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Remondis kauft in Australien zu
09.07.2012 - Der Entsorgungskonzern Remondis übernimmt Thiess Waste Management Services. Mit dem Kauf für 218 Mio Australische Dollar (AUD; rund 181 Mio €) erweitert Remondis seine Marktpräsenz in Australien.
mehr - Der Entsorgungskonzern Remondis übernimmt Thiess Waste Management Services. Mit dem Kauf für 218 Mio Australische Dollar (AUD; rund 181 Mio €) erweitert Remondis seine Marktpräsenz auf dem fünften Kontinent und steigt unter die ersten fünf Kreislaufwirtschaftsunternehmen des Landes auf. Thiess Waste Management ist ein Geschäftsbereich der 1987 gegründeten Thiess Services, einer Tochtergesellschaft der Leighton Holdings. An der in Australien börsennotierten Leighton Holdings ist die deutsche Hochtief AG beteiligt.Thiess Waste Management betreibt Umschlagstationen, Recycling- und Abfallbehandlungsanlagen sowie Deponien in Queensland, New South Wales und Victoria. Das Unternehmen erwirtschaftet Remondis zufolge einen Umsatz von 230 Mio AUD (rund 191 Mio €) mit ca. 600 Mitarbeitern.Remondis ist bereits seit 1983 in Australien präsent. Durch den Zukauf eines der größten Entsorgungs- und Recyclingunternehmen könne man das Serviceangebot sowohl im kommunalen Sektor bei der Hausmüllentsorgung, als auch im gewerblichen Bereich und im Recycling erheblich ausbauen, sagte der zuständige Vorstand Egbert Tölle.
Altpapierpreise in Deutschland weiter auf Talfahrt
09.07.2012 - Die Altpapierpreise befinden sich in Deutschland weiter auf Talfahrt. Die Papierfabriken konnten im Juli bei den Massensorten noch einmal eine Preisreduzierung durchsetzen.
mehr - Die Altpapierpreise befinden sich in Deutschland weiter auf Talfahrt. Die Papierfabriken konnten im Juli bei den Massensorten noch einmal eine Preisreduzierung durchsetzen.Während Mischpapier den Angaben zufolge recht gut nachgefragt wird, ist Kaufhausaltpapier schwieriger abzusetzen. Der Export nimmt weiterhin nur geringe Mengen auf, allerdings werden Anzeichen für eine Erholung gesehen. Die Containerverfügbarkeit stellt weiterhin ein Problem dar, nachdem es im Juni zwischenzeitlich zu einer leichten Entspannung gekommen sein soll. Im Markt geht man überwiegend davon aus, dass nach der neuerlichen Abwärtsbewegung der Preise nun ein Boden erreicht ist, wobei es aber weiterhin auch Stimmen gibt, die eine nochmalige Reduzierung für durchaus möglich halten. Als Gründe für ein Ende des Preisrückgangs werden angeführt, dass das Altpapieraufkommen in den Sommermonaten zurückgehen wird und dass die Nachfrage der Papierfabriken nicht schlecht sei. Zumindest gebe es keine wirtschaftlich bedingten Stillstände. Wenn Anlagen stehen, dann aus technischen Gründen, um geplante Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Sollte im Sommer der Export wieder anziehen, sei sogar eine Trendumkehr bei der Preisentwicklung nicht ausgeschlossen.Den vollständigen Bericht zum deutschen Altpapiermarkt inklusive des Preisspiegels erhalten Sie in EUWID 28/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits online zur Verfügung.
Deutschland erfüllt Quoten der Altautorichtlinie
06.07.2012 - Deutschland hat erneut die Vorgaben der europäischen Altfahrzeugrichtlinie übertroffen. Die gerechnete Verwertungsquote stieg auf über 100 Prozent.
mehr - Deutschland hat erneut die Vorgaben der europäischen Altfahrzeugrichtlinie übertroffen. Bedingt durch die Überhang an Altfahrzeugen aus dem Jahr der Abwrackprämie stieg die gerechnete Verwertungsquote auf über 100 Prozent.Demnach wurde 2010 eine Quote von 95,2 (2009:82,9) Prozent für die Wiederverwendung und das Recycling erreicht. Inklusive energetischer Verwertung seien 106,2 (86,7) Prozent der Altautoabfälle verwertet worden. Die beiden Quotenvorgaben der EU von 80 bzw. 85 Prozent wurden somit erneut übertroffen. Gegenüber 2009 fiel die Zahl der Altfahrzeuge zur Entsorgung aus dem Inland von 1,778 Mio Stück auf rund 500.000 Fahrzeuge. Über 200.000 der Altfahrzeuge aus dem Jahr 2009 wurden allerdings im Jahr 2010 verwertet.
Volund bevorzugter Lieferant für MVA in Gloucestershire
05.07.2012 - Der dänische Anlagenbauer Babcock & Wilcox Volund A/S soll die geplante Müllverbrennungsanlage in der britischen Grafschaft Gloucestershire errichten.
mehr - Der dänische Anlagenbauer Babcock & Wilcox Volund A/S soll die geplante Müllverbrennungsanlage in der britischen Grafschaft Gloucestershire errichten. Wie das Unternehmen bekannt gab, wurde es von dem Betreiberkonsortium Urbaser und Balfour Beatty als „bevorzugter Lieferant“ ausgewählt.Die 18 MW-Anlage verfügt über eine Kapazität von 185.000 Tonnen Haushaltsabfällen, der maximale Durchsatz liegt bei 26,3 Tonnen pro Stunde. Die Inbetriebnahme des rund 500 Mio Pfund teuren Kraftwerks ist für Ende 2015 avisiert.
Altpapierpreise in Italien für alle Sorten gefallen
03.07.2012 - Die italienischen Papierfabriken leiden unter einer schwachen Auftragslage. Die Nachfrage nach Altpapier hat nachgelassen, die Preise sind für alle Sorten gefallen.
mehr - Die schlechte Auftragslage italienischer Papierfabriken und die daraus resultierende Nachfrageschwäche nach Altpapier waren das dominierende Thema auf dem italienischen Altpapiermarkt im Juni. EUWID-Gesprächspartner sahen die Preise im Laufe des Monats demgemäß für alle Sorten fallen.EUWID-Gesprächspartner sehen die Binnennachfrage generell immer mehr schwinden und verweisen auf diverse Abstellmaßnahmen oder Schließungen italienischer Papierfabriken in den letzten Wochen und Monaten. Hinzu kommen – wie der italienische Wellpappeverband Gifco meldet – Produktionsausfälle bei Wellpappeherstellern und -verarbeitern in der Emilia-Romagna aufgrund der Erdbeben und Nachbeben, welche die Region zwischen dem 20. Mai und dem 4. Juni trafen. Auch das Exportgeschäft verschaffte italienischen Altpapierhändlern im Juni keine große Erleichterung. Die Nachfrage aus europäischen Ländern soll verhalten gewesen sein und auch die Fernost-Staaten sollen derzeit keinen hohen Bedarf an Altpapier haben. Abnehmer aus Asien hätten zwar Material eingekauft, aber nicht in großen Mengen, sagte ein Anbieter. Auch China spüre die Folgen der Konsumschwäche in Europa und habe in seiner Produktionstätigkeit nachgelassen.Den vollständigen Bericht zum italienischen Altpapiermarkt inklusive des Preisspiegels erhalten Sie in EUWID 27/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits online zur Verfügung.
Nach Sommerpause soll abgestimmter Entwurf zur VAUwS vorliegen
03.07.2012 - Der Referentenentwurf zur Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS) befindet sich weiterhin in der Ressortabstimmung. Das BMU hofft auf ein Inkrafttreten im 1. Quartal 2013.
mehr - Der Referentenentwurf zur Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS) befindet sich weiterhin in der Ressortabstimmung. Dem Vernehmen nach soll Anfang Juli ein weiteres Gespräch zwischen den betroffenen Ministerien stattfinden. Ein ressort-abgestimmter, kabinettsreifer Entwurf soll dann nach Angaben des Bundesumweltministeriums (BMU) bereits Ende August/Anfang September vorliegen. Daher ist das BMU „vorsichtig optimistisch“, dass die VAUwS im ersten Quartal 2013 in Kraft treten kann.Die VAUwS formuliert Anforderungen für alle Anlagen, in denen mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, in denen solche Stoffe etwa gelagert, hergestellt oder verwendet werden. Der Anwendungsbereich und damit der Kreis der Betroffenen ist umfangreich. Auch die gesamte Abfallwirtschaft ist tangiert, da feste Gemische als allgemein wassergefährdend eingestuft werden und das BMU schon vor Monaten klargestellt hat, dass zu diesen festen Gemischen auf jeden Fall alle festen Abfälle zu zählen sind.
Altkunststoffgeschäft schwächer
02.07.2012 - Im Juni verlief das Geschäft mit Altkunststoffen noch verhaltener als im Vormonat. Der Markt sei deutlich eingetrübt, sagten Recycler gegenüber EUWID. Unter dem Eindruck der Euro-Krise
mehr - Im Juni verlief das Geschäft mit Altkunststoffen noch verhaltener als im Vormonat. Der Markt sei deutlich eingetrübt, sagten Recycler gegenüber EUWID.Unter dem Eindruck der Euro-Krise sowie der nun beginnenden Ferienzeit zeigte sich der Absatz um einiges schwächer als im Mai. Oft nur mit Preiszugeständnissen waren Mahlgüter und Regranulate zu verkaufen – und dann auch weniger Mengen als üblich. Es werde gewartet bis zuletzt, denn es lege sich derzeit niemand etwas zusätzlich auf das Lager. Gekauft werde häufig nur noch, wenn tatsächlich Bestellungen vorliegen, sagten Recycler. Gerechnet wird damit, dass Verarbeiter weiter zuwarten, da auch Neuware in den nächsten Wochen nochmals im Preis nachgeben dürfte
Scholz: Rohstoffpreise sorgen für kräftigen Umsatzanstieg
29.06.2012 - Trotz eines anspruchsvollen Wirtschaftsumfeldes hat die Scholz-Gruppe im Geschäftsjahr 2011 ihre Verkaufstonnage um rund vier Prozent auf ca. 10,9 Mio Tonnen erhöht, der Umsatz kletterte auf 5,3 Mrd €.
mehr - Trotz eines anspruchsvollen Wirtschaftsumfeldes hat die Scholz-Gruppe, Essingen, im Geschäftsjahr 2011 ihre Verkaufstonnage um rund vier Prozent auf ca. 10,9 Mio Tonnen erhöht. Wegen des gleichzeitig gestiegenen Preisniveaus der gehandelten Sekundärrohstoffe kletterte der Gruppenumsatz um 17,7 Prozent auf 5,3 Mrd €, teilte das Unternehmen mit.Das EBITDA erreichte 246,6 Mio €, 6,2 Prozent weniger als 2010, wohingegen das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) mit 57,4 Mio € um 8,0 Prozent über dem Vorjahreswert lag. „Mit dem Geschäftsverlauf in 2011 sind wir zufrieden, da wir trotz einer Abkühlung der wirtschaftlichen Lage im zweiten Halbjahr 2011 unsere Ausbringungsmenge und Umsatz steigern sowie unsere Ergebnisziele nahezu erreichen konnten. Darüber hinaus haben wir unsere Marktstellung weiter ausgebaut“, so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG. Die positive Entwicklung habe sich auch im ers-ten Quartal 2012 fortgesetzt. Ein solides Preisni-veau für Stahl und Industriemetalle zu Beginn des Jahres habe die operative Performance der Gruppe gestützt. Die Ausbringungsmenge von ca. 2,7 Mio Tonnen sei vor allem aufgrund des starken Wintereinbruchs, der insbesondere die Aktivitäten in Osteuropa negativ beeinflusste, um rund 6 Prozent unter Vorjahresniveau geblieben.Folglich lag auch der durch ein etwas tieferes Rohstoffpreisniveau beeinflusste Quartalsumsatz von 1,3 Mrd € um etwa 11 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA für das erste Quartal bezifferte Scholz auf 61,9 Mio € und damit deutlich unter dem durch Sonderfaktoren beeinflussten außerordentlich hohen Vorjahresniveau (78,5 Mio €). Gleichwohl habe Scholz den Planwert nahezu erreicht. Das Ergebnis vor Steuern liegt im ersten Quartal 2012 bei rund 19,0 Mio € (Vor-jahr 23,0 Mio €), was Unternehmensangaben zufolge in einem zunehmend schwieriger werdenden Marktumfeld ein gutes Ergebnis darstellt.
Alba eröffnet zweiten Standort im Saarland
29.06.2012 - Die Alba-Tochter Interseroh Serog GmbH eröffnet am 1. Juli einen Platz für NE-Metalle und Stahlschrott in Homburg. Neben Bous verfügt das Unternehmen damit über einen zweiten Standort im Saarland.
mehr - Die Alba-Tochter Interseroh Serog GmbH eröffnet am 1. Juli einen Platz für NE-Metalle und Stahlschrott in Homburg. „Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern bieten wir unseren Kunden in Homburg eine Möglichkeit zur einfachen und sicheren Entsorgung ihrer Schrotte und Nichteisen-Metalle“, so Werner Bärnthaler, Geschäftsführer der Interseroh Serog GmbH. Den neuen Schrottplatz sehe er als „Satelliten“‘ für die Produktionsstätte in Bous und damit für den Ausbau der Interseroh-Präsenz im Saarland. Auf dem Gelände biete eine knapp 2.000 Quadratmeter große Hallenfläche breiträumig Platz für die Lagerung, Sortierung und Weiterverarbeitung von Altmetallen und Schrott. Dafür stehe unter anderem auch eine so genannte Alligatorschere zum Zerkleinern von großen Metallteilen zur Verfügung. Durch die Eröffnung des Platzes werden sechs neue Arbeitsplätze geschaffen, zusätzlich betreuen zwei Händler den Ein- und Verkauf.
Zwei Aufsichtsratsmitglieder von Van Gansewinkel zurückgetreten
28.06.2012 - Die beiden unabhängigen Mitglieder des Aufsichtsrats der niederländischen Entsorgungsgruppe Van Gansewinkel, Peter Berdowski und Carel van den Dries, haben das Gremium am Mittwoch verlassen.
mehr - Die beiden unabhängigen Mitglieder des Aufsichtsrats der niederländischen Entsorgungsgruppe Van Gansewinkel haben das Gremium am Mittwoch verlassen. Die zurückgetretenen Aufsichtsräte Peter Berdowski und Carel van den Driest waren Medienberichten zufolge unzufrieden mit ihren begrenzten Mitsprachemöglichkeiten angesichts anstehender Umstrukturierungs- und Einsparungsmaßnahmen des hoch verschuldeten Konzerns. Der Aufsichtsrat besteht jetzt aus Reinhard Gorenflos und Hugo van Berckel, die die Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts LLP (KKR) und CVC Capital Partners als Hauptaktionäre des Entsorgers vertreten, und dem neuen Mitglied und Vorsitzenden Adri Baan, einem ehemaligen Vorstandsmitglied von Royal Philips Electronics. Im April waren wegen "abweichender Auffassungen hinsichtlich der Unternehmenspolitik" der Vorstandsvorsitzende Ruud Sondag und ein weiteres Mitglied des damals vierköpfigen Vorstands zurückgetreten.
Quelle: Euwid