Nachrichten
Schweiz verbrennt 2008 2,8 Mio Tonnen Siedlungsabfälle
07.10.2009 - In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2,83 Mio Tonnen inländischer Siedlungsabfälle verbrannt. Dies geht aus aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hervor.
mehr - In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2,83 Mio Tonnen inländischer Siedlungsabfälle verbrannt. Dies geht aus aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) in Bern hervor. Im Jahr zuvor lag die Menge verbrannter Siedlungsabfälle ohne Importe noch bei 2,68 Mio Tonnen. Auch die Menge der aus Haushalten und Gewerbe verwerteten Abfallfraktionen ist im vergangenen Jahr von 2,78 Mio Tonnen auf 2,82 Mio Tonnen gestiegen. Die pro Einwohner verwertete Menge liegt jedoch unverändert bei 367 Kilogramm. Den größten Anteil machte erneut das verwertete Altpapier aus. Hier stieg die Menge um zwei Prozent auf 1,35 Mio Tonnen. Nach BAFU-Angaben lag zudem das Aufkommen an Bauabfällen im vergangenen Jahr unverändert bei 11,9 Mio Tonnen.
Verpackungsverordnung: GVM sucht nach den Lücken bei Lizenzierung
07.10.2009 - Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM) soll klären, warum nicht so viele Verkaufsverpackungen lizenziert werden, wie erwartet. Die GVM hat den Auftrag für eine entsprechende Studie bekommen, die Wirksamkeit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung
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Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM) soll klären, warum nicht so viele Verkaufsverpackungen lizenziert werden, wie erwartet. Die GVM hat den Auftrag für eine entsprechende Studie bekommen, die Wirksamkeit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung systematisch zu überprüfen. Auftraggeber der Studie sind die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft, der Bundesverband Dualer Systeme Deutschland, die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels sowie der Markenverband. Die Verbände vergaben den Auftrag vor dem Hintergrund der ersten Planmengen-Meldungen der Dualen Systeme in diesem Jahr. Diese deuteten daraufhin, dass die Novelle hinsichtlich des Lizenzierungsgrades noch nicht im erhofften Ausmaß wirke. Die Untersuchung der GVM soll den Lizenzierungsgrad für das Bezugsjahr 2009 quantifizieren und darüber hinaus die wesentlichen Ursachen der Unterlizenzierung ermitteln. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen Handlungsoptionen zur mittelfristigen Steigerung des Lizenzierungsgrades abgeleitet werden.
Weiterhin unbeständige Nachfrage auf dem deutschen Altkunststoffmarkt
06.10.2009 - Der deutsche Altkunststoffmarkt war im September teilweise von einer sehr guten Nachfrage geprägt. Manche Recycler meldeten früh den Ausverkauf ihrer Produktion. Die Nachfrage nach Sekundärware sei jedoch nicht beständig, hieß es.
mehr - Der deutsche Altkunststoffmarkt war im September teilweise von einer sehr guten Nachfrage geprägt. Manche Recycler meldeten früh den Ausverkauf ihrer Produktion. Grund dafür war die Nachfrage von Verarbeitern, die längere Sommerpause hatten und ihren Einkauf wegen steigenden Neuwarepreisen mit günstigeren Regranulaten kompensierten. Die Nachfrage nach Sekundärware sei jedoch nicht beständig, hieß es. Bereits für Oktober sei schon wieder eine starke Kaufzurückhaltung zu spüren. In diesem Jahr sei die Produktionsplanung noch keine zwei Monate am Stück möglich gewesen. „Wir leben von der Hand in den Mund“, sagten Recycler zum Auftragsbestand. Zudem laufe die Produktion bei vielen noch mit eingeschränkter Kapazität. Selbst im September hätten die Verkaufspreise kaum oder gar nicht verbessert werden können.
voestalpine-Chef Eder neuer Präsident von Eurofer
02.10.2009 - Wolfgang Eder steht ab sofort an der Spitze des europäischen Stahlverbandes Eurofer. Der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Stahlkonzerns voestalpine wurde auf der Verbandsammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt
mehr - Wolfgang Eder steht ab sofort an der Spitze des europäischen Stahlverbandes Eurofer. Der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Stahlkonzerns voestalpine wurde auf der Verbandsammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt, teilte Eurofer mit. Der 47-jährige Jurist tritt somit die Nachfolge von Karl-Ulrich Köhler (ThyssenKrupp AG) an. Eder ist bereits seit 1978 für den Linzer Stahlkonzern voestalpine tätig und führt das Unternehmen seit 2004.
PV Cycle will 2010 Rücknahmesystem für Photovoltaikmodule starten
01.10.2009 - Der Verband PV Cycle will im Jahr 2010 sein Rücknahme- und Recyclingprogramm für Photovoltaikmodule starten. Das haben die Mitglieder bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Hamburg beschlossen
mehr - Der Verband PV Cycle will im Jahr 2010 sein Rücknahme- und Recyclingprogramm für Photovoltaikmodule starten. Das haben die Mitglieder bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Hamburg beschlossen, teilte der Verband mit. Dabei wurden unter anderem Richtlinien zur Finanzierung und Umsetzung des Programms verabschiedet. Die beschlossenen Maßnahmen seien ein wesentlicher Meilenstein, erklärte der Geschäftsführer von PV Cycle, Jan Clyncke. „Eine derartige Vereinbarung stellt ein Novum dar, denn zum ersten Mal hat sich damit eine europäische Industriebranche freiwillig organisisert, um die Rücknahme und das Recycling ihrer Produkte am Ende der Lebensdauer zu gewährleisten.“ PV Cycle werde die Rücknahme- und Recyclingleistungen nun ausschreiben. Eigenen Angaben zufolge sind in dem Verband europäische Hersteller und Importeure von Photovoltaikmodulen organisiert. PV Cycle vertrete rund 85 Prozent des europäischen Photovoltaikmarkts.
Langsamer Fortschritt bei Kunssttoffverwertung
30.09.2009 - In Europa sind 2008 von 24,9 Mio Tonnen Kunststoffabfall 12,8 Mio Tonnen und damit 51,3 Prozent stofflich und energetisch verwertet worden. Damit stieg die Verwertungsquote von knapp 50 auf 51,3 Prozent.
mehr - In Europa sind 2008 von 24,9 Mio Tonnen Kunststoffabfall 12,8 Mio Tonnen und damit knapp 51,3 Prozent stofflich und energetisch verwertet worden. Damit stieg die Verwertungsquote von knapp 50 auf 51,3 Prozent. 2007 waren 24,6 Mio Tonnen Kunststoffabfall in den EU-Staaten sowie Norwegen und der Schweiz in die Entsorgung gegeben worden. Die auf Deponien beseitigte Menge sank gegenüber 2007 um 0,3 Mio auf 12,1 Mio Tonnen, wie aus einer Studie der europäischen Kunststoffindustrie hervorgeht. Demnach wurden 2008 rund 5,3 (2007: 5) Mio Tonnen Kunststoffabfall recycelt und 7,5 (7,2) Mio Tonnen energetisch verwertet. Laut PlasticsEurope bedeutet diese einen langsamen aber stetigen Fortschritt auf dem Weg, weniger Kunststoffabfall zu deponieren. Noch viele EU-Staaten müssten erhebliche Anstrengungen unternehmen.
Finanzvorstand Kussel verlässt Landbell
29.09.2009 - Klaus Peter Kussel scheidet Ende September aus dem Vorstand der Landbell AG aus. Kussel leitete seit zwei Jahren als Vorstand die Bereiche Finanzen/IT beim Mainzer Unternehmen, das insbesondere als duales System in der Verpackungsentsorgung aktiv ist.
mehr - Klaus Peter Kussel scheidet Ende September aus dem Vorstand der Landbell AG aus. Kussel leitete seit zwei Jahren als Vorstand die Bereiche Finanzen/IT beim Mainzer Unternehmen, das insbesondere als duales System in der Verpackungsentsorgung aktiv ist. Der Manager führte „ausschließlich“ private Gründe für seinen Abschied an. Er scheide auf „eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat“ der Landbell AG aus dem Dienstverhältnis aus, bleibe dem Unternehmen von Mehrheitsgesellschafter Frank Binder aber verbunden. Kussel war im Oktober 2007 vom Wettbewerber Interseroh Dienstleistungs GmbH aus Köln gekommen.
RWE baut Biomassekraftwerk in Schottland für 235 Mio €
28.09.2009 - Die RWE Innogy will für die Errichtung eines neuen Biomassekraftwerks im schottischen Markinch 235 Mio € investieren. Das Werk soll die Stromversorgung in einer Fabrik des Papierherstellers Tullis Russel sicherstellen und dafür jährlich rund 400.000 Tonnen Frisch- und Gebrauchtholz verbrennen.
mehr - Die RWE Innogy will für die Errichtung eines neuen Biomassekraftwerks im schottischen Markinch 235 Mio € investieren. Das Werk soll die Stromversorgung in einer Fabrik des Papierherstellers Tullis Russel sicherstellen und dafür jährlich rund 400.000 Tonnen Frisch- und Gebrauchtholz verbrennen. Ein entsprechender Vertrag wurde in der vergangenen Woche abgeschlossen, teilte das Unternehmen mit. Nach Erhalt aller Genehmigungen wolle man mit vorbereitenden Arbeiten zum Bau des Werks mit einer elektrischen Leistung von 50 Megawatt noch in diesem Jahr beginnen. Für die Inbetriebnahme wird das Jahr 2012 anvisiert. Die neue Anlage werde nach Fertigstellung die bisherige Versorgung durch ein Steinkohlekraftwerk ersetzen und so für eine Einsparung von CO2-Emissionen in Höhe von 250.000 Tonnen pro Jahr sorgen, erklärte RWE Innogy. Die schottische Regierung werde das Projekt mit rund neun Mio € unterstützen.
Norbert Rethmann gibt Aufsichtsratsvorsitz an Sohn Martin ab
25.09.2009 - Norbert Rethmann gibt den Vorsitz des Aufsichtsrats in der Rethmann-Gruppe an seinen Sohn Martin Rethmann ab. Der Generationswechsel ist in der ordentlichen Aufsichtsratsitzung der Rethmann-Gruppe am 21. September 2009 vollzogen worden.
mehr - Norbert Rethmann gibt den Vorsitz des Aufsichtsrats in der Rethmann-Gruppe an seinen Sohn Martin Rethmann ab. Der Generationswechsel ist in der ordentlichen Aufsichtsratsitzung der Rethmann-Gruppe am 21. September 2009 vollzogen worden. Zusammen mit Norbert Rethmann haben auch Wolf-Albrecht Prautzsch und Heinrich Zölzer ihre Ämter im Aufsichtsrat niedergelegt. Der neue Aufsichtsrat wird durch Martin Rethmann (Aufsichtsratsvorsitzender), Peter Nölke (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Georg Rethmann gebildet. Sie alle sind schon seit 1999 im Aufsichtsrat der Familiengesellschaft tätig, der mit diesem Schritt von bisher sechs auf drei Mitglieder verringert worden ist. Unverändert bleibt der Vorstand der Gruppe mit Reinhard Lohmann als Vorstandsvorsitzendem sowie Klemens und Ludger Rethmann als weiteren Mitgliedern. Die Rethmann-Gruppe, der Remondis, Rhenus und Saria Bio-Industries angehören, setzte 2008 insgesamt 9,4 Mrd € um und beschäftigte 40.000 Mitarbeiter.
ARA: Tarife bleiben für 2010 stabil
25.09.2009 - Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) hält ihre Tarife für die Verpackungsentsorgung im Jahr 2010 fast vollständig stabil. Im Bereich Holzverpackungen senkt das österreichische System für die Verpackungsentsorgung
mehr - Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) hält ihre Tarife für die Verpackungsentsorgung im Jahr 2010 fast vollständig stabil. Im Bereich Holzverpackungen senkt das österreichische System für die Verpackungsentsorgung das Lizenzentgelt im kommenden Jahr um 22 Prozent auf 0,014 €/kg. Laut ARA ist der der Einbruch auf den Altstoffmärkten zwar weiterhin spürbar ist, doch macht sich eine gewisse Stabilisierung bemerkbar. Die dadurch verbesserte Ertragssituation für die gesammelten Altstoffe sowie das weiterhin konsequent geführte Sparprogramm der ARA ermögliche, die Lizenztarife für die Entpflichtung von Verpackungsabfällen in beinahe sämtlichen Tarifgruppen unverändert zu belassen.
Quelle: Euwid