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Produktion von Eisenhüttenschlacken wieder fast auf Vorkrisenniveau
28.06.2012 - Die Produktion von Eisenhüttenschlacken ist wieder fast auf das Vorkrisenniveau der Jahre 2007/08 gestiegen. 2011 fielen rund 14 Mio Tonnen Hochofen- und Stahlwerksschlacke an.
mehr - Die Produktion von Eisenhüttenschlacken ist wieder fast auf das Vorkrisenniveau der Jahre 2007/08 gestiegen. Wie das Institut für Baustoff-Forschung (FEhS) berichtet, fielen 2011 rund 14 Mio Tonnen Hochofen- und Stahlwerksschlacke an.Im Jahr 2009 erlebte die deutsche Stahlindustrie den größten Produktionseinbruch in der Nachkriegsgeschichte. Entsprechend sank auch die Erzeugung von Schlackeprodukten deutlich. Im Jahr 2011 kehrte die Schlacken-Produktion nun wieder fast auf das Vorkrisenniveau der Jahre 2007/08 zurück. Wie das FEhS-Institut mitteilt, wurden mit den im letzten Jahr rund 13,96 Mio Tonnen produzierten Hochofen- und Stahlwerksschlacke gut 300.000 Tonnen mehr hergestellt als im Vorjahr und 3,7 Mio Tonnen mehr als im Krisenjahr 2009. Allerdings habe sich im zweiten Halbjahr 2011 ein doch merklicher Rückgang im Vergleich zum ersten Halbjahr bemerkbar gemacht.
Rewindo: 2011 mehr PVC-Altfenster recycelt
27.06.2012 - Die Rewindo Fenster Recycling Service GmbH, Bonn, meldet für 2011 eine Recyclingquote von 76 Prozent beim Recycling von alten Kunststofffenstern, Türen und Rollladen aus PVC.
mehr - Die Rewindo Fenster Recycling Service GmbH, Bonn, meldet für 2011 eine Recyclingquote von 76 Prozent beim Recycling von alten Kunststofffenstern, Türen und Rollladen aus PVC. Im Jahr 2011 lag die Quote noch bei 77 Prozent. Die verfügbare Erfassungsmenge (reiner PVC-Anteil) stieg von 23.100 Tonnen auf 24.780 Tonnen. Die stofflich verwertete PVC-Menge nahm von 17.850 Tonnen auf 19.010 Tonnen reines PVC-Recyclat zu. Geschäftsführer Michael Vetter zufolge hat sich damit die Recyclingmenge seit 2002 verfünffacht.Laut Rewindo stieg das ermittelte Bruttopotenzial an alten Fenstern, Türen und Rollläden im Jahr 2011 von 33.000 Tonnen auf 35.400 Tonnen (reiner Anteil PVC). Über die Recyclatmengen hinaus kommen noch 2.950 (2010: 3.000) Tonnen PVC-Altfenster hinzu, die wiederverwendet wurden, entweder im Export oder zum Einbau in Deutschland.Nach weiteren Angaben von Rewindo haben die Recyclingpartner Veka Umwelttechnik und Tönsmeier Kunststoffe im Jahr 2011 zudem 79.500 (72.246) Tonnen Produktionsabfälle aus PVC recycelt.
PV Cycle plant Niederlassungen in Deutschland und Italien
27.06.2012 - PV Cycle will neue Büros in Deutschland und Italien errichten. Damit soll der zunehmenden Geschäftstätigkeit in diesen Ländern entsprochen werden, teilte die Organisation mit.
mehr - Die europäische Rücknahmeorganisation für ausgediente Solarmodule PV Cycle will neue Büros in Deutschland und Italien errichten. Damit soll der zunehmenden Geschäftstätigkeit in diesen Ländern entsprochen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern gefördert werden, teilte die in Belgien ansässige Organisation gestern mit.Mit der Entscheidung, die ersten Niederlassungen in den führenden Photovoltaik-Märkten Europas zu gründen, habe PV Cycle einen wichtigen Schritt bei der Ausweitung seiner nationalen Marktpräsenz getan und seine Fähigkeit, auf nationale Entwicklungen zu reagieren, wesentlich gestärkt.Der deutsche Solarverband BSW-Solar begrüßte die Entscheidung von PV Cycle. „PV Cycle eröffnet mit der Einrichtung seiner nationalen Präsenz den Wettbewerb um die besten Lösungen am Markt. Unternehmen und Verbrauchern sollte es möglichst leicht gemacht werden, Photovoltaik zu recyceln“, kommentierte Jörg Mayer, Geschäftsführer von BSW-Solar, die geplante Länderniederlassung.
Remmel erneut zum Umweltminister von NRW ernannt
21.06.2012 - Dem neuen Kabinett in Nordrhein-Westfalen gehören alle zehn Minister der bisherigen rot-grünen Minderheitsregierung an. Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) leitet weiterhin das Umweltministerium.
mehr - Dem neuen Kabinett in Nordrhein-Westfalen gehören alle zehn Minister der bisherigen rot-grünen Minderheitsregierung an. Damit leitet Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) weiterhin das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Horst Becker (Bündnis 90/Die Grünen) wird Parlamentarischer Staatssekretär in Remmels Ministerium.Neu im Kabinett von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sind Garrelt Duin als Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie und Mittelstand. Er war bislang wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Der derzeitige Generalsekretär der NRW-SPD, Michael Groschek, übernimmt das Ministerium für Verkehr, Bauen, Stadtentwicklung und Wohnen. Die Regierung wächst um ein Ministerium, weil das bisherige Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in zwei Häuser geteilt wird.
BGS: Geänderte Güte- und Prüfbestimmungen für SBS bewährt
20.06.2012 - Die seit Anfang des Jahres geänderten Güte- und Prüfbestimmungen für das RAL-Gütezeichen für Sekundärbrennstoffe aus heizwertreichen Abfällen (SBS) haben sich bewährt, teilte die BGS mit.
mehr - Die seit Anfang des Jahres geltenden geänderten Güte- und Prüfbestimmungen für das RAL-Gütezeichen für Sekundärbrennstoffe aus heizwertreichen Abfällen (SBS) haben sich bewährt. Inzwischen seien erste Überwachungsverfahren mit neuer Systematik erfolgreich abgeschlossen worden, teilte die Gütegemeinschaft Sekundärbrennstoffe und Recyclingholz (BGS) mit.Seit Anfang des Jahres gelten die geänderten Güte- und Prüfbestimmungen für das RAL-GZ 724 - Sekundärbrennstoffe aus heizwertreichen Abfällen, wonach der zulässige Schwermetallgehalt auf den Heizwert bezogen wird. Das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. (RAL) hatte das Revisionsverfahren nach Beteiligung der Fach- und Verkehrskreise im Januar 2012 abgeschlossen, teite die BGS weiter mit. Gütegesicherte Sekundärbrennstoffe werden in Zement- und Großkraftwerken als Ersatz für fossile Energieträger eingesetzt. Der Heizwert ist bei diesen Prozessen ein wichtiges Kriterium, begründete die BGS die geänderte Bezugsgröße.
Kooperation soll Altpapierqualität sichern
20.06.2012 - Die an der „Wertschöpfungskette Altpapier“ beteiligten Akteure sollten stärker miteinander kooperieren, um den Altpapierkreislauf zu sichern und die Qualitäten zu erhalten.
mehr - Die an der „Wertschöpfungskette Altpapier“ beteiligten Akteure sollten stärker miteinander kooperieren, um den Altpapierkreislauf zu sichern und die Qualitäten zu erhalten. Dies ist der Broschüre „Optimierung und Sicherung der Altpapierkreisläufe“ zu entnehmen, die der bayerische Umweltminister Marcel Huber (CSU) heute vorgestellt hat. An dem Bifa-Projekt haben insgesamt 39 Unternehmen und Verbände, Forschungsinstitute und Kommunen teilgenommen, die gemeinsam Lösungsansätze für drei Problembereiche erarbeitet haben. Zu den Problembereichen zählten unter anderem Problem- und Fremdstoffe im Altpapier, insbesondere Mineralöl aus Druckfarben. Um den Problemstoffen zu begegnen und die Altpapierqualität zu erhalten, dachten die Projektteilnehmer unter anderem darüber nach, ein "Frühwarnsystem" für kritische Stoffe zu etablieren. Zudem wird die Entwicklung einer Datenbank angedacht. Für das Recycling unproblematische und nicht in Lebensmittel migrierende Zusatzstoffe sollen hingegen besser vermarktet werden.
Stahlschrottpreise im Juni nochmals deutlich gesunken
19.06.2012 - Die Stahlschrottpreise sind im Juni noch einmal deutlich zurückgegangen, so der aktuelle Marktbericht des EUWID. Die Abschläge liegen gegenüber dem Vormonat in der Regel bei 20 bis 25 €.
mehr - Die Stahlschrottpreise sind im Juni noch einmal deutlich zurückgegangen, so der aktuelle Marktbericht des EUWID. Die Abschläge liegen gegenüber dem Vormonat in der Regel bei 20 bis 25 €. Im Osten Deutschlands wurde Importschrott aus Polen sogar um 30 € niedriger vergütet. Auch im Norden mussten wegen fehlender Exporte bei Altschrott Rückgänge bis 30 € hingenommen werden.Dagegen fielen die Preisabschläge von zunächst 5 € und dann 10 €, die zu Monatsanfang an der Ruhr für Neuschrotte in den Markt gegeben wurden, vergleichsweise moderat aus. Danach wurde der Preis um weitere 5 € zurückgenommen. Teilweise wurde geargwöhnt, dass der anfängliche geringe Abschlag für Schrott lediglich der Preispflege bei Neustahl gegolten hat.
Den kompletten Bericht zum deutschen Stahlschrott-Markt inklusive des Preisspiegels erhalten Sie in EUWID 25/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits online zur Verfügung.
Rot-Grün unterzeichnet Koalitionsvertrag für NRW
18.06.2012 - Gut einen Monat nach der Landtagwahl in Nordrhein-Westfalen haben SPD und Grüne den Koalitionsvertrag für 2012 bis 2017 unterzeichent und darin auch die Ziele für die Abfallwirtschaft klar umrissen.
mehr - Gut einen Monat nach der Landtagwahl in Nordrhein-Westfalen haben SPD und Grüne den Koalitionsvertrag für 2012 bis 2017 unterzeichent und darin auch die Ziele für die Abfallwirtschaft klar umrissen. Unter anderem wil Rot-Grün einen neuen ökologischen Abfallwirtschaftsplan NRW erarbeiten. Für diesen gilt: Umsetzung der neuen EU-Abfallrahmenrichtlinie, restriktive Bedarfsprüfung, Abfallvermeidung und Wiederverwertung, „regionale Entsorgungsautarkie“, die Unterstützung von Kooperationen, die Festsetzung des Prinzips der Nähe bis hin zur verbindlichen Zuweisung des Abfalls zu Entsorgungsanlagen. Der neue Abfallwirtschaftsplan solle insbesondere die Entwicklung regionaler Kooperationen aktiv fördern. Dazu gehöre auch die landesweite Koordinierung einer langfristigen Anpassung der Kapazitäten bei den Abfallbehandlungsanlagen und Deponien.Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema erhalten Sie in EUWID 25/2012. Die Ausgabe erscheint am Mittoch und ist dann auch als E-Paper erhältlich.
Stadtreinigung Hamburg steigert 2011 Umsatz und Gewinn
15.06.2012 - Die Stadtreinigung Hamburg hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Wie dem Konzernbericht für 2011 zu entnehmen ist, stiegen die Umsatzerlöse des von 344,91 Mio € auf 355,81 Mio € an.
mehr - Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Wie dem kürzlich veröffentlichten Konzernbericht für das Geschäftsjahr 2011 zu entnehmen ist, stiegen die Umsatzerlöse des Konzerns von 344,91 Mio € auf 355,81 Mio € an. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging von 19,14 Mio € auf 16,71 Mio € zurück, während sich der Konzernjahresüberschuss von 12,44 Mio € auf 15,23 Mio € verbesserte.Mit 216,51 Mio € machten die Hausmüllgebühren ein Großteil des Umsatzes der Stadtreinigung Hamburg aus. Weitere relevante Umsatzgrößen waren unter anderem die Erträge aus der Abfallbehandlung, die von 41,86 Mio € auf 42,08 Mio € anstiegen, die Erstattungen für nicht gebührenpflichtige Leistungen, die wie im Jahr zuvor 29,93 Mio € betrugen, sowie „sonstige Entsorgungs- und Transportleistungen“, die von 24,57 Mio € auf 27,19 Mio € kletterten.Die SRH hat im vergangenen Jahr im Rahmen der Recycling-Offensive mehr Abfälle getrennt in haushaltsnahen Sammelsystemen erfasst. Die Biomüll-Menge stieg den Angaben zufolge um 54 Prozent auf 43.243 Gewichtstonnen an. In den Blauen Tonnen der Stadtreinigung sammelte der kommunale Entsorger mit 56.511 Tonnen über zehn Prozent mehr Altpapier. Auch die "Hamburger Wertstofftonne" wertet die SRH als Erfolg: Die Sammelmenge stieg um 1.800 Tonnen auf 29.361 Tonnen an.
Aktionäre stimmen Umfirmierung von Interseroh SE zu Alba SE zu
13.06.2012 - Die geplante Umfirmierung der Interseroh SE zu Alba SE wurde heute auf der Hauptversammlung des börsenotierten Rohstoffhändlers mit großer Mehrheit abgesegnet. Das teilte das Unternehmen mit.
mehr - Die geplante Umfirmierung der Interseroh SE zu Alba SE wurde heute auf der Hauptversammlung des börsenotierten Rohstoffhändlers mit großer Mehrheit abgesegnet. Das teilte das Unternehmen mit. Nach der Zustimmung der Hauptversammlung soll die Änderung im Handelsregister beantragt werden, so dass die Umfirmierung schnellstmöglich wirksam werden kann.Die Umfirmierung der Interseroh SE zur Alba SE erfolge zur Klarstellung ihrer Funktion als Zwischenholding innerhalb der Alba-Gruppe, heißt es weiter. Nach dem im letzten Jahr wirksam gewordenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen Interseroh und Alba als herrschender Gesellschaft soll aber weiterhin an der Strategie der zwei eigenständigen Marken – Alba und Interseroh – unter dem Dach der Unternehmensgruppe festgehalten werden.
Quelle: Euwid