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bvse erneuert Positionen zu ElektroG gegenüber BMU
21.02.2013 - Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) hat seine Positionen zur Neufassung des Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz in einem Schreiben an das Bundesumweltministerium erneuert.
mehr - Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) hat seine Positionen zur Neufassung des Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz (ElektroG) in einem Schreiben an das Bundesumweltministerium und die Bundestagsfraktionen erneuert. Der Verband spricht sich dabei auch für die Beibehaltung der geteilten Produktverantwortung sowie der Optierungsmöglichkeiten für die Kommunen aus.Die Laufzeit der Optierungen sollte allerdings auf ein Jahr begrenzt werden, teilte der bvse weiter mit. Im Anschluss daran soll eine Neuausschreibung erfolgen. So werde nicht nur sichergestellt, dass die Leistung zu gängigen Marktpreisen angeboten wird, sondern auch die volatile Preisentwicklung bei den Rohstoffen ausreichend Rechnung getragen.„Bereits im letzten Jahr haben wir betont, dass es das Ziel der Novelle sein muss die Altgerätemengen zu steigern und die Mengen in die richtigen Hände zu geben. Wir begrüßen, dass sich nun auch andere Verbandsvertreter dieser Forderung öffentlich angeschlossen haben“, so bvse-Vizepräsident Klaus Müller. Dabei sei es nur konsequent, dass lediglich Fachbetriebe die Altgeräte behandeln dürfen.
Altpapierpreise in Großbritannien kaum in Bewegung
21.02.2013 - Die Preise für Altpapier auf dem britischen Markt haben sich im Februar nur wenig bewegt. Das geht aus dem aktuellen EUWID-Marktbericht hervor.
mehr - Die Preise für Altpapier auf dem britischen Markt haben sich im Februar nur wenig bewegt. Das geht aus dem aktuellen EUWID-Marktbericht hervor. Die Gespräche mit Marktteilnehmern machten deutlich, dass Mischpapier trotz des hohen Aufkommens etwas teurer, und die Preisspanne bei den alten Wellpappeverpackungen etwas enger geworden ist, es aber keine signifikanten Bewegungen gegeben hat.Obwohl der Februar im britischen Altpapiergeschäft traditionell als unspektakulärer Monat gilt, hat sich in diesem Jahr bereits in der ersten Monatshälfte in den verschiedenen Bereichen etwas getan. Die unteren Sorten gemischtes Altpapier (1.02) und alte Wellpappeverpackungen (1.05) sind auf dem Inlandsmarkt reichlich vorhanden. Papierfabriken berichten von hohen Lagerbeständen und einem vergleichsweise moderatem Verbrauch, da die Maschinen nicht überall auf vollen Touren produzieren.Den kompletten Marktbericht zum britischen Altpapiermarkt können Sie in EUWID 08/2013 nachlesen. Die aktuelle Ausgabe ist auch als E-Paper erhältlich. Die Marktinformationen stehen darüber hinaus für Kunden unseres Premium-Angebotes hier zur Verfügung.
Wirtschaft will private Wertstofferfassung
20.02.2013 - In einem an die Politik gerichteten 10-Punkte-Papier setzen sich Handel, Ernährungsindustrie sowie Metall- und Kunststofferzeuger für eine künftige Wertstofftonne in Händen der Wirtschaft ein.
mehr - In einem an die Politik gerichteten 10-Punkte-Papier setzen sich Handel, Ernährungsindustrie sowie Metall- und Kunststofferzeuger für eine künftige Wertstofftonne in Händen der Wirtschaft ein. „Die Wirtschaft ist bereit, durch die Ausweitung der Produktverantwortung die Finanzierung der Erfassung, Sortierung und Verwertung von Kunststoff- und Metallabfällen zu übernehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Organisationsverantwortung in der Hand der Privatwirtschaft bleibt und in wettbewerblichen Strukturen umgesetzt wird. Eine Abgabenlösung wird strikt abgelehnt“, heißt es in dem Papier von AGVU, BVE, DAVR, GDA, HDE, IK, Markenverband und Wirtschaftsvereinigung Stahl.Die Vorstellungen hatten die Verbände schon im Januar Bundesumweltminister Peter Altmaier per Brief mitgeteilt, als sie den Minister nach dem Verbleib des Wertstoffgesetzes fragten.
Peter Knitsch neuer Staatssekretär im NRW-Umweltministerium
20.02.2013 - Der 52 Jahre alte Peter Knitsch (Grüne) wird neuer
Staatssekretär im NRW-Umweltministerium.
mehr - Der 52 Jahre alte Peter Knitsch (Grüne) wird neuerStaatssekretär im NRW-Umweltministerium. Das teilte das Ministerium am Dienstag in Düsseldorf mit.Knitsch war zuletzt Leiter der Abteilung für Verbraucherschutz im selben Ministerium. Bereits von 2003 bis 2005 war der Grüne Staatssekretär im selben Ressort im Bundesland Schleswig-Holstein. Sein Amtsvorgänger in Düsseldorf, Udon Paschedag, wechselt als Staatssekretär in das niedersächsische Landwirtschaftsministerium.
MVV-Umweltvorstand Brückmann wechselt zum Oldenburger Energieversorger EWE
19.02.2013 - Der Vertriebs- und Umweltvorstand der MVV Energie AG, Matthias Brückmann, verlässt das Unternehmen und wechselt in den Vorstand des Oldenburger Energieversorgers EWE.
mehr - Der Vertriebs- und Umweltvorstand der MVV Energie AG, Matthias Brückmann, verlässt das Unternehmen und wechselt in den Vorstand des Oldenburger Energieversorgers EWE. Das teilte der Mannheimer Konzern am Montag mit, nachdem der EWE-Aufsichtsrat eine entsprechende Entscheidung bekannt gegeben hatte. Der Vorsitzende des MVV-Aufsichtsrates, Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz, werde dem Aufsichtsrat empfehlen, der Niederlegung des Amtes durch Brückmann und der vorzeitigen Auflösung des Vertrags zuzustimmen, sowie einen Termin vorschlagen. Brückmann ist seit 2000 für die MVV Energie Gruppe tätig und ist seit August 2007 Mitglied des Vorstands. Er verantwortet die Bereiche Vertrieb, Umwelt, Energiedienstleistungen und Handel.
Neues bvse-Qualitätssiegel für Textilrecycling
19.02.2013 - Mit einem neuen Qualitätssiegel für Textilrecyclingunternehmen reagiert der bvse-Fachverband Textilrecycling (FTR) auf das wachsende Problem illegal arbeitender Sammelunternehmen.
mehr - Mit einem neuen Qualitätssiegel für Textilrecycling-Unternehmen reagiert der bvse-Fachverband Textilrecycling (FTR) auf das wachsende Problem illegal arbeitender Sammler. Das neue Siegel können Mitgliedsbetriebe, die im Rahmen eines Zertifizierungsprogramms die Einhaltung von Qualitätsstandards sicherstellen, auf ihren Containern aufbringen und Verbrauchern damit zeigen: „Diese Sammlung ist seriös“. Basis für das neue Programm sind die bvse-Leitlinien für das Textilrecycling. Damit haben sich die Textilrecycler des Verbandes im vergangenen Jahr von dubiosen Sammlern mit illegal aufgestellten Containern und unklaren Verwertungswegen abgegrenzt und verdeutlicht, dass sie für Transparenz bei der Sammlung, nachvollziehbare Verwertungswege und den Schutz der Umwelt sorgen. „Die Einhaltung dieser Leitlinien wird durch das Programm nun konsequent umgesetzt und überprüft“, betont Beate Heinz, bvse-Fachreferentin für Textilrecycling.
Preise auf Markt für Stahlschrott nachgegeben
19.02.2013 - Die Preise auf dem deutschen Stahlschrottmarkt haben im Februar um rund 20 € nachgegen und sich damit dem Exportpreisniveau angeglichen, so der aktuelle Marktbericht des EUWID.
mehr - Die Preise auf dem deutschen Stahlschrottmarkt haben im Februar nachgegen und sich dem Exportpreisniveau angeglichen, so der aktuelle Marktbericht des EUWID. Im Westen sollen die Preise teilweise stabil geblieben oder nur moderat zurückgegangen sein.Der Tiefseeexport spielt aktuell keine Rolle. Auch die Nachfrage der italienischen Werke war schwach. Auf dem Inlandsmarkt zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Bereits bei den Materialzugängen des Schrotthandels reichten die Aussagen von „katastrophal schlecht“ bis „weitere Mengen wären ohne Probleme zu haben gewesen“. Überwiegend war von einem verminderten Schrottaufkommen zu hören.Den kompletten Marktbericht für Stahlschrott in Deutschland inklusive Preisspiegel erhalten Sie in EUWID 08/2013. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits online zur Verfügung.
BDE gegen weitere EEG-Fördermittel für Rest- und Abfallstoffe
18.02.2013 - Die vorhandenen Mengenpotenziale an Rest- und Abfallstoffen sind begrenzt und die kostengünstigen Potenziale gelten weitgehend als erschlossen. Deher lehnt der BDE weitere EEG-Fördermittel hierfür ab.
mehr - Die vorhandenen Mengenpotenziale an Rest- und Abfallstoffen sind begrenzt und die kostengünstigen Potenziale gelten weitgehend als erschlossen. Zudem sind die vorhandenen gesetzlichen Vorgaben zum Abschöpfen dieser Potenziale völlig ausreichend - mit diesen Argumenten hat sich der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirt-schaft (BDE) anlässlich des EEG-Dialogs zum „Potenzial und der Rolle von Biogas“ mit Bun-desumweltminister Peter Altmaier strikt gegen zusätzliche Fördermittel zur Biogasgewinnung aus Rest- und Abfallstoffen im Erneuerbare-Energien-Gesetz ausgesprochen.„Spätestens ab dem Jahr 2015 verlangt das Kreislaufwirtschaftsgesetz, Bioabfälle getrennt zu sammeln. Werden diese Vorgaben konsequent umgesetzt, brauchen wir keine zusätzlichen rechtlichen Rahmenbedingungen, wie etwa eine EEG-Förderung, um die noch vorhandenen Men-genpotenziale an Rest- und Abfallstoffen zu he-ben,“ stellte BDE-Präsident Peter Kurth klar. Für den Verbraucher sei dabei entscheidend, dass es zu keiner unnötigen Erhöhung der Abfallgebüh-ren kommt. Deshalb sollten Sammlung und Ver-wertung unter den Bedingungen des freien und fairen Wettbewerbs erfolgen.
Suez Environnement mit leichtem Umsatzzuwachs in Abfallsparte
15.02.2013 - Die Entsorgungsaktivitäten des französischen Umweltkonzerns Suez Environnement in Westeuropa steigerten im vergangenen Jahr ihren Umsatz um zwei Prozent auf 6,542 Mrd €.
mehr - Die Entsorgungsaktivitäten des französischen Umweltkonzerns Suez Environnement in Westeuropa steigerten im vergangenen Jahr ihren Umsatz um zwei Prozent auf 6,542 Mrd €.In Deutschland und den Benelux-Ländern erzielte der Geschäftsbereich, zu dem unter anderem die Sita-Gruppe gehört, einen Jahresumsatz von 1,565 Mrd €, was einen Rückgang um knapp drei Prozent darstellt.Im Heimatmarkt Frankreich und der Region Großbritannien/Skandinavien verzeichneten die Entsorgungsaktivitäten dagegen Wachstum. Die Ergebnisse der Sparte litten nach Angaben von Suez Environnement unter rückläufigen Abfallmengen und abnehmenden Sekundärrohstoffpreisen.
EU: Wickelhüsen sind Verpackungen
15.02.2013 - Die Diskussion, ob Wickelhülsen Verkaufsverpackungen sind oder nicht, ist beendet. Die EU-Kommission hat die seit längeren erwartete Änderung der Verpackungsrichtlinie im Amtsblatt veröffentlicht.
mehr - Die Diskussion, ob Wickelhülsen Verkaufsverpackungen sind oder nicht, ist beendet. Die EU-Kommission hat die seit längeren erwartete Änderung des Anhang I der EU-Verpackungsrichtlinie am 8. Februar im Amtsblatt veröffentlicht.Demnach sind die Hülsen, etwa für Toilettenpapier, Verkaufsverpackungen und somit in Deutschland bei Dualen Systemen zu lizenzieren. Rollen, Röhren und Zylinder, um die flexibles Material aufgespult ist (z. B. Kunststofffolie, Aluminium, Papier) sind laut EU-Richtlinie Verpackungen. Davon ausgenommen sind Rollen, Röhren und Zylinder, die Teile einer Produktionsanlage sind und nicht zur Aufmachung eines Produkts als Verkaufseinheit verwendet werden. Die EU-Staaten müssen die Entscheidung, die eine ganze Reihe von weiteren Beispielen zur Verpackungsdefintion beinhaltet, bis zum 30. September 2013 in nationales Recht überführen.Damit wurde die von der Bundesregierung seit langem vertretene Auslegung der Verpackungsrichtlinie durch Brüssel bestätigt. Zuletzt gab es in Deutschland eine veritable Diskussion darüber, ob die Wickelhülsen, die z.B. als Träger von Toilettenpapier zum Einsatz kommen, bei dualen Systemen lizenziert werden müssen.
Quelle: Euwid