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Sonderabfallbehälter-Geschäft von Faun auf Bauer übertragen
06.12.2012 - Faun überträgt den Geschäftsbereich Sonderabfallbehälter zum 1. Januar 2013 an die Bauer GmbH, Südlohn. Faun möchte sich damit noch stärker auf das Kerngeschäft der Entsorgungsfahrzeuge konzentrieren.
mehr - Faun überträgt den Geschäftsbereich Sonderabfallbehälter zum 1. Januar 2013 an die Bauer GmbH, Südlohn. Faun möchte sich mit diesem Schritt noch stärker als bisher auf das Kerngeschäft der Entsorgungsfahrzeuge konzentrieren. Bauer wird neben der Produktion neuer Behälter auch den Kundendienst sowie die Ersatzteilversorgung übernehmen.Mit der Überführung des Geschäftsbereichs werde der langjährige Produktionsleiter und Produktmanager der FAUN-Sonderabfallbehälter, Uwe Gehrt, künftig für die Bauer GmbH tätig sein und stehe weiterhin als Ansprechpartner für die Prüfung der Behälter zur Verfügung, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen.
Sulo liefert Mülltonnen für Budapest
06.12.2012 - Die Sulo-Gruppe, Herford, hat die Ausschreibung von Mülltonnen für die ungarische Hauptstadt Budapest für sich entschieden.
mehr - Die Sulo-Gruppe, Herford, hat die Ausschreibung von Mülltonnen für die ungarische Hauptstadt Budapest für sich entschieden. Der deutsche Marktführer hat damit nach eigenen Angaben die derzeit größte Ausschreibung Europas und einen der umfangreichsten Aufträge der Unternehmensgeschichte gewonnen. Insgesamt liefere Sulo 320.000 Müllgroßbehälter (MGB) mit 120 Liter und 83.000 MGB zu 240 Liter bis Ende 2013 an die Donau. Der Auftrag hat nach Angaben von Sulo-Chef Eric Bernhard ein Volumen von rund 7,5 Mio. Euro. Auftraggeber ist der kommunale Entsorgungsbetrieb der Stadt Budapest.
Nansink in Vorstand von Alba SE berufen
05.12.2012 - Die Alba SE, vormals Interseroh SE, in Köln bekommt mit Rob Nansink ein zusätzliches Vorstandsmitglied. Der 50-Jährige soll ab dem 1. Januar 2013 die Verantwortung für den Bereich Trading übernehmen.
mehr - Die Alba SE, vormals Interseroh SE, in Köln bekommt mit Rob Nansink ein zusätzliches Vorstandsmitglied. Der 50-Jährige werde ab dem 1. Januar 2013 die Verantwortung für den Bereich Trading übernehmen, teilte Alba SE mit.Seine Aufgabe liegt in der Intensivierung der internationalen Ausrichtung der Unternehmensgruppe. Zudem soll er die Erweiterung des Geschäftsfeldes „Nichteisen-Metalle“ begleiten.„Mit der Erweiterung des Vorstands um das Ressort Trading tragen wir der immer stärker werdenden Internationalisierung unserer Märkte Rechnung", erklärte Alba SE-Chef Axel Schweitzer. Der Niederländer Nansink kann auf über 20 Jahre erfolgreichen Handel von Nichteisen-Metallen nach Asien zurückblicken: 1990 gründete er das niederländische Unternehmen Europe Metals B.V. und baute das Unternehmen mit Gesellschaften in den Niederlande und Hong Kong zu einem der größten Exporteure von Nichteisen-Metallen in Europa aus.Europe Metals ist heute eine einhundertprozentige Tochter der Alba SE. Nansink ist bereits seit 2007 für Alba tätig und war zuletzt Vorsitzender der Geschäftsführung der Interseroh Scrap and Metals Holding GmbH, Dortmund.
Energieproduktion aus Biomasse 2011 erstmals seit langem gesunken
05.12.2012 - In Folge des milden Winters ist in vielen europäischen Ländern die Nachfrage nach fester Biomasse zur Energieproduktion im Jahr 2011 gesunken, so der Biomasse-Barometer von Eurobserver.
mehr - In Folge des milden Winters ist in vielen europäischen Ländern die Nachfrage nach fester Biomasse zur Energieproduktion im Jahr 2011 gesunken. Dem Biomasse-Barometer von Eurobserver zufolge nahm die Primärenergieproduktion in der EU um knapp drei Prozent auf 78,8 Mio. Tonnen Rohöleinheiten (Mtoe) ab. Damit war die Energieproduktion zum ersten Mal seit 1999 rückläufig.In Deutschland, das im europäischen Vergleich an der Spitze liegt, ist sie dem Barometer zufolge sogar um ungefähr vier Prozent auf rund 11,7 Mtoe zurückgegangen. Der Bruttoverbrauch von Primärenergie aus fester Biomasse ist um 3,9 Prozent auf 80,8 Mtoe gesunken. Die Differenz zwischen der europäischen Produktion und dem Bruttoverbrauch liegt Eurobserver zufolge in steigenden Importen von Holzpellets aus Kanada und den USA begründet.
Unterschiedliche Entwicklungen auf Altkunststoffmarkt
04.12.2012 - Im November lief der Absatz von Altkunststoffen recht unterschiedlich. Für einige Sorten stiegen die Preise an, während bei anderen Abschläge verzeichnet wurden.
mehr - Im November lief der Absatz von Altkunststoffen recht unterschiedlich. Für einige Sorten stiegen die Preise an, während bei anderen Abschläge verzeichnet wurden. Das geht aus dem neuesten EUWID-Marktbericht hervor.Bei PP gibt es Druck, da insbesondere große Teile der Autoindustrie inzwischen auf deutlich niedrigerem Niveau produzieren. In der Baubranche geht es auch saisonbedingt deutlich ruhiger zu. Bei PS sind Abwärtstendenzen feststellbar. Für PE gibt es unterschiedliche Einschätzungen zum Monatsverlauf, HDPE stehe meist unter Druck, hieß es.Händlern zufolge sind inzwischen immer mehr Angebote von Recyclern an Markt, doch Verarbeiter würden gegen Jahresende weniger kaufen und meist nur den wirklichen Bedarf decken. Grund dafür sei zum einen die Erwartung, dass Neuware weiter im Preis fällt. Zum anderen würden aber auch den Verarbeitern die Aufträge fehlen. Allgemein wird von einer Rezession gesprochen.Den vollständigen Marktbericht inklusive umfangreichen Preisspiegel erhalten Sie in EUWID 49/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen auch im Märkte-Bereich dieser Seite zur Verfügung.
Zweiter Arbeitsentwurf zur MantelVO im Umlauf
03.12.2012 - Fast zwei Jahre nach dem ersten Entwurf einer Mantelverordnung Grundwasser/Ersatzbaustoffe/Bodenschutz hat das Bundesumweltministerium nun einen neuen, komplett überarbeiten Entwurf vorgelegt.
mehr - Fast zwei Jahre nach dem ersten Verordnungsentwurf einer Mantelverordnung Grundwasser/Ersatzbaustoffe/Bodenschutz hat das Bundesumweltministerium nun einen neuen, komplett überarbeiten Entwurf vorgelegt. Das 247 Seiten starke Papier wurde Ende November an die übrigen Bundesressorts verschickt mit der Bitte um Stellungnahme bis zum 18. Januar 2013.Gegenüber dem ersten Arbeitsentwurf vom 6. Januar 2011 wurde die Struktur der Ersatzbaustoffverordnung (Artikel 2 MantelVO) nochmals vollständig verändert und eine Vielzahl von Regelungen neu aufgenommen. So wurden unter anderem, wie bereits von BMU-Vertretern auf zahlreichen Branchenveranstaltungen angekündigt, bestimmte Einbauweisen neu modelliert und bestimmte Materialwerte, wie z.B. für Sulfat und PAK bei RC-Baustoffen, angepasst.Weiterhin finden sich auf Grundlage der neuen Ermächtigungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrwG) nunmehr auch Regelungen zu Nebenprodukten und zum Ende der Abfalleigenschaft für bestimmte mineralische Ersatzbaustoffe (RC-1-Baustoffe, Schmelzkammergranulat sowie bestimmte Klassen von Bodenmaterial und Gleisschotter).Völlig neugefasst wurde auch Artikel 4 Mantel-VO mit den Bestimmungen für das Auf- und Einbringen von Materialien auf oder in den Boden. Statt, wie ursprünglich vorgesehen, einer Änderungsverordnung mit Änderungsbefehlen liefert die Mantelverordnung nunmehr eine komplette Neufassung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV).Zwischen EBV (Artikel 2) und BBodSchV-Novelle (Artikel 4) wurde ferner ein neuer Artikel 3 zur Änderung der Deponieverordnung (DepV) eingefügt. Dieser enthält einen Umrechnungsschlüssel von den im Rahmen der EBV bestimmten Eluakonzentrationswerten mit einem Wasser-/Feststoffverhältnis von 2 zu 1 in Eluatkonzentrationswerte mit einem in der DepV üblichen Wasser-/Feststoffverhältnis von 10 zu 1.
Alttextilbranche zieht überwiegend positives Jahresfazit
03.12.2012 - Vor allem wegen der anhaltend guten Lage auf den Absatzmärkten blickt die Alttextilbranche in Deutschland auf ein gutes Jahr 2012 zurück. Das ist der Tenor des aktuellen EUWID-Marktberichts.
mehr - Vor allem wegen der anhaltend guten Lage auf den Absatzmärkten kann die Alttextilbranche „eigentlich auf ein gutes Jahr zurückblicken, in dem man durchaus gut verdient hat“, zieht ein Marktkenner kurz vor Jahresende vorzeitig Bilanz. Eine Einschätzung, die von den Mitstreitern im Markt weitgehend geteilt wird, wie aus dem aktuellen EUWID-Marktbericht hervorgeht.Oftmals sei sortierte Ware schon lange vor der eigentlichen Sortierung verkauft. Andererseits war das nun zu Ende gehende Jahr durchgängig geprägt vom Kampf um Sammelware und Containerstellplätze – und in dieser Hinsicht erwarten Marktteilnehmer auch keine Entspannung, zumal große Mengen nach wie vor unsortiert exportiert würden.Gleichwohl gehe man „nicht allzu pessimistisch“ ins neue Jahr. Dennoch spricht mancher inzwischen angesichts des hohen Preisniveaus für Originalware bereits von „einer kleinen Blase“, ein anderer erwartet gar für den Herbst nächsten Jahres „ein Kippen der Branche“.Den kompletten Bericht zum Markt für Alttextilien erhalten Sie in EUWID 49/2012. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Informationen bereits im Märkte-Bereich von EUWID Recycling und Entsorgung bereit.
Scholz mit 11 Prozent weniger Umsatz in den ersten drei Quartalen
30.11.2012 - Die Scholz-Gruppe verzeichnet für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres einen Rückgang der Ausbringungsmenge um sechs Prozent auf 7,8 Mio Tonnen.
mehr - Die Scholz-Gruppe verzeichnet für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres einen Rückgang der Ausbringungsmenge um sechs Prozent auf 7,8 Mio Tonnen. In Verbindung mit den ebenfalls rückläufigen Rohstoffpreisen ergibt sich ein Rückgang des Neun-Monats-Umsatzes auf 3,7 Mrd € - 11 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres.Unter Berücksichtigung des anhaltend schwierigen Marktumfeldes spricht der Konzern bei einem EBITDA von 164,9 Mio € von einem zufriedenstellenden Ergebnis, obwohl es 21 Prozent niedriger ausgefallen ist als im Vorjahreszeitraum. Das Vorsteuerergebnis fiel von 56,3 Mio € um fast 47 Prozent auf 30,1 Mio €.
Zementwerk Lengerich will dauerhaft Klärschlamm einsetzen
30.11.2012 - Die Dyckerhoff AG möchte im Zementwerk Lengerich dauerhaft Klärschlamm einsetzen. Der seit eineinhalb Jahren laufende Probebetrieb soll in den Dauerbetrieb überführt werden.
mehr - Die Dyckerhoff AG möchte im Zementwerk Lengerich dauerhaft Klärschlamm einsetzen. Nach Angaben des Umweltbeauftragten der Werksgruppe Nord, Michael Rossmanith, soll der seit eineinhalb Jahren laufende Probebetrieb in den Dauerbetrieb überführt werden. Ein entsprechender Antrag sei bei der Bezirksregierung Münster gestellt worden. Die beantragte Kapazität liege bei 10 Tonnen entwässerten Klärschlamms pro Stunde. Zum Einsatz kommen soll Klärschlamm der Stadt Lengerich und umliegender Gemeinden, der laut Rossmanith derzeit mehrere Hundert Kilometer weit nach Brandenburg transportiert und dort auf die Felder aufgebracht werde.
Knappe Mehrheit der Potsdamer Bürger plädiert für getrennte Bioabfallsammlung
28.11.2012 - Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Potsdamer Bürger plädiert für die Einführung einer Biotonne im Stadtgebiet. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor.
mehr - Eine knappe Mehrheit von 51,2 Prozent der Potsdamer Bürger plädiert für die Einführung einer Biotonne im Stadtgebiet. Werde seitens der Stadt eine Biotonne zur Verfügung gestellt, würden 59,2 Prozent diese regelmäßig nutzen, 13,6 Prozent unregelmäßig und 27,2 Prozent gar nicht. Das ist das Ergebnis einer laut Stadtverwaltung repräsentativen Umfrage unter 4.500 Potsdamer Bürgern, von denen 1.470 und mithin fast ein Drittel den Fragebogen zurückgesandt hatten.Laut Umfrage trennen 36 Prozent der Befragten bereits jetzt schon Bioabfall vom Restabfall. 83 Prozent von ihnen nutzen für die Verwertung die Eigenkompostierung, 39 Prozent die Wertstoffhöfe und Kompostieranlagen im Stadtgebiet und 22 Prozent verwenden Laubsäcke. Erhoben wurde auch das derzeitige Trennverhalten.Bei der Umfrage wurde der Umgang mit Altpapier ermittelt, das von rund 98 Prozent aller Befragten regelmäßig in die blaue Altpapiertonne gegeben wird. Verpackungen werden von den Potsdamern zu etwa 92 Prozent regelmäßig getrennt, bei Altglas sind es rund 81 Prozent.Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema enthält EUWID 48/2012. Die aktuelle Ausgabe ist auch als E-Paper erhältlich.
Quelle: Euwid