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Nur geringe Preisänderungen auf Markt für Elektroschrott
08.08.2012 - Das Preisbild für die Verwertung von Elektroaltgeräten hat sich im Vergleich zum Januar nur moderat verändert. Insgesamt zeigte sich im Juli eine Preisverschiebung zugunsten der Verwerter.
mehr - Das Preisbild für die Verwertung von Elektroaltgeräten hat sich im Vergleich zum Januar mit Ausnahme der Haushaltsgroßgeräte nur moderat verändert. Insgesamt zeigt sich im Juli eine Preisverschiebung zugunsten der Verwerter. Das geht aus dem aktuellen EUWID-Marktbericht hervor.Die Entsorger von Elektroaltgeräten sehen sich im Vergleich zum Jahresanfang mit teilweise deutlich verminderten Wertstofferlösen konfrontiert. Bei Stahlschrott ist der Preisrückgang besonders deutlich ausgefallen. Aber auch für Kupfer- und Aluminiumschrotte gibt es Erlöseinbußen, die von den Verwertungsbetrieben nur bedingt an die Anliefernden weitergegeben werden können.Die verminderten Stahlschrotterlöse schlagen insbesondere bei Haushaltsgroßgeräten (Sammelgruppe 1) zu Buche. Hier hat man durch die Anbindung der Annahmekonditionen an den Preis für Shredderschrott oder Stahlaltschrott jedoch eine weitgehende Flexibilität erreicht.Dagegen gibt es für die Indexbindung der NE-metallhaltigen Sammelgruppen 3 und 5 (IT- und Unterhaltungselektronik sowie Haushaltskleingeräte) bislang erst vereinzelt Lösungen. Einige Verwerter sagen, für diese Gruppe sei eine Indexbindung nicht möglich, andere haben einen Weg gefunden und bekunden, dass sie damit gut fahren.Den vollständigen Bericht zum Markt für Elektroschrott inklusive des Preisspiegels erhalten Sie in EUWID 32/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen auch online zur Verfügung.
Altpapierpreise nicht weiter gefallen
07.08.2012 - Altpapierhandel und Papierfabriken sind sich im August rasch einig geworden und haben ihre Verträge bereits frühzeitig unter Dach und Fach gebracht. Gegenüber Juli sind die Preise nicht weiter gefallen.
mehr - Altpapierhandel und Papierfabriken sind sich im August rasch einig geworden und haben ihre Verträge bereits in den ersten Tagen unter Dach und Fach gebracht. Gegenüber Juli haben sich keine weiteren Preisrückgänge ergeben. Nur vereinzelt wurde von Preisabschlägen berichtet, die insgesamt jedoch nicht zu Buche geschlagen haben. Die Branche geht davon aus, dass die Talsohle inzwischen erreicht ist.Stabilisierend dürfte sich dabei ausgewirkt haben, dass die Hersteller von Verpackungsrohpapieren ihre Produktpreise im September deutlich anheben wollen und rückläufige Rohstoffpreise nicht ins Bild passen würden. Hinzu kommt das ferienbedingt verminderte Altpapieraufkommen.Auf der anderen Seite steht wie schon im Juli auch im August aufgrund von Abstellmaßnahmen eine verminderte Nachfrage nach Deinkingware. Die Auftragslage bei den Verpackungspapierherstellern soll hingegen gut sein. Insgesamt gelten Angebot und Nachfrage auf dem Altpapiermarkt als ausgeglichen.Den vollständigen Bericht zum deutschen Altpapiermarkt inklusive des Preisspiegels erhalten Sie in EUWID 32/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits online zur Verfügung.
Zentrale Stelle in Vorbereitung
06.08.2012 - Handel und Hersteller bereiten den Aufbau einer „Zentralen Stelle“ für die Umsetzung des geplanten Wertstoffgesetzes vor. Durch die Gründung einer Projektträgergesellschaft in sei der erste Schritt getan.
mehr - Handel und Hersteller bereiten den Aufbau einer „Zentralen Stelle“ für die Umsetzung des geplanten Wertstoffgesetzes vor. Durch die Gründung einer Projektträgergesellschaft in Form einer GbR sei der erste Schritt zur Unterstützung des Gesetzes unternommen worden, teilten die Initiatoren mit. Der Zweck der Gesellschaft besteht darin, die organisatorischen Vorkehrungen für die Errichtung einer Zentralen Stelle im Sinne eines zukünftigen Wertstoffgesetzes zu treffen, erklärten die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Handelsverband Deutschland (HDE), der Markenverband sowie die BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung.Die vier Organisationen wählten zunächst den Zusammenschluss zu einer GbR. Ziel dieser vorläufigen Organisationsstruktur sei die Gründung einer Zentralen Stelle in der Rechtsform einer Stiftung nach Inkrafttreten des Wertstoffgesetzes.
Übernahme: STF West jetzt Rhenus PET Recycling
06.08.2012 - Der PET-Flaschenrecycler STF Recycling GmbH hat sich von seinem Unternehmen STF Recycling West in Gelsenkirchen getrennt. Mit Wirkung zum 1. August 2012 hat die Rhenus-Gruppe die Aktivitäten übernommen.
mehr - Der PET-Flaschenrecycler STF Recycling GmbH, Aicha, hat sich von seinem Unternehmen STF Recycling West GmbH in Gelsenkirchen getrennt. Mit Wirkung zum 1. August 2012 hat die Rhenus-Gruppe die Aktivitäten übernommen, bestätigte die Tochter des Rethmann-Konzerns.Der Verkäufer STF Recycling gilt als größter PET-Recycler in Deutschland, der zur Gruppe von Josef Söllner gehört. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Auch zur Anlagenkapazität wollte sich Rhenus nicht äußern. Das neue Unternehmen wird Rhenus PET Recycling GmbH heißen. Geschäftsführer sind Ralf Mandelatz und Frank Wappler.
Weiter hohe Quoten in Europa bei Altreifen-Verwertung
02.08.2012 - In Europa sind im vergangenen Jahr knapp 2,9 Mio Tonnen Altreifen angefallen. Das sind Angaben des europäischen Verbands der Gummi und Reifenindustrie ETRM 380.000 Tonnen weniger als noch im Jahr 2010.
mehr - In Europa sind im vergangenen Jahr knapp 2,9 Mio Tonnen Altreifen angefallen. Das sind fast 380.000 Tonnen weniger als noch im Jahr 2010. Nach Angaben des europäischen Dachverbands der Gummi und Reifenindustrie ETRMA lag die durchschnittliche Verwertungsquote in den 27 EU-Mitgliedstaaten, der Schweiz und Norwegen erneut bei 95 (2010: 96) Prozent.Laut ETRMA sind die Zahlen noch nicht vollständig, denn aus Großbritannien gibt es noch keine offiziellen Werte. Geschätzt wird, dass der Altreifenanfall auf der Insel etwa 430.000 Tonnen beträgt, weshalb die Anfallmenge in Europa auch 2011 weitgehend unverändert im Vergleich zu 2010 bleiben dürfte.
Duale Systeme kommt Erfassung ab nächstem Jahr offenbar teurer
31.07.2012 - Erstmals seit vielen Jahren müssen die Betreiber dualer Systeme mit höheren Kosten für die Erfassung von Verpackungsabfall rechnen. Das hat EUWID erfahren.
mehr - Erstmals seit vielen Jahren müssen die Betreiber dualer Systeme mit höheren Kosten für die Erfassung von Verpackungsabfall rechnen. Nach Recherchen von EUWID sind die Angebotspreise für die Erfassung häufig im Rahmen von 5 bis zu 10 Prozent gegenüber der letzten Ausschreibung angestiegen. Nur in wenigen Gebieten sei es zu leichten Reduzierungen gekommen, bestätigten Beteiligte.Entsorger, die bereits Vergabegespräche geführt hatten, machten deutlich höhere Kosten etwa für Sprit und Arbeitskräfte geltend. Die meisten Verträge in der Vergangenheit hätten sich nicht gerechnet. Da weitere Kostensteigerungen zu erwarten seien, wolle kein Entsorger mehr für die Dauer von drei Jahren das Risiko roter Zahlen auf sich nehmen, hieß es weiter.Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema erhalten Sie in EUWID 31/2012. Die neue Ausgabe können Sie auch als E-Paper lesen.
WEEE-Novelle muss bis Februar 2014 in nationales Recht umgesetzt werden
26.07.2012 - Die neugefasste Richtlinie über Elektro- und Elektronikaltgeräte ist am Dienstag im EU-Amtsblatt erschienen. Die EU-Staaten müssen die Novelle damit bis zum 14. Februar 2014 in nationales Recht umsetzen.
mehr - Die neugefasste Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronikaltgeräte ist am Dienstag im EU-Amtsblatt erschienen. Den Mitgliedstaaten steht damit eine Frist bis zum 14. Februar 2014 zur Verfügung, um die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft zu setzen, die zur Einhaltung der EU-Vorgaben erforderlich sind. Die Veröffentlichung im Amtsblatt schließt ein Gesetzgebungsverfahren ab, das Anfang Dezember 2008 mit der Veröffentlichung des Vorschlags der EU-Kommission angelaufen war. Zu den Änderungen, welche die neue Richtlinie gegenüber der ursprünglichen Altgeräterichtlinie aus dem Jahr 2003 einführt, gehören höhere Zielsetzungen für Getrenntsammlung und Recycling.Außerdem erhält die Richtlinie nach einer Übergangszeit von sechs Jahren einen offenen Anwendungsbereich, womit ihr dann grundsätzlich alle Elektro- und Elektronikaltgeräte unterliegen werden, wenn der Gerätetyp nicht explizit vom Geltungsbereich ausgeschlossen ist. Um die Erfassung kleiner Altgeräte zu steigern, wird der Einzelhandel verpflichtet, kleine Geräte unabhängig vom Kauf eines Neugeräts zurückzunehmen.
ARA: Über 380.000 Tonnen Verpackungen gesammelt
26.07.2012 - Österreichs führendes Verpackungssammelsystem, die ARA Altstoff Recycling Austria AG, verzeichnete auch im ersten Halbjahr 2012 mit 386.600 Tonnen ein neues Sammel-Plus.
mehr - Österreichs führendes Verpackungssammelsystem, die ARA Altstoff Recycling Austria AG, verzeichnete auch im ersten Halbjahr 2012 ein Sammel-Plus. Mit 386.600 Tonnen (1. Halbjahr 2011: 377.000 Tonnen) Altpapier, Metall- und Leichtverpackungen haben die österreichischen Haushalte in den ersten sechs Monaten 0,1 Prozent mehr Mengen gesammelt als im Vorjahreszeitraum, berichtet das Unternehmen in Wien. Konkret landeten von Januar bis Juni diesen Jahres 71.900 Tonnen Leichtverpackungen in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken. Das bedeutet eine Steigerung von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Metallverpackungen hat sich die Sammelmenge geringfügig auf 15.000 Tonnen reduziert (-1,4 Prozent). Die gesammelte Altpapiermenge fiel um 0,5 Prozent auf 293.600 Tonnen.
BMU startet Bürgerdialog zur Wertstofftonne
25.07.2012 - Das Bundesumweltministerium startet am 30. Juli den Bürgerdialog zur geplanten Einführung der Wertstofftonne. Grundlage bildet das Thesenpapier von Bundesumweltminister Peter Altmaier.
mehr - Das Bundesumweltministerium startet am 30. Juli den Bürgerdialog zur geplanten Einführung der Wertstofftonne. Grundlage bildet das Thesenpapier von Bundesumweltminister Peter Altmaier. Bis zum 31. August 2012 können alle interessierten Bürger unter www.bmu.de/dialog-wertstofftonne Beiträge verfassen und die Beiträge anderer Dialogteilnehmer unterstützen oder kommentieren. Ziel ist laut Ministerium die Sammlung von Standpunkten, Anregungen und Vorschlägen, die bei der Fortentwicklung der haushaltsnahen Wertstoffsammlung berücksichtigt werden können. Im September wird das Bundesumweltministerium über die Erkenntnisse aus dem Dialog und die Berücksichtigung von Beiträgen im weiteren Verfahren berichten. Zu den drei am häufigsten unterstützen Beiträgen wird das Bundesumweltministerium eine Stellungnahme veröffentlichen.
Weltweites Siedlungsabfallaufkommen verdoppelt sich bis 2025 auf 2,6 Mrd Tonnen im Jahr
25.07.2012 - Das weltweite Aufkommen an Siedlungsabfällen wird sich bis zum Jahr 2025 auf 2,6 Mrd Tonnen jährlich verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Worldwatch Institute in Washington.
mehr - Das weltweite Aufkommen an Haushaltsabfällen wird sich bis zum Jahr 2025 auf 2,6 Mrd Tonnen jährlich verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Worldwatch Institute in Washington. Ursächlich dafür seien in erster Linie der wachsende Wohlstand sowie die zunehmende Urbanisierung.Aktuell werde nur rund ein Viertel des anfallenden Siedlungsmülls recycelt, kompostiert oder in die Vergärung gegeben, heißt es. Vor allem in den Industrieländern konnten jedoch in den vergangenen Jahren deutliche Zuwächse bei den Recyclingquoten verzeichnet werden.Den höchsten Wert bei der Generierung fester hausmüllähnlicher Abfälle weisen die USA mit 621.000 Tonnen am Tag auf. Mit 100.000 Tonnen weniger folgt an zweiter Stelle schon China. Frankreich auf Rang 10 bei der Generierung von Siedlungsabfällen weise hingegen nur ein Siebtel der US-Menge auf, so Worldwatch weiter.
Quelle: Euwid