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Linz AG beginnt in Kürze mit Bau von Reststoff-Heizkraftwerk
04.06.2009 - Im österreichischen Linz wird noch im Juni mit dem Bau des neuen Reststoff-Heizkraftwerks (RHKW) am Standort des bestehenden Fernheizkraftwerks Linz-Mitte begonnen. Insgesamt werden für das Kraftwerk und die Reststoffaufbereitung rund 145 Mio € investiert, teilte die Linz AG mit.
mehr - Im österreichischen Linz wird noch im Juni mit dem Bau des neuen Reststoffheizkraftwerks (RHKW) am Standort des bestehenden Fernheizkraftwerks Linz-Mitte begonnen. Insgesamt werden für das Kraftwerk und die Reststoffaufbereitung rund 145 Mio € investiert, teilte die Linz AG mit. Der Probebetrieb soll den Planungen zufolge im September 2011 starten. Die Kapazität der Anlage beziffert das Unternehmen auf rund 150.000 Tonnen Reststoffe sowie 50.000 Tonnen Klärschlamm.
MeWa gründet Tochtergesellschaft in Ungarn
29.05.2009 - Die MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH hat in Ungarn eine neue Vertriebsgesellschaft gegründet. Von Györ aus werde die MeWa Recycling Maschinen und Anlagen Vertrieb Region Ost GmbH den gesamten südosteuropäischen Markt bedienen, teilte das in Gechingen ansässige Unternehmen mit.
mehr - Die MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH hat in Ungarn eine neue Vertriebsgesellschaft gegründet. Von Györ aus werde die MeWa Recycling Maschinen und Anlagen Vertrieb Region Ost GmbH den gesamten südosteuropäischen Markt bedienen, teilte das in Gechingen ansässige Unternehmen mit. Damit reagiere der Anlagenbauer auf die gestiegene Nachfrage in diesem Markt. Zum Geschäftsführer der neuen Gesellschaft wurde Gábor Vidák ernannt. „Mit der optimierten Vertriebsstruktur und gleichzeitig neuen Produktinnovationen setzt MeWa auch in der allgemein schwierigen Wirtschaftslage ein deutliches Signal für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens“, erklärte MeWa. Die Fertigung sowie die Anlagenplanung finde jedoch weiterhin ausschließlich in Deutschland statt.
Scholz leitet rechtliche Schritte gegen DepVereinfachV ein
28.05.2009 - Der Schrottrecycler Scholz will vor Gericht eine Übergangsregelung für die Ablagerung seiner heizwertreichen Shredderschwerfraktion erwirken. Wie der Essinger Konzern mitteilte, hat die Scholz Recycling AG & Co. KG beim zuständigen Verwaltungsgericht eine Feststellungsklage gegen die Ende April vom Bundestag verabschiedete Deponievereinfachungsverordnung eingereicht.
mehr - Mit einer konzertierten Aktion will der Schrottrecycler Scholz vor Gericht eine Übergangsregelung für die Ablagerung seiner heizwertreichen Shredderschwerfraktion erwirken. Wie der Essinger Konzern heute mitteilte, hat die Scholz Recycling AG & Co. KG beim zuständigen Verwaltungsgericht eine Feststellungsklage gegen die Ende April vom Bundestag verabschiedete Deponievereinfachungsverordnung eingereicht. Diese soll den Verordnungsgeber verpflichten, die Ablagerung eines definierten Abfallteilstroms übergangsweise für drei Jahre zuzulassen. Zugleich wird das Gericht ersucht, die Rechtsproblematik beim Europäischen Gerichtshof vorzulegen. Als dritten Schritt will das Unternehmen noch in dieser Woche beim Bundesverfassungsgericht einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung und der damit verbundenen Rechtssatzverfassungsbeschwerde stellen.
Envitec Biogas erhöht Umsatz und Auftragsbestand
28.05.2009 - Die Envitec Biogas AG hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres Umsätze in Höhe von 19,2 Mio € erzielt, ein Plus von 4,1 Mio € gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal.
mehr - Die Envitec Biogas AG hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres Umsätze in Höhe von 19,2 Mio € erzielt, ein Plus von 4,1 Mio € gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel hingegen im ersten Quartal um 1,8 Mio € auf -2,6 Mio €. Ursächlich hierfür seien die Erhöhung der Mitarbeiterzahl um etwa 100 auf 350 sowie der Ausbau des Auslandsgeschäftes gewesen, teilte das Unternehmen bei der Vorstellung der Quartalszahlen mit. Der Auftragsbestand des Bioanlagenherstellers aus Lohne lag Ende März bei 167,5 Mio €, konnten aber in den letzten beiden Monaten um weitere 40 Mio € gesteigert werden. Entscheidenden Anteil daran hat ein Großauftrag über mehr als 25 Mio €. Aufgrund der guten Auftragslage erwartet die Unternehmensleitung für das laufende Geschäftsjahr deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis.
Tarifvertraglich vereinbarte Lohnerhöhung wird nicht ausgesetzt
27.05.2009 - Die für Anfang Mai tarifvertraglich vereinbarte Lohnerhöhung in der Entsorgungswirtschaft wird nicht ausgesetzt. Entsprechende Verhandlungen zwischen der Kleinen Tarifkommission des BDE und der Gewerkschaft Verdi über eine flächendeckende Aussetzung der Lohnerhöhung seien gescheitert, teilte der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) mit.
mehr - Die für Anfang Mai tarifvertraglich vereinbarte Lohnerhöhung in der Entsorgungswirtschaft wird nicht ausgesetzt. Entsprechende Verhandlungen zwischen der Kleinen Tarifkommission des BDE und der Gewerkschaft Verdi über eine flächendeckende Aussetzung der Lohnerhöhung seien gescheitert, teilte der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) mit. Damit gelte der Bundesentgelttarifvertrag ohne Einschränkungen weiter, der ab 1. Mai eine dreiprozentige Lohnerhöhung vorsieht. Sollten einzelne Unternehmen in besondere wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, bestehe die Möglichkeit, mit Verdi einzelbetriebliche Lösungen zu erörtern.
Kassel: Positive Zwischenbilanz bei nasser und trockener Tonne
27.05.2009 - Eine überaus positive Zwischenbilanz des im Juli vergangenen Jahres gestarteten Versuchs „Nasse und Trockene Tonne“ ziehen die Stadt Kassel und der kommunale Entsorger Stadtreiniger Kassel. „85 Prozent der Befragten wollen das System unbedingt beibehalten. Das ist das erste Ergebnis unseres Versuchs“, sagte Stadtreiniger-Chef Gerhard Halm.
mehr - Eine überaus positive Zwischenbilanz des im Juli vergangenen Jahres gestarteten Versuchs „Nasse und Trockene Tonne“ ziehen die Stadt Kassel und der kommunale Entsorger Stadtreiniger Kassel. „85 Prozent der Befragten wollen das System unbedingt beibehalten. Das ist das erste Ergebnis unseres Versuchs“, sagte Stadtreiniger-Chef Gerhard Halm. „Das zweite ist, dass sich die Restmüllmenge, die verbrannt werden muss, halbiert hat.“ Der Versuch soll noch bis zum März 2010 fortgesetzt werden. „Ein K.o.-Kriterium, warum das System nicht funktioniert, haben wir nicht gefunden“, sagte Halm. „Noch ist es zu früh zu sagen, ob das System die letzte Lösung sein wird, aber wir sind voller Optimismus.“
BMU veröffentlicht Entwurf zu GetränkeverpackKennV
26.05.2009 - Erstinverkehrbringer von bepfandeten Getränkeverpackungen sollen diese künftig mit der Aufschrift „Mehrweg“ bzw. „Einweg“ kennzeichnen. So sieht es der heute vom Bundesumweltministerium (BMU) vorgestellte Entwurf einer Verordnung zur Kennzeichnung von Getränkeverpackungen vor.
mehr - Erstinverkehrbringer von bepfandeten Getränkeverpackungen sollen diese künftig mit der Aufschrift „Mehrweg“ bzw. „Einweg“ kennzeichnen. So sieht es der heute vom Bundesumweltministerium (BMU) vorgestellte Entwurf einer Verordnung zur Kennzeichnung von Getränkeverpackungen (GetränkeverpackKennV) vor. Mit der Veröffentlichung des noch nicht mit anderen Ressorts abgestimmten Entwurfs will das BMU allen beteiligten Kreisen die Gelegenheit geben, sich frühzeitig in das Verordnungsverfahren einzubringen. Fristende für Stellungnahmen ist der 16. Juni. Ziel der Verordnung sei es, Konsumenten eine ökologisch bewusste Kaufentscheidung zu erleichtern.
Schweizer Sammelquote für Altbatterien erstmals über 70 Prozent
19.05.2009 - In der Schweiz wurden im Jahr 2008 erstmals über 70 Prozent der in Verkehr gebrachten Batterien und Akkumulatoren gesammelt. Von den 11,5 Mio Altbatterien, die im letzten Jahr in der Schweiz verkauft wurden, seien rund 8,1 Mio zurückgenommen worden, teilte die Interessenorganisation Batterieentsorgung (Inobat) in Bern mit.
mehr - In der Schweiz wurden im Jahr 2008 erstmals über 70 Prozent der in Verkehr gebrachten Batterien und Akkumulatoren gesammelt. Von den 11,5 Mio Altbatterien, die im letzten Jahr in der Schweiz verkauft wurden, seien rund 8,1 Mio zurückgenommen worden, teilte die Interessenorganisation Batterieentsorgung (Inobat) in Bern mit. Das entspricht einer Rücklaufquote von 70,6 Prozent. Im Jahr 2007 hatte der Quote noch bei knapp 65 Prozent gelegen. Den Zuwachs führt Inobat auf verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere bei jugendlichen Verbrauchern, zurück. Neben weiterer Kommunikationsmaßnahmen zum Thema Batterierecycling will Inobat die Sammelinfrastruktur weiter ausbauen. So fördere die Organisation nun auch den Ausbau öffentlich-rechtlicher Sammelstellen durch gezielte Beratung und Unterstützung, gab Inobat bekannt.
MVV Energie: Umsatz im Umweltsegment leicht gesunken
15.05.2009 - Der Umsatz im Umweltsegment der MVV Energie AG ist im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 (1.10.-31.03) um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 96 Mio € gesunken. Ausschlaggebend hierfür waren der vorwiegend mengen- und preisbedingt von 79 auf 76 Mio € verringerte Umsatz aus der thermischen Restabfallverwertung an den Standorten Mannheim, Offenbach und Leuna, heißt es im Geschäftsbericht.
mehr - Der Umsatz im Umweltsegment der MVV Mannheim ist im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 (1.10.-31.03) um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 96 Mio € gesunken. Ausschlaggebend hierfür waren der vorwiegend mengen- und preisbedingt von 79 auf 76 Mio € verringerte Umsatz aus der thermischen Restabfallverwertung an den Standorten Mannheim, Offenbach und Leuna, heißt es im Geschäftsbericht. Insgesamt wurden bei der MVV von Oktober bis März 736.000 Tonnen Abfälle angeliefert, vier Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Das operative Ergebnis der Umweltsparte verringerte sich im Halbjahresvergleich um 5 auf 38 Mio €. Die Abfallverwertungsanlage in Mannheim habe im 1. Halbjahr 2008/09 durch revisions- und störungsbedingte Ausfälle nicht den üblichen Durchsatz erreicht. Daneben hätten sich im Abfallgeschäft rückläufige Preise für Gewerbeabfall ausgewirkt.
Ungarn: Haftstrafe für Abfallimporte
14.05.2009 - Ein ungarischer Bürgermeister muss wegen illegaler Aballimporte aus Deutschland ins Gefängnis. Das Stadtgericht von Kecskemet verurteilte den Politiker aus der südungarischen Gemeinde Kunbaja heute zu einer Haftstrafe von eineinhalb Jahren.
mehr - Ein ungarischer Bürgermeister muss wegen illegaler Aballimporte aus Deutschland ins Gefängnis. Das Stadtgericht von Kecskemet verurteilte den Politiker aus der südungarischen Gemeinde Kunbaja heute zu einer Haftstrafe von eineinhalb Jahren. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er gegen das Abfallwirtschaftsgesetz verstoßen hatte, als er zwischen Juni und Dezember 2006 rund 4.000 Tonnen Kunststoffabfall aus Bayern und Baden-Württemberg eingeführt und auf 20 illegale Deponien verteilt hatte. Dafür soll er laut Urteilsbegründung 320.000 € erhalten haben. Der Skandal hatte auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt, als bekannt wurde, dass Abfallfirmen unter anderem aus Aitrach (Kreis Ravensburg) Augsburg, Tussenhausen im Landkreis Unterallgäu und Rehau im Landkreis Hof darin verwickelt waren. Nachdem Ungarn auf einer Rücknahme des illegal ins Land gebrachten Mülls bestand, stritten sich in Deutschland die zuständigen Behörden und die Abfallfirmen wegen der Rückführungskosten. Derzeit warten noch 1000 Tonnen Abfall auf ihren Abtransport.
Quelle: Euwid