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Stahlschrottpreise legen überraschend zu
22.08.2012 - Die Preise für Stahlschrott auf dem deutschen Markt sind im August überraschend gestiegen. Das geht aus dem aktuellen EUWID-Marktbericht hervor.
mehr - Die Preise für Stahlschrott auf dem deutschen Markt sind im August überraschend gestiegen. Das geht aus dem aktuellen EUWID-Marktbericht hervor. Befragte Schrotthändler verweisen auf eine Reihe von Faktoren, die zum Preisanstieg beigetragen haben könnten.So sollen sich die Läger mancher Stahlwerke am unteren Limit bewegt haben, so dass sie Schrott kaufen mussten, um die Produktion anheben zu können. Außerdem stützt die Dollar-Euro-Parität den Export kräftig. Die Türkei hat gekauft und wird nach Einschätzung der Branche auch im September weiter Schrott nachfragen.Hinzu kommt ein um bis zu 30 Prozent vermindertes Schrottaufkommen aufgrund der Ferien. Außerdem machte ein Händler auf die erheblichen Preisrückgänge der letzten Monate aufmerksam und fragte, ob der Preisschritt im Juli nicht vielleicht etwas zu groß ausgefallen war.Den vollständigen Bericht zum deutschen Altpapiermarkt inklusive Preisspiegel erhalten Sie in EUWID 34/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits online zur Verfügung.
Altpapierpreise erneut stabil
21.08.2012 - An den zum Monatsbeginn auf dem deutschen Markt ermittelten Preisen für Altpapier haben sich keine Veränderungen ergeben. Das geht aus dem neuesten EUWID-Marktbericht hervor.
mehr - An den zum Monatsbeginn auf dem deutschen Markt ermittelten Preisen für Altpapier haben sich keine Veränderungen ergeben. Das geht aus dem neuesten EUWID-Marktbericht hervor.Auf dem Markt habe Mitte August sommerliche Ruhe geherrscht, berichten Gesprächspartner. Nur vereinzelte Zukäufe sowie Minderbedarf aufgrund von Wartungsstillständen standen einem ferienbedingt schwächerem Aufkommen entgegen.Weiterhin schwach würden die Exporte nach Fernost laufen. Die Preise haben hier im Vergleich zum Vormonat nochmals leicht nachgegeben.Den vollständigen Bericht zum deutschen Altpapiermarkt inklusive Preisspiegel erhalten Sie in EUWID 34/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits online zur Verfügung.
Studie: Trend zur thermischen Klärschlamm-Entsorgung setzt sich fort
17.08.2012 - Der Trend bei der Klärschlamm-Behandlung ging in den vergangenen Jahren in Richtung thermische Entsorgung und wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor.
mehr - Der Trend bei der Klärschlamm-Behandlung ging in den vergangenen Jahren in Richtung thermische Entsorgung und wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Das ist der Studie „Der Markt für Klärschlammentsorgung in Deutschland bis 2025“ zu entnehmen, die das Trend- und Marktforschungsinstituts Trendresearch nun in der zweiten Auflage veröffentlicht hat. Gründe für die Verschiebung in Richtung thermische Behandlung sind nach Angaben des Instituts unter anderem die unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen bei der landwirtschaftlichen Entsorgung. Darüber hinaus spielen technologische Innovationen sowie insbesondere die Möglichkeit der Phosphorrückgewinnung nach der Monoverbrennung eine Rolle.Trendresearch geht in der Studie davon aus, dass bis 2025 die Kapazität der Klärschlamm-Monoverbrennung in Deutschland um zehn bis zwölf Anlagen ausgebaut wird. Dabei werde die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich sein, prognostiziert Trendresearch. Während beispielsweise in Niedersachsen und Thüringen nur mit einem minimalen Anstieg zu rechnen sei, werde insbesondere Nordrhein-Westfalen große Zuwächse zu verzeichnen haben.
MVV verbrannte in den ersten neun Monaten 1,4 Mio Tonnen Abfall
15.08.2012 - Der Mannheimer Energieversorger MVV hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 rund 1,42 Mio Tonnen Abfall verbrannt. Das ist dem Zwischenbericht des Konzerns zu entnehmen.
mehr - Der Mannheimer Energieversorger MVV hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 rund 1,42 Mio Tonnen Abfall verbrannt. Das ist dem Zwischenbericht des Konzerns zu entnehmen, den das Unternehmen heute veröffentlicht hat.Für den Zuwachs sorgte insbesondere das Segment „Strategische Beteiligungen“, das im Berichtszeitraum 104.000 Tonnen angenommen hat (9M 2010/2011: 39.000 Tonnen). Hier wirkt sich erstmals die Übernahme der Müllverwertungsanlage im tschechischen Liberec aus.Der für den deutschen Entsorgungsmarkt wichtige Geschäftsbereich Erzeugung und Infrastruktur verbrannte dabei mit 1,19 Mio Tonnen etwas weniger als im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2010/2011. Das geringere Abfallaufkommen in diesem Berichtsegment resultiere aus umfangreichen Umbaumaßnahmen am Kessel 5 zur energetischen Optimierung der Müllverbrennungsanlage (MVA) Mannheim. Im Bereich Vertrieb und Dienstleistungen war das Abfallvolumen dagegen mit 121.000 Tonnen höher (113.000 Tonnen) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Anlieferungen in den Ersatzbrennstoff-Kraftwerken Gersthofen und Korbach habe zugenommen, heißt es im MVV-Zwischenbericht.Verdient hat MVV hingegen weniger als im Vergleichszeitraum des vorherigen Geschäftsjahres. Zwar stiegen die Umsatzerlöse nach Strom- und Erdgassteuer von 2,69 Mrd € auf 2,98 Mrd € an, allerdings sank das operative Ergebnis (EBIT) von 260,17 Mio € auf 191,42 Mio €. Der Periodenüberschuss gab von 147,64 Mio € auf 99,19 Mio € nach. Dazu beigetragen hat auch, dass die Investitionen des Energieversorgers in Folge der Energiewende von 138 Mio € um 42 Prozent auf 196 Mio € angestiegen sind.
Itad nennt Müllverbrennung „thermisches Recycling“
14.08.2012 - Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (Itad) bezeichnet die Müllverbrennung als „thermisches Recycling“.
mehr - Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (Itad) bezeichnet die Müllverbrennung als „thermisches Recycling“. Die thermische Behandlung von Restabfällen aus Haushalt, Gewerbe und Industrie sei ein aktiver Beitrag zum Recycling und zum Ressourcenschutz, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Verbandes der deutschen Betreiber von Müllverbrennungsanlagen (MVA). Deutsche MVA und Ersatzbrennstoff-Kraftwerke gewönnen aus stofflich nicht verwertbaren Abfällen Strom und Wärme für jährlich zwei Mio Haushalte und zahlreiche Industrieanlagen, heißt es in der Mitteilung der Itad. Damit würden rund drei Mrd Liter Heizöl eingespart. Energie sei jedoch nur eines der mittels thermischer Abfallbehandlung aus dem Restmüll gewonnenen Güter. Aus den Verbrennungsrückständen würden Eisen- und Nicht-Eisenmetalle extrahiert, die anschließend wiederverwendet werden könnten.Jährlich würden 400.000 Tonnen Metalle auf diese Weise in den Stoffkreislauf zurückkehren. Zudem fänden pro Jahr 5 Mio Tonnen Schlacke nach entsprechender Behandlung Verwendung im Straßen- und technischen Anlagenbau. „Wir können also mit Fug und Recht bei der thermischen Verwertung von Abfällen auch von einem ‚thermischen Recycling’ sprechen“, sagte Itad-Geschäftsführer Carsten Spohn.
Alba SE von europäischer Schuldenkrise betroffen
14.08.2012 - Die Alba SE musste im ersten Halbjahr 2012 rückläufige Erlöse und Ergebnisse hinnehmen. So fielen die Umsätze des bis Juli als Interseroh SE firmierenden Unternehmens um sechs Prozent auf 1,055 Mrd €.
mehr - Die Alba SE musste im ersten Halbjahr 2012 rückläufige Erlöse und Ergebnisse hinnehmen. So fielen die Umsätze des bis Juli als Interseroh SE firmierenden Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 1,055 Mrd €. Das EBIT nahm um über 20 Prozent auf 20,5 Mio €, das Vorsteuerergebnis gab sogar um fast 6 Mio auf 13,4 Mio € nach.„Die Märkte für Rohstoffe und damit auch Sekundärrohstoffe lassendeutlich erkennen, dass die europäische Staatsschuldenkrise inzwischen auch auf die deutsche Realwirtschaft durchschlägt. Angesichts der sich deutlich eintrübenden Konjunktur gehen wir von herausfordernden Zeiten aus", erklärte Vorstandschef Axel Schweitzer.In Anbetracht geringerer Preise und rückläufiger Nachfrage an den Sekundärrohstoffmärkten sieht sich das Unternehmen durch seine breite Aufstellung sowie eine klare Profitabilitätsorientierung gut gerüstet. Das in der ersten Jahreshälfte aufgelegte Effizienzprogramm zur Struktur- und Kostenoptimierung soll konsequent fortgeführt werden, so Schweitzer weiter. Gleichzeitig wolle man strategisch wichtige Weichenstellungen jedoch nicht vernachlässigen.
Schrott Wetzel restrukturiert und investiert 35 Mio €
10.08.2012 - Die Mannheimer Schrott-Wetzel-Gruppe hat ein Investitions- und Restrukturierungsprogramm mit einem Volumen von rund 35 Mio € aufgelegt, das bis Ende 2013 umgesetzt werden soll.
mehr - Die Mannheimer Schrott-Wetzel-Gruppe hat ein Investitions- und Restrukturierungsprogramm mit einem Volumen von rund 35 Mio € aufgelegt, das bis Ende 2013 umgesetzt werden soll. Es umfasst neben der Anschaffung neuer Maschinen und Anlagen die Gründung von zehn neuen Standorten an strategisch günstigen Verkehrsknotenpunkten, teilt das Unternehmen mit.Dabei sollen mehr als 100 Arbeitsplätze entstehen. Die Schrott-Wetzel-Gruppe gilt als eines der größten Stahlrecyclingunternehmen Deutschlands mit einer gehandelten Jahresmenge von 900.000 Tonnen Stahlschrott und NE-Metallen. Der Konzernumsatz erreichte 2010 rund 240 Mio €.
Reclay-Gruppe zielt auf 200 Mio € Umsatz
10.08.2012 - Die Reclay-Unternehmensgruppe hat 2011 dem Umsatz um knapp 10 Prozent auf 148 (2010: 135) Mio € gesteigert. Die Gruppe betreute voriges Jahr über 400 Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe.
mehr - Die Reclay-Unternehmensgruppe hat 2011 dem Umsatz um knapp 10 Prozent auf 148 (2010: 135) Mio € gesteigert. Die Gruppe betreute voriges Jahr über 400 Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe.„Das kontinuierliche Wachstum der Reclay Group zeigt eindrucksvoll, dass wir mit unserer Strategie, das Kerngeschäft weiter zu entwickeln, die Internationalisierung auszubauen und das Thema Nachhaltigkeitsmanagement voranzubringen, genau richtig liegen“, so Reclay-Gesellschafter Raffael August Fruscio. 2012 dürfte sich der Wachstumskurs weiter fortsetzen, zuletzt mit der Übernahme der Vfw GmbH im Juni.Aktuell beschäftigt die Gruppe 220 Mitarbeiter und betreut über 3.000 Kunden. Das Umsatzziel für 2012 liegt bei über 200 Mio €. „Wir sind im Jahr 2012 die Nummer drei im Markt der dualen Systeme und haben noch viel vor“, kündigte Fruscio an.
Scholz und Stemcor sollen britische MWR für 50 Mio Pfund gekauft haben
09.08.2012 - Der Schrottrecycler Scholz und der britische Stahlhändler Stemcor haben nach Angaben des Branchendienstes „Metal Bulletin“ den britischen Schrotthändler Metal & Waste Recycling (MWR) übernommen.
mehr - Der Schrottrecycler Scholz und der britische Stahlhändler Stemcor haben nach Angaben des Branchendienstes „Metal Bulletin“ den britischen Schrotthändler Metal & Waste Recycling (MWR) übernommen. Scholz wollte die Information auf Nachfrage von EUWID nicht kommentieren.Wie es heißt, soll der bisherige Mehrheitsgesellschafter, der Finanzinvestor Equistone Partners Europe, für seine Anteile 50 Mio Britische Pfund erhalten haben. MWR versteht sich als einer der größten britischen Recycler und vermarktet nach eigenen Angaben jährlich rund 1,25 Mio Tonnen Sekundärrohstoffe, vor allem Stahlschrott und NE-Metalle, aber auch Altpapier, Glas und Kunststoffe. Der Miterwerber Stemcor verkauft pro Jahr rund 20 Mio Tonnen Stahl sowie Rohstoffe für die Stahlindustrie und ist mit 80 Niederlassungen in 40 Ländern aktiv.
Potocnik sieht schlimmste Befürchtungen bestätigt
08.08.2012 - EU-Umweltkommisar Janez Potocnik sieht bei der Umsetzung der europäischen Vorgaben für die Abfallbewirtschaftung in den EU-Staaten seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.
mehr - EU-Umweltkommisar Janez Potocnik sieht bei der Umsetzung der europäischen Vorgaben für die Abfallbewirtschaftung in den EU-Staaten seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. In vielen Mitgliedstaaten würden riesige Abfallmengen noch immer auf Deponien abgelagert, obwohl durchaus bessere Alternativen existieren und den Mitgliedstaaten zur Finanzierung besserer Entsorgungsoptionen EU-Strukturfondmittel zur Verfügung stehen.Stattdessen würden Ressourcen vergraben, potenzielle wirtschaftliche Chancen vertan, im Sektor Abfallbewirtschaftung keine Arbeitsplätze geschaffen und Gefährdungen für Umwelt und Gesundheit in Kauf genommen, bemängelt Potocnik weiter. Bei der gegenwärtigen Wirtschaftslage könne dieser Zustand kaum gerechtfertigt werden.Anlass für die kritischen Aussagen des Umweltkommissars ist eine aktuelle Studie für die EU-Kommission, in der die Mitgliedstaaten auf Basis von verschiedenen Kriterien Noten für ihre Abfallwirtschaft erhalten haben. Dabei wurden für eine Reihe von Mitgliedstaaten erhebliche Defizite in nahezu allen Bereichen der Abfallentsorgung festgestellt.Griechenland rangiert in der Bewertung mit deutlichem Abstand auf dem letzten Rang. Deutschland belegt neben Österreich, Dänemark, Schweden sowie den Niederlanden einen der vorderen Plätze.Einen ausführlichen Bericht zu der im Auftrag der EU-Kommission erstellten Studie erhalten Sie in EUWID 32/2012. Die aktuelle Ausgabe ist auch als E-Paper verfügbar.
Quelle: Euwid