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Harte Verhandlungen über Sägerestholzpreise erwartet
13.03.2013 - Bei den zuzeit anstehenden Verhandlungen über Sägerestholzlieferungen im zweiten Quartal liegen die Vorstellungen von Anbietern und Abnehmern deutlich weiter auseinander als in den vergangenen zwei Quartalen.
mehr - Bei den zuzeit anstehenden Verhandlungen über Sägerestholzlieferungen im zweiten Quartal 2013 liegen die Vorstellungen von Anbietern und Abnehmern deutlich weiter auseinander als in den vergangenen zwei Quartalen. Ds geht aus dem neuesten Marktbericht des EUWID hervor. Sämtliche Abnehmerbranchen würden versuchen, Druck auf die Sägerestholzpreise auszuüben und die derzeit noch gültigen Sägerestholzpreise wieder in stärkerem Umfang abzusenken. Demgegenüber dränge die Mehrzahl der Anbieter darauf, das im ersten Quartal erreichte Preisniveau nach Möglichkeit bis zur Jahresmitte fortzuschreiben. In Anbetracht der weit auseinander liegenden Standpunkte der Vertragsparteien wird mit länger andauernden Verhandlungen gerechnet.
Den vollständigen Bericht zum deutschen Sägerestholzmarkt - inklusive des Preisspiegels - lesen Sie in der kommenden Woche in EUWID 12/2013. Für Kunden unserer Premiumangebote stehen die Informationen bereits jetzt in unserem Märkte-Bereich zur Verfügung.
GGSC: Weit über 30.000 Anzeigen von Sammlungen überlasten Behörden
12.03.2013 - Nach Ansicht der Kanzlei Gaßner, Groth, Siede-rer & Coll. (GGSC) sind die Vollzugsbehörden mit den bundesweit über 30.0000 angezeigten gewerblichen und gemeinnützigen Sammlungen überlastet.
mehr - Nach Ansicht der Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll. (GGSC) sind die Vollzugsbehörden mit den angezeigten gewerblichen und gemeinnützigen Sammlungen überlastet. Die Juristen der Berliner Kanzlei gehen davon aus, dass bundesweit den zuständigen Behörden über 30.000 Sammlungen angezeigt worden sind. Das Gesetz müsse aber nicht geändert werden, vielmehr seien Änderungen im Vollzug erforderlich. Von den Vollzugsdefiziten profitierten derzeit ausschließlich private Entsorger. Die Anzeigeflut stelle vor allem diejenigen Bundesländer vor Vollzugsprobleme, in denen die Zuständigkeit zentralisiert wurde. Dort gebe es einen hohen Bearbeitungsstau, der sich mangels zusätzlichen Personals verschärfe. Auch sei eine Vielzahl von Anzeigen von schlechter Qualität und oft unvollständig, was erhebliche Ressourcen bei den zuständigen Behörden binde, meint GGSC. Häufig würden die zuständigen Behörden schon keine Vollständigkeitsprüfung der Anzeigen vornehmen. Auch der erforderliche Leistungsvergleich zwischen privater und kommunaler Sammlung sei oftmals nicht möglich, da die beabsichtigte Entsorgungstätigkeit des privaten Trägers unklar bleibe.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in EUWID 11/2013. Kunden unseres Premium-Pakets 2 sowie unseres All-in-One-Pakets können die Ausgabe bereits heute ab 14.00 Uhr als E-Paper lesen.
Mehr Getränke in Dosen
11.03.2013 - Der Aufwärtstrend der Getränkedose in Deutschland hält an. Deutschlandweit wurden 2012 1,4 Mrd Getränkedosen verkauft.
mehr - Der Aufwärtstrend der Getränkedose in Deutschland hält an: Der europäische Verband der Getränkedosenhersteller, Beverage Can Makers Europe (BCME), verzeichnet für 2012 eine erneute Steigerung auf 1,4 Mrd verkaufte Getränkedosen deutschlandweit.Im Vergleich zum Vorjahr vermeldet BCME für das Jahr 2012 damit eine Verkaufssteigerung von Getränkedosen um fast 25 Prozent. Wurde 2011 erstmals nach Einführung des Einwegpfands die Milliardengrenze beim Verkauf von Getränkedosen durchbrochen, erhöhte sie sich 2012 noch einmal um 270 Mio zusätzlich. Davon entfiel eine Zunahme von 21,7 Prozent auf Dosen für Bier und von 26,1 Prozent auf Dosen für Softdrinks. Laut BCME liegt der Verkaufszuwachs der Getränkedose in Deutschland weit über dem europäischen Durchschnitt. Insgesamt wurden in Europa 59 Mrd Dosen für Softdrinks und Bier produziert, was eine Steigerung von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr oder das Äquivalent von rund 2,0 Mrd zusätzlich verkaufter Dosen bedeutet.
Knaape neuer Veolia-Chef in Deutschland
06.03.2013 - Christian Knaape ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Umweltservice GmbH. Das teilte das Unternehmen mit.
mehr - Christian Knaape ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Umweltservice GmbH. Das teilte das Unternehmen mit. Der 48-Jährige hatte bereits im September nach dem Ausscheiden von Thorsten Grenz kommissarisch die Leitung des Unternehmens übernommen. Knaape ist bereits seit 17 Jahren für Veolia tätig und seit 2009 als Chief Operating Officer (COO) für die dezentralen operativen Geschäftsbereiche zuständig.
"Zu den wichtigsten Herausforderungen zählt, das Unternehmen kurzfristig strategisch und strukturell noch besser der angespannten Wirtschaftssituation in Deutschland anzupassen und hiermit gleichzeitig die Basis für eine positive zukünftige Entwicklung zu schaffen", so Christian Knaape zu seiner neuen Aufgabe.
Nachfolger als COO wird Matthias Harms. Der bisherige Geschäftsführer der Region Süd soll die neue Aufgabe zum 1. Juni 2013 antreten. Mit der Berufung von Matthias Harms in die Gruppengeschäftsführung werde das bisherige regionale Leitungskonzept der operativen Aktivitäten konsequent weitergeführt, erklärte der Konzern weiter. Für das Ressort Finanzen ist weiterhin Klaus Kussel zuständig.
Das Unternehmen berichtet zudem über Änderungen bei der französischen Muttergesellschaft Veolia Propreté. Dort soll Pascal Decary als Senior Executive Vice-President neben dem Geschäft in China und Osteuropa künftig auch für die Aktivitäten in Deutschland verantwortlich sein.
UFH steigert Umsatz in 2012 auf 10,3 Mio €
28.02.2013 - Die österreichische UFH-Gruppe hat ihre Umsätze im Jahr 2012 auf 10,3 Mio € gesteigert. Bei der Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten und Altlampen stiegen die Erlöse aufgrund neuer Kunden.
mehr - Die österreichische UFH-Gruppe hat ihre Umsätze im Jahr 2012 auf 10,3 Mio € gesteigert. Bei der Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten und Altlampen stiegen die Erlöse aufgrund neuer Kunden und das trotz Preissenkungen, erklärte der Systembetreiber heute. Das UFH sieht sich mit Marktanteilen von mindestens 60 Prozent in den Kategorien Großgeräte, Kühlgeräte sowie Lampen als unangefochtenen Marktführer in Österreich. Insgesamt sammelte das Unternehmen im abgelaufenen Jahr für rund 630 Kunden über 24.000 Tonnen Elektroaltgeräte. Diese wurden anschließend von UFH-Recyclingpartnern behandelt, wobei die Verwertungsquoten in fast allen Fällen bei über 90 Prozent gelegen haben sollen.Die UFH-Holding betreibt darüber hinaus gemeinsam mit dem deutschen Entsorgungskonzern Remondis eine Recyclinganlage für Kühlgeräte im niederösterreichischen Kematen. Seit der Eröffnung der Anlage im Jahr 2009 wurden dort bereits rund 875.000 Altgeräte verwertet. Für den Herbst des laufenden Jahres erwartet die UFH dort das einmillionste Gerät.
DUH fordert Sammelsystem für Altmedikamente
27.02.2013 - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert ein bundesweit einheitliches Sammelsystem für Altmedikamente in Apotheken. Deutschland habe eine entsprechende EU-Richtlinie noch immer nicht umgesetzt.
mehr - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert ein bundesweit einheitliches Sammelsystem für Altmedikamente in Apotheken. Zwar verpflichte eine EU-Richtlinie die Mitgliedstaaten bereits seit 2004 zur Einrichtung von geeigneten Sammelsystemen für abgelaufene oder ungenutzte Medikamente, so die DUH. Jedoch habe Deutschland die Richtlinie bis heute nicht umgesetzt.So sei es derzeit bis auf wenige Ausnahmen erlaubt, Medikamente einfach über den Hausmüll in der Restmülltonne zu entsorgen. Nach Ansicht der DUH umgeht Deutschland damit die Einführung eines eigenen Sammel- und Rücknahmesystems für Arzneimittel. Ein solches wäre aus Sicht der Umweltorganisation jedoch dringend nötig, denn immer noch werden Altmedikamente durch Waschbecken oder Toilette entsorgt.„Altmedikamente belasten Grund- und Trinkwasser, schädigen die Natur und landen über die Nahrungskette schließlich auch beim Menschen“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. „Die geltende Rechtslage, die auch die Entsorgung über den Hausmüll erlaubt, verstößt nicht nur gegen EU-Recht, sondern auch gegen den gesunden Menschenverstand.“ Zur Abhilfe müsse zügig eine getrennte Erfassung und Beseitigung alter Arzneimittel aufgebaut werden. Im Zentrum des Sammelsystems sieht die DUH die Apotheken. Die Verbraucher müssten auf bundesweit einheitliche Rückgabemöglichkeiten in Apotheken zurückgreifen können. Klare Informationen darüber müssten sie bereits beim Kauf am Ausgabeort der Medikamente erhalten. Die Kosten für das Sammel- und Entsorgungssystem sieht die DUH nach dem Prinzip der Produktverantwortung bei den Arzneimittelherstellern.
Europäisches Siedlungsabfallaufkommen sinkt 2011 auf 253 Mio Tonnen
27.02.2013 - Das Abfallaufkommen in der EU ist 2011 das vierte Jahr in Folge gesunken. Laut Statistikbehörde Eurostat produzierten die 27 Mitgliedstaaten im Jahr 2011 rund 253 Mio Tonnen Siedlungsabfall.
mehr - Das Abfallaufkommen in der Europäischen Union ist 2011 das vierte Jahr in Folge gesunken. Nach neuesten Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat produzierten die 27 Mitgliedstaaten im Jahr 2011 rund 253,1 Mio Tonnen Siedlungsabfall. Das sind etwa 1,3 Mio Tonnen weniger als im Vorjahr und 6,1 Mio Tonnen weniger als beim bisherigen Höchststand im Jahr 2007.Im Durchschnitt erzeugte jeder EU-Bürger im Berichtsjahr 503 Kilogramm Abfall. 2010 waren es noch 507 kg/E, 2007 sogar 522 kg/E. Pro Kopf führend ist demnach Dänemark mit 718 Ki-logramm, gefolgt von Luxemburg (687 kg/E) und Zypern (658 kg/E). Die Deutschen sorgten im Schnitt für 597 Kilogramm Siedlungsmüll (2010: 602 kg/E), während die Esten pro Kopf mit 298 Kilogramm wie im Vorjahr die geringste Abfallmenge hinterließen.Rund 61,5 Mio Tonnen Kommunalabfall wurden in der EU im Berichtsjahr werkstofflich recycelt. Weitere 36,8 Mio Tonnen gingen in die Vergärung bzw. Kompostierung. 56,0 Mio Tonnen wurden verbrannt. Der Anteil der Deponierung hat im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren stetig abgenommen, bleibt aber mit 90,2 Mio Tonnen der wichtigste Entsorgungspfad.Die Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Staaten sind weiterhin enorm. Während in Deutschland im Berichtsjahr gerade noch 263.000 Tonnen kommunale Abfälle auf die Deponie gelangten, wurden in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien 2011 immer noch zwischen 9,5 und 15,9 Mio Tonnen Siedlungsmüll abgelagert.Eine detaillierte Übersicht über das Aufkommen und die Entsorgungswege von Siedlungsabfällen in der EU erhalten Sie in EUWID 9/2013. Die aktuelle Ausgabe ist auch als E-Paper erhältlich.
Alba gründet Joint Venture für Sonderabfälle und E-Schrott in der Türkei
26.02.2013 - Alba hat mit dem türkischen Mischkonzern INCI ein Joint Venture vereinbart. Damit steigt der Entsorgungskonzern auf dem türkischen Markt in die Behandlung von Elektronikschrott und Sonderabfall ein.
mehr - Der deutsche Entsorgungskonzern Alba hat mit dem türkischen Mischkonzern INCI ein Joint Venture vereinbart. Der Schwerpunkt des Gemeinschaftsunternehmen soll auf dem Recycling von Elektronikschrott und Sonderabfällen im Nordwesten der Türkei liegen. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Rahmen des gestrigen Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan in Ankara.In einem ersten Schritt hat die Alba-Gruppe 50 Prozent der Anteile an der INCI-Tochter Aten Atik erworben. Das Unternehmen betreibt bereits ein Zwischenlager für Sonderabfälle. Diesen Bereich wolle man jetzt mit eigenem Know-how weiter ausbauen, erklärte der deutsche Entsorgungskonzern weiter. Dazu gehöre auch die Aufbereitung der Sonderabfälle zu Ersatzbrennstoffen.Darüber hinaus soll im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes ein Betrieb zum Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten im Raum Izmir errichtet werden. Anlass dafür sind neue gesetzlichen Regelungen, die die Rücknahme von Altgeräten in der Türkei verbessern sollen.
Scholz: Umsatz und Gewinn durch schwierige konjunkturelle Lage geschwächt
25.02.2013 - Die Scholz AG hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Rückgang der Gesamtleistung um 11 Prozent auf 4,7 Mrd € abgeschlossen. Das Vorsteuerergebnis fiel sogar um mehr als drei Viertel auf 13,8 Mio €.
mehr - Die Scholz AG hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Rückgang der Gesamtleistung um 11 Prozent auf 4,7 Mrd € abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) nahm von 246,6 Mio € auf 191, Mio € ab, das Vorsteuerergebnis fiel sogar um mehr als drei Viertel auf 13,8 Mio €. Das geht aus vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2012 hervor, die die Unternehmensgruppe heute veröffentlicht hat.Die allgemein schwache konjunkturelle Entwicklung in 2012 habe sich insbesondere im vierten Quartal in einem verstärkten Rückgang der europäischen Stahlproduktion ausgewirkt, erklärt Scholz. Dementsprechend musste auch der Stahl- und NE-Metallrecyclingkonzern einen weiteren Tonnagerückgang hinnehmen. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt nur rund 9,9 Mio Tonnen Sekundärrohstoffe von Scholz ausgeliefert, eine Mio Tonnen weniger als in 2011.Für 2013 erwartet die Scholz Gruppe eine Stabilisierung der Stahlmärkte. „Dennoch ist eine Normalisierung der Stahlmärkte in Europa noch nicht zu erwarten, weshalb wir unsere Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse und Kostensenkung zum Jahresanfang 2013 erweitert haben“, so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.
Bundestag stimmt neuer 17. BImSchV endgültig zu
22.02.2013 - Der Deutsche Bundestag hat gestern der neuen 17. Bundesimmissionsschutz-Verordnung endgültig zugestimmt. Die erneute Abstimmung war aufgrund von Änderungswünschen des Bundesrats nötig geworden.
mehr - Der Deutsche Bundestag hat gestern der neuen 17. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) endgültig zugestimmt. Die erneute Abstimmung im Parlament war notwendig geworden, weil der Bundesrat dem zweiten Verordnungspaket zur Umsetzung der europäischen Industrieemissionsrichtlinie (IED) nur mit Änderungen zugestimmt hatte. Am Tag zuvor hatte der Umweltausschuss des Bundestages die Zustimmung empfohlen.Der Bundesrat hatte in seiner Sitzung am 14. Dezember wieder Ammoniak-Werte in die 17. BImSchV eingefügt. Entsprechende Grenzwerte waren bereits im ersten Regierungs-Entwurf vom April des vergangenen Jahres zu finden.Die Bundesregierung hatte diese Grenzwerte in ihrem zweiten Entwurf wieder gestrichen, ohne diesen Schritt jedoch öffentlich zu begründen. Ansonsten wurden hinsichtlich des Regierungsentwurfs keine Änderungen vorgenommen.
Quelle: Euwid