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Schweiz: Menge entsorgter Altgeräte bleibt 2008 konstant
17.07.2009 - In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr 107.700 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte entsorgt. Gegenüber 2007 wurde somit nur eine marginale Steigerung um 200 Tonnen erreicht. Auch die Pro-Kopf entsorgte Menge blieb mit 14,2 Kilogramm pro Einwohner konstant.
mehr - In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr 107.700 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte entsorgt. Gegenüber 2007 wurde somit nur eine marginale Steigerung um 200 Tonnen erreicht. Auch die Pro-Kopf entsorgte Menge blieb mit 14,2 Kilogramm pro Einwohner konstant. Diese Zahlen gehen aus dem Geschäftsbericht 2008 der Stiftung Entsorgung Schweiz (SENS) hervor. Im SENS-System wurden im letzten Jahr insgesamt 59.700 Tonnen entsorgt, was einer Steigerung um drei Prozent entspricht. Die restliche Menge wurde durch den Schweizerischen Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik (SWICO) gesammelt und verwertet. Ob die Stagnation der Sammlungsmenge in der Schweiz bereits eine direkte Folge der ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung seit Ende letzten Jahres ist, könne nicht schlüssig beantwortet werden, heißt es im Jahresbericht der SENS. Es sei grundsätzlich auch möglich, dass nach Jahren signifikanten Wachstums trotz guter Sammlungsinfrastruktur und verschiedener Informationskampagnen eine Sättigung bei der Sammlungsmenge erreicht wurde. Zudem könnte sich zunehmend auch der Effekt der immer kleiner und leichter werdenden Geräte in den massenbezogenen Abfallstatistiken niederschlagen.
Interseroh baut Führung um: Vorstände Althoff und Hars gehen
16.07.2009 - Die Interseroh SE verkleinert ihren Vorstand: Manuel Althoff (Finanzen) und Volker Hars (Stahl- und Metallrecycling) legen ihr Mandat im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat mit Wirkung zum 31. Juli 2009 nieder, teilte der Konzern mit. Vorstandschef Axel Schweitzer wird diese Ressorts zusätzlich übernehmen.
mehr - Die Alba-Tochter Interseroh SE verkleinert ihren Vorstand: Manuel Althoff (Finanzen) und Volker Hars (Stahl- und Metallrecycling) legen ihr Mandat im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat mit Wirkung zum 31. Juli 2009 nieder, teilte der Konzern mit. Vorstandschef Axel Schweitzer wird diese Ressorts zusätzlich übernehmen. Für die Bereiche Dienstleistung und Rohstoffhandel zeichnet weiterhin Roland Stroese verantwortlich. Das Unternehmen wird zum 1. August ein Management-Committee einrichten, dem neben dem Vorstand vier Generalbevollmächtigte angehören werden. Hierzu gehören Dr. Markus Guthoff, neuer Leiter der „Corporate Function“ Banking, Treasury sowie Mergers & Acquisitions, Joachim Wagner, Geschäftsführer der Interseroh Wagner Rohstoffe GmbH. Wagner wird zudem mit Michael Meißner in die Geschäftsführung der Interseroh Hansa Recycling GmbH eintreten. Im Management-Committee werden zudem Eric Mendel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Interseroh Dienstleistungs GmbH sowie Hans-Stefan Kalinowski, bereits seit 1. Januar 2009 verantwortlich für den Bereich Corporate Controlling und Governance, vertreten sein.
Leinen wird Umweltausschuss des Europaparlaments führen
14.07.2009 - Der saarländische SPD-Politiker Jo Leinen wird Vorsitzender des Umweltausschusses im Europaparlament. Das teilte sein Büro in Brüssel mit. "Europa muss beim Klimaschutz ein Vorbild für die Welt sein
mehr - Der saarländische SPD-Politiker Jo Leinen wird Vorsitzender des Umweltausschusses im Europaparlament. Das teilte sein Büro in Brüssel mit. "Europa muss beim Klimaschutz ein Vorbild für die Welt sein. Die ökologische Modernisierung bringt neue Arbeitsplätze und sichert die Existenz für zukünftige Generationen", sagte der 51-Jährige. Leinen wird für die ersten zweieinhalb Jahre der neuen Legislaturperiode den Vorsitz im so genannten ENVI-Ausschuss inne haben. Danach übernimmt der niedersächsische SPD-Abgeordnete Matthias Groote das Amt. Am Donnerstag wird sich der Ausschuss konstituieren. Leinen sitzt seit 1999 im Europäischen Parlament. Er war von April 1985 bis November 1994 Umweltminister des Saarlands.
13 Mrd Getränkekartons in Europa recycelt
09.07.2009 - In den 27 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und der Schweiz wurden 2008 rund 350.000 Tonnen Getränkekartons in Papierfabriken recycelt. Das entspricht nach Angaben der ACE
mehr - In den 27 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und der Schweiz wurden 2008 rund 350.000 Tonnen Getränkekartons in Papierfabriken recycelt. Das entspricht nach Angaben der ACE Alliance for Beverage Cartons and the Environment, die Hersteller von Getränkekartons und ihre wichtigsten Zulieferer vertritt, einer Quote von 35 Prozent. Im Jahr zuvor meldete ACE eine Recyclingquote von 32 Prozent bzw. eine Recyclingmenge von 333.000 Tonnen Getränkekartons. Das Recycling von 13 Mrd Getränkekartons im Jahr 2008 bedeute eine CO2-Einsparung von 300.000 Tonnen.
Regierung: Nicht mehr Geld für Abwrackprämie
08.07.2009 - Die Bundesregierung wird die Mittel für die Abwrackprämie auch dann nicht aufstocken, wenn der Fördertopf bereits vor Jahresende ausgeschöpft sein sollte. "Die Summe wird nicht abermalig erhöht, es bleibt beim Deckel von 5 Mrd €, es wird keinen Cent mehr geben", betonte der stellvertretende Regierungssprecher
mehr - Die Bundesregierung wird die Mittel für die Abwrackprämie auch dann nicht aufstocken, wenn der Fördertopf bereits vor Jahresende ausgeschöpft sein sollte. "Die Summe wird nicht abermalig erhöht, es bleibt beim Deckel von 5 Mrd €, es wird keinen Cent mehr geben", betonte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg in Berlin. Zuvor hatten SPD-Landespolitiker eine erneute Aufstockung des Prämientopfes vorgeschlagen. Es zeichne sich gegenwärtig ab, dass möglicherweise bereits im September dieser Fördertopf ausgeschöpft sei. "Das würde bestätigen, dass die Umweltprämie ein großer Erfolg gewesen ist", sagte Steg. Die Regierung hatte die ursprünglich dafür vorgesehenen 1,5 Mrd € im April auf eine Höchstsumme von 5 Mrd € angehoben. Diese Höchstsumme sei festgelegt worden, wohl wissend, dass diese Summe noch vor Jahresende ausgeschöpft sein könnte.
E-Schrottsammelmenge bleibt 2008 in Österreich nahezu konstant
08.07.2009 - In Österreich wurden im vergangenen Jahr pro Einwohner 7,65 Kilogramm Elektro- und Elektronikaltgeräte gesammelt. Somit wurde das Niveau des Jahres 2007 (7,68 Kilogramm pro Einwohner) nahezu gehalten.
mehr - In Österreich wurden im vergangenen Jahr pro Einwohner 7,65 Kilogramm Elektro- und Elektronikaltgeräte gesammelt. Somit wurde das Niveau des Jahres 2007 (7,68 Kilogramm pro Einwohner) nahezu gehalten. Die Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH (EAK), Elisabeth Gieser, zeigte sich bei der EAK-Jahrespressekonferenz erfreut, da sich Österreich damit auch 2008 bei der Sammelmenge im oberen Mittelfeld der EU-Staaten befinde. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr knapp 61.400 Tonnen E-Schrott aus Haushalten an Sammelstellen abgegeben. Unter Einbeziehung der Massen aus dem gewerblichen Bereich erhöht sich die gesamte Sammelmenge für 2008 auf 65.500 Tonnen, teilte Gieser mit.
Stadtreinigung Hamburg will Wertstofferfassung steigern
07.07.2009 - In Hamburg sollen künftig mehr verwertbare Abfälle getrennt gesammelt werden. Nach der erfolgreichen Einführung der blauen Papiertonne will die Stadtreinigung Hamburg (SRH) nun auch die Nutzung der grünen Bioabfalltonnen ausbauen. Bislang haben nur 48.000 der rund 885.000 Haushalte eine Biotonne. SRH-Geschäftsführer Dr. Rüdiger Siechau kündigte heute zusammen mit
mehr - In Hamburg sollen künftig mehr verwertbare Abfälle getrennt gesammelt werden. Nach der erfolgreichen Einführung der blauen Papiertonne will die Stadtreinigung Hamburg (SRH) nun auch die Nutzung der grünen Bioabfalltonnen ausbauen. Bislang haben nur 48.000 der rund 885.000 Haushalte eine Biotonne. SRH-Geschäftsführer Dr. Rüdiger Siechau kündigte heute zusammen mit Umweltstaatsrat Christian Maaß eine Recyclingoffensive an. 2008 fiel das Abfallaufkommen in Hamburg um 0,5 Prozent auf 1,032 Mio Tonnen. Einschließlich der in Hamburger Müllverbrennungsanlagen behandelten rund 208.000 Tonnen Abfälle aus der Metropolregion, hat die SRH 2008 rund 1,24 (1,265) Mio Tonnen Abfälle entsorgt. Laut Geschäftsbericht sank die Hausmüllmenge um 11.200 auf 536.000 Tonnen.
bvse: Altglasaufbereiter in schwierigem Fahrwasser
06.07.2009 - Die Altglasaufbereiter in Deutschland befinden sich weiter in schwierigem Fahrwasser. Nach Angaben von Andreas Uhlen war der Markt in den letzten sechs Monaten stark vom konjunkturellen Abschwung, von Produktionsdrosselungen der Glashütten und dem Schließen von Wannen geprägt. Der Vorsitzende des Fachverbandes Glasrecycling im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse)
mehr - Die Altglasaufbereiter in Deutschland befinden sich weiter in schwierigem Fahrwasser. Nach Angaben von Andreas Uhlen war der Markt in den letzten sechs Monaten stark vom konjunkturellen Abschwung, von Produktionsdrosselungen der Glashütten und dem Schließen von Wannen geprägt. Der Vorsitzende des Fachverbandes Glasrecycling im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) sieht die Glasaufbereiter in einem wirtschaftlich schwierigen Spagat zwischen hohen Einkaufspreisen für Altglas bei dualen Systemen und sinkenden Erlösen für die aufbereiteten Scherben. Zudem werde die Branche durch ein dramatisch sinkendes Absatzvolumen der deutschen Glashütten - und damit eine geringere Nachfrage nach Altglasscherben - auf eine harte Belastungsprobe gestellt. „Sollte der Preis- und Kostendruck in Deutschland anhalten, dürften die Scherbenhaufen in Deutschland eher größer als kleiner werden“, befürchtet Uhlen.
Schweden legt Programm für Ratsvorsitz vor
02.07.2009 - Die schwedische Regierung, die am 1. Juli Tschechien als Ratsvorsitzenden der EU abgelöst hat, strebt an, bis zum Ende des Halbjahres die politische Einigung über die Novelle der EU-Altgeräterichtlinie (WEEE) herbeizuführen. Laut dem vorläufigen Programm
mehr - Die schwedische Regierung, die am 1. Juli Tschechien als Ratsvorsitzenden der EU abgelöst hat, strebt an, bis zum Ende des Halbjahres die politische Einigung über die Novelle der EU-Altgeräterichtlinie (WEEE) herbeizuführen. Laut dem vorläufigen Programm werden die EU-Umweltminister bei ihrem Treffen im Oktober eine politische Orientierungsdebatte über das Thema halten. Falls ausreichende Fortschritte erzielt werden können, soll dann die politische Einigung auf die gemeinsame Position bei der nachfolgenden Umweltratssitzung am 22. Dezember 2009 erfolgen.
Duale Systeme: Geteilte Meinung über Mengenentwicklung
02.07.2009 - Die Einschätzungen der Betreiber dualer Systeme über den Erfolg der 5. Novelle der Verpackungsverordnung fallen derzeit höchst unterschiedlich aus. Zum Jahresende könnte es ein knapp zweistelliges Plus geben,
mehr - Die Einschätzungen der Betreiber dualer Systeme über den Erfolg der 5. Novelle der Verpackungsverordnung fallen derzeit höchst unterschiedlich aus. Zum Jahresende könnte es ein knapp zweistelliges Plus geben, schätzten einige Systembetreiber auf Anfrage von EUWID. Andere sehen die Entwicklung dagegen weiter negativ. Nach dem Ergebnis der Planmengen-Meldungen für die ersten drei Quartale 2009 ist die von den neun Systemen gemeldete Menge an Leichtverpackungen (LVP) im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2008 um 4,75 Prozent oder etwa 40.000 Tonnen gefallen. Bei Glas fiel das Minus mit 2,2 Prozent oder 31.000 Tonnen etwas geringer aus. Die gemeldeten Planmengen an Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK) sind dagegen um fast 20 Prozent oder beinahe 100.000 Tonnen gestiegen.
Quelle: Euwid