Nachrichten
CCR nimmt über Rebat 2011 etwa 2.500 Tonnen Altbatterien in Deutschland zurück
03.05.2012 - Das Batterierücknahmesystem Rebat hat im vergangenen Jahr rund 2.500 Tonnen gebrauchter Batterien und Akkumulatoren aus Deutschland zurückgenommen. Das entspricht einer Steigerung um 400 Tonnen.
mehr - Das Batterierücknahmesystem Rebat hat im vergangenen Jahr rund 2.500 Tonnen gebrauchter Batterien und Akkumulatoren aus Deutschland zurückgenommen. Das entspricht einer Steigerung um 400 Tonnen. Das teilte die CCR-Gruppe mit, die das Rücknahmesystem betreibt.Rebat habe somit 2011 eine Rücknahmequote von 37 Prozent erreicht und wie in den Vorjahren die ab 2012 gesetzliche vorgeschriebene Mindestquote von 35 Prozent übertroffen. Alle eingesammelten Batterien wurden dabei einer Verwertung in Deutschland zugeführt.
Remmel: „Unverantwortlicher Kahlschlag bei der Umweltverwaltung in den letzten Jahren“
02.05.2012 - „In den letzten Jahren ist ein unverantwortlicher Kahlschlag bei der Umweltverwaltung betrieben worden.“ Das erklärte der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne).
mehr - „In den letzten Jahren ist ein unverantwortlicher Kahlschlag bei der Umweltverwaltung betrieben worden.“ Das sagte der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) anlässlich der Vorstellung des Envio-Abschlussberichtes der rot-grünen Landesregierung. SPD und Grüne wollen auf den Envio-Skandal mit einer personellen und organisatiorischen Stärkung der Umweltverwaltung reagieren.„Der Envio-Skandal zeigt in erschreckender Art und Weise, welche Folgen Defizite in der Überwachung haben können“, sagte Remmel weiter. „Unser Ziel muss deshalb eine deutliche organisatorische und personelle Stärkung der Umweltverwaltung sein.“ Der Fall Envio habe gezeigt, dass besonders Beschäftigte darunter leiden, wenn elementare Arbeitsschutzmaßnahmen mit Füßen getreten werden, ergänzte der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider. „Wir treten nicht nur kriminellen Machenschaften durch eine konsequente Überwachung des Arbeitsschutzes entgegen, sondern wir haben gemeinsam mit den Bezirksregierungen erste Maßnahmen zur Stärkung des Arbeitsschutzes für alle Beschäftigten im Land ergriffen“, so Schneider weiter.Der PCB-Skandal im Dortmunder Hafen ist nach Ansicht der nordrhein-westfälischen Landesregierung einer der größten Umweltskandale der des letzten Jahrzehnts. Die durch das Entsorgungsunternehmen Envio ausgelöste PCB-Verseuchung habe schwerwiegende Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Vor allem Beschäftigte der Firma Envio und dort tätige Leiharbeiter seien durch PCB hoch belastet worden.
Italien: Preise für untere Altpapiersorten gesunken
02.05.2012 - Die Preise für untere Altpapierqualitäten in Italien haben nach dem aktuellen Marktbericht des EUWID in der Regel spürbar nachgegeben. Als Grund gilt ein schwächeres Exportgeschäft Richtung Fernost.
mehr - Die Preise für untere Altpapierqualitäten in Italien haben nach dem aktuellen Marktbericht des EUWID in der Regel spürbar nachgegeben. Als Grund gilt die bessere Inlandsverfügbarkeit durch einen schwächeres Exportgeschäft in Richtung Fernost. Manchmal wurden Preisspitzen schon Anfang April gekappt, der Großteil der Reduzierung setzte sich aber im Laufe des Monats durch.Einige Marktteilnehmer machten darüber hinaus darauf aufmerksam, dass ein am 4. April verabschiedetes und inzwischen wieder aufgehobenes Gesetz, das auch Regelungen zum Export wieder verwertbarer Abfälle enthält, für Verunsicherung unter Altpapierhändlern gesorgt habe.Den vollständigen Marktbericht für Altpapier in Italien inklusive Preisspiegel lesen Sie in EUWID 18/2012. Kunden unseres Premium-Angebotes können die Informationen im Märkte-Bereich einsehen.
Thomas Reuther zum neuen VDM-Präsidenten gewählt
30.04.2012 - Der Verband Deutscher Metallhändler (VDM) hat einen neuen Vorstand. Neuer VDM-Präsident ist Thomas Reuther vom Aluminiumkonzern Trimet.
mehr - Der Verband Deutscher Metallhändler (VDM) hat einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung wählte am letzten Donnerstag mit großer Mehrheit den Vorstand des Aluminiumkonzerns Thomas Reuther zum neuen VDM-Präsidenten.Er löst die Münchner Unternehmerin Rita Dapont ab, die dem Verband seit 2006 vorstand. Als VDM-Vizepräsident wurde erneut Peter Haslacher von der Metallhandelsgesellschaft Schoof & Haslacher gewählt. Das Amt des Schatzmeisters bekleidet weiterhin Helmuth Nagl von der Salzburger Metall- & Kabelverwertungsgesellschaft. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden als Beisitzer Peter Kasimir, Dieter Likuski, Michael Planger und Joachim Wagner. Neu in den Vorstand aufgerückt sind Gunther Maassen, Heiko Neuffer, Volker Pawlitzki und Petra Zieringer. Hauptgeschäftsführer des VDM bleibt Ralf Schmitz.
Nach Rekordzahlen in 2011 rechnet Envitec mit deutlichem Umsatzrückgang
27.04.2012 - Envitec hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem neuen Rekordumsatz abgeschlossen. Für das laufende Jahr rechnet die Konzernführung jedoch mit einem deutlichen Umsatzrückgang.
mehr - Der Biogasanlagenbauer und -betreiber Envitec Biogas AG hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem neuen Rekordumsatz abgeschlossen. Wie das Lohner Unternehmen am Donnerstag mitteilte, kletterte der Konzernumsatz im letzten Jahr um 64,8 Prozent auf 243,9 Mio €. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich von 1,0 auf 10,8 Mio €. Der Jahresüberschuss lag bei 7,6 (Vorjahr: 2,3) Mio €.Maßgeblicher Wachstumstreiber war der Anlagenbau in Deutschland. So mussten die Biogasanlagen, die auf Basis des alten Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) geplant wurden, noch im Jahr 2011 in Betrieb gehen. Entsprechend stieg der im Inland generierte Konzernumsatz deutlich von 101,1 auf 180,8 Mio €. Eine ähnliche Entwicklung werde sich im laufenden Jahr allerdings nicht wiederholen. Die Konzernführung rechnet nach dem „Ausnahmejahr 2011“ im laufenden Jahr mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Grund seien die Änderungen in dem seit Anfang 2012 geltenden neuen EEG. Das operative Ergebnis werde aber weiterhin deutlich positiv sein. Im weiteren Jahresverlauf sollen die Umsatz- und Ergebnisprognose noch konkretisiert werden.
Alba steigt in den spanischen Altpapiermarkt ein
27.04.2012 - Alba steigt mit der Übernahme des Papierrecyclers und -händlers Reciclajes Dolaf in den spanischen Altpapiermarkt ein. Am gestrigen Donnerstag wurde der Kaufvertrag unterzeichnet.
mehr - Alba steigt in den spanischen Altpapiermarkt ein. Wie das Unternehmen mitteilte, fand am gestrigen Donnerstagnachmittag die Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages zur Übernahme von 99 Prozent der Anteile des Papierrecyclers und -händlers Reciclajes Dolaf, S.L. statt. Der Rechtsübergang sei mit sofortiger Wirkung erfolgt. Die restlichen Anteile verbleiben im Besitz der bisherigen Eigentümerfamilie Donoso Lafuente.Reciclajes Dolaf ist den Angaben zufolge in Madrid und Valencia insbesondere im Bereich Umschlag, Sortierung sowie An- und Verkauf von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) tätig. Das Unternehmen sei unter anderem einer von drei Materialempfängern aus dem größten kommunalen Entsorgungsvertrag für PPK in Spanien, jenem für die Hauptstadt Madrid. Insgesamt verfüge Reciclajes Dolaf über ein Input- und Outputvolumen von rund 100.000 Tonnen Altpapier und Kartonagen pro Jahr. „Durch den Markteintritt in Spanien stärken wir weiter unsere Position als Rohstoffversorger im südeuropäischen Raum“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Alba Group, Axel Schweitzer. „Am Standort Valencia haben wir zudem die Möglichkeit, den größten spanischen Tiefseehafen mit zu nutzen“. Der Alba-Chef kündigte an, das spanische Geschäftsfeld um zusätzliche Stoffströme erweitern zu wollen. Um die neue Firma auch nach außen hin in die Alba Group zu integrieren, firmiert sie nach Unternehmensangaben ab sofort unter dem Namen „Alba Servicios Verdes, S.L“. Alle an den Standorten Madrid und Valencia tätigen knapp 80 Mitarbeiter werden von Alba übernommen.
Erste EuGH-Klagen wegen verspäteter Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie
26.04.2012 - Die EU-Kommission hat am Donnerstag angekündigt, gegen vier Mitgliedstaaten Klage vor dem Europäischen Gerichtshof zu erheben. Sie haben die Abfallrahmenrichtlinie noch nicht umgesetzt.
mehr - Die Europäische Kommission hat am Donnerstag angekündigt, gegen vier Mitgliedstaaten Klage vor dem Europäischen Gerichtshof zu erheben, weil sie die novellierte EU-Abfallrahmenrichtlinie noch nicht in nationales Recht umgesetzt haben. Die Frist dafür lief bereits im Dezember 2010 ab.Betroffen sind Bulgarien, Polen, die Slowakei und Ungarn. Die Kommission beantragt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Verhängung eines Zwangsgelds gegen die vier EU-Mitglieder, das im Falle ihrer Verurteilung erhoben werden kann, bis die Richtlinie vollständig umgesetzt ist. Die Forderung der EU-Behörde reicht von 15.220 € pro Tag für Bulgarien bis zu 67.314 € pro Tag für Polen.
DSD will Kunststoffrecycling weiter stärken
25.04.2012 - DSD will das operative Geschäft im Bereich Kunststoffrecycling weiter stärken. Beim Bundeskartellamt wurde jetzt der Erwerb des Vermögens der SR Schwarztaler Recycling GmbH angemeldet.
mehr - Die Duales System Deutschland GmbH (DSD) will ihr operatives Geschäft im Bereich Kunststoffrecycling weiter stärken. Beim Bundeskartellamt wurde jetzt der Erwerb des Vermögens der SR Schwarztaler Recycling GmbH in Eisfeld/Thüringen angemeldet. SR befindet sich im Insolvenzverfahren. Das Unternehmen gilt als einer der größten Recyclingbetriebe für Kunststoffverpackungen aus dem dualen System. DSD hatte bereits bei der Pleite der TPP Thermoplastics GmbH in Hörstel zugegriffen und dort in das Recycling von PP-Abfällen investiert. Schwarzataler beschäftigt sich hauptsächlich mit PE-Abfällen. Kürzlich hatte DSD auch den Standort der Remondis Plano in Genthin übernommen, um dort neben Agglomeraten für die energetische Verwertung zusätzlich in die werkstoffliche Verwertung zu investieren.
BDE bschwert sich in Brüssel über Kreislaufwirtschaftsgesetz
25.04.2012 - Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hat sich bei der EU-Kommission über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz beschwert
mehr - Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hat sich bei der EU-Kommission über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz beschwert. In den beiden Beschwerden wendet sich der Verband gegen die deutsche Umsetzung der Abfallhierarchie und den umstrittenen Kompromiss zu gewerblichen Sammlungen. Verbandspräsident Peter Kurth zeigte sich schon im Vorfeld zuversichtlich, dass Brüssel den Argumenten des BDE folgen und ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland anstrengen wird. Der BDE geht in Brüssel auf zwei Wegen gegen das Gesetz vor, das am 1. Juni in Kraft treten wird. So erweitert der Verband seine Beschwerde zum Altpapierurteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom Sommer 2009, zugleich reichte der Verband eine neue Beschwerde über das Gesetz ein.Das neue Gesetz gewähre den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern den exklusiven Zugriff auf die getrennt erfassten Verwertungsabfälle aus privaten Haushalten und schaffe somit eine Monopolstellung der Kommunen. Die Zugriffsmöglichkeiten der privaten Entsorger seien dadurch praktisch in das Belieben der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger gestellt. Es drohe ein massiver Missbrauch dieser Monopolstellung, der zum Teil auch schon stattfinde, beschwerte sich der BDE.Nach Ansicht des BDE verstößt das deutsche Gesetz damit gegen die Warenverkehrsfreiheit und die Niederlassungs- bzw. Dienstleistungsfreiheit. Zudem werde gegen die Abfallrahmenrichtlinie und die Abfallverbringungsverordnung der EU verstoßen. Die Zulässigkeit einer gewerblichen Sammlung sei vom Gesetz praktisch in das Belieben des jeweils zuständigen bzw. betroffenen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers gestellt; das Verbot werde die Regel, die Zulässigkeit einer gewerblichen Sammlung nur die Ausnahme sein, argumentiert der BDE.
Vecoplan übernimmt Waste Tec
24.04.2012 - Die zur Max Automation gehörende Vecoplan AG hat 100 Prozent der Anteile an der WasteTec GmbH im hessischen Wetzlar erworben.
mehr - Die zur Max Automation gehörende Vecoplan AG hat 100 Prozent der Anteile an der WasteTec GmbH im hessischen Wetzlar erworben. Damit stärkt das Bad Marienberger Unternehmen sein Angebot an Komplettanlagen zur Abfallaufbereitung und -verwertung.Das in die Vecoplan-Gruppe integrierte Unternehmen werde künftig den Geschäftsbereich Haus- und Gewerbeabfälle verantworten, teilte Max Automation mit. Waste Tec war von früheren Herhof-Mitarbeitern gegründet worden. Das Unternehmen ist vor allem im Bereich der biomechanischen Abfallbehandlung und Brennstoffaufbereitung, insbesondere der biologischen Abfalltrocknung, der Abfallkompostierung und -vergärung sowie der Abluftreinigung aktiv.
Quelle: Euwid