Paprec-Tochter CDI. Das Unternehmen soll die Marke Reisswolf ab sofort in Frankreich und Monaco anbieten, heißt es in einer Mitteilung des Aktenvernichters.Mit der Kooperation strebt Reisswolf die Marktführerschaft im Bereich der sicheren Informationsvernichtung in Frankreich an. Darüber hinaus soll das europäische Angebot für internationale Verträge verdichtet werden.
Altpapier in Polen teurer
02.04.2012 - Deutliche Preiserhöhungen hat es in den vergangenen zwei Monaten auf dem polnischen Altpapiermarkt gegeben. Im Februar und März sind die Preise um jeweils 15-20 €/t gestiegen, heißt es im Marktbericht.
mehr - Deutliche Preiserhöhungen hat es in den vergangenen zwei Monaten auf dem polnischen Altpapiermarkt gegeben. Nachdem sich bereits Mitte Januar der Ton am Markt geändert hat und eine Trendwende in Sicht war, sind die Preise im Februar und März um jeweils 15-20 €/t gestiegen, so der aktuelle Marktbericht des EUWID.Die Erhöhung gegenüber Januar, in dem es zum Teil sogar noch Nachlässe gegeben haben soll, beläuft sich damit Händlern und Verarbeitern zufolge auf insgesamt 30 bis 40 €/t. Obwohl sich die Notierungen zuletzt nicht nur in Polen erhöht haben, liege der Aufschlag damit über dem europäischen Durchschnitt.Die Ursache hierfür, erklärte ein Branchenkenner, liege darin, dass die Preise auf dem polnischen Altpapiermarkt noch im Dezember stärker zurückgegangen waren als andernorts. Zu Jahresbeginn stieg die Nachfrage wie üblich wieder an, da die Papierfabriken ihre Lager auffüllen mussten.Den kompletten Marktbericht inklusive Preisspiegel erhalten Sie am Mittwoch in EUWID 14/2012. Kunden unseres Premium-Angebots können die Informationen bereits ab heute Mittag im Märkte-Bereich einsehen.
Bundesrat stimmt Novelle der Bioabfallverordnung zu
30.03.2012 - Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung wie erwartet der Novelle der Bioabfallverordnung zugestimmt. Der BDE zeigte sich mit den gefundenen Regelungen zufrieden.
mehr - Wie erwartet hat der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung der Novelle der Bioabfallverordnung zugestimmt. Damit bleibt u.a. die Anwendung von Düngern aus Bioabfällen aus der getrennten Sammlung auf Feldgemüseanbauflächen zulässig, sofern der Kompost vorher in den Boden eingearbeitet wird. Darauf hatten weite Teile der Entsorgungswirtschaft gedrängt.Auch können eventuelle Bodenuntersuchungen weiterhin nach den Vorgaben der Klärschlammverordnung – und nicht nach der deutlich aufwändigeren Bundes-Bodenschutzverordnung – durchgeführt werden. Unangetastet bleibt auch die seit 13 Jahren bestehende Befreiung von Bodenuntersuchungen bei der Erstanwendung von Düngern aus getrennt gesammelten Bioabfällen, die einer anerkannten Gütesicherung unterliegen. Der BDE zeigte sich mit der nach einem aufwändigen Diskussions- und Abstimmungsprozess gefundenen Regelungen zufrieden. „Mit der jetzt beschlossenen Bioabfallverordnung verfügt die Branche über ein Instrument, das auf eine funktionsfähige Kreislaufwirtschaft bei der Bioabfallverwertung abzielt. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass einzelne inhaltliche Fehlentwicklungen durch den engen Dialog mit den involvierten Branchenverbänden am Ende des Novellierungsverfahrens noch korrigiert wurden,“ so der BDE-Präsident Peter Kurth.
Höhere Altpapierpreise auch in Frankreich
28.03.2012 - Im März sind die Preise es auf dem französischen Altpapiermarkt weiter leicht angestiegen. Das geht aus dem neuesten EUWID-Markbericht hervor.
mehr - Im März ging es mit den Preisen für Altpapier in Frankreich weiter leicht nach oben. Das Preisgeschehen wurde mit der Beschreibung „10-15 € mehr für untere Sorten und bis zu 20 € Aufschlag für Deinkingsorten“ zusammengefasst, heißt es im aktuellen EUWID-Marktbericht.Der jüngste Preisaufschlag ist im Einzelfall allerdings auch abhängig davon, wie viel Erhöhung im Februar ein Kunde schon gezahlt hat. Den jüngsten Schub an Preiserhöhung hat der Markt diesmal allerdings nicht hauptsächlich vom Übersee-Exportmarkt erhalten. Dieser verlaufe eher in ruhigen Bahnen, heißt es hierzu in der Branche. Vielmehr hätten die geringen Sammelmengen sowie die Nachfrage im Inland und im europäischen Ausland die Preise weiter nach oben befördert.Den aktuellen Bericht zum französischen Altpapiermarkt, inklusive des Preisspiegels, erhalten Sie in EUWID 13/2012. Die Informationen stehen für Kunden unseres Premium-Angebots auch online im Märkte-Bereich zur Verfügung.
Quelle: Euwid