

Bei den bisher registrierten abfallwirtschaftlichen CDM-Projekten dominieren die Fassung und Abfackelung von Deponiegas ohne energetische Nutzung. Fortgeschrittene Technologien (z.B. mit Kompostierung oder aerober Behandlung) kommen kaum zum Einsatz.
Das Forschungsvorhaben befasst sich mit der Nutzung fortgeschrittener Abfallbehandlungstechnologien im CDM. Von den konkreten technologischen Angeboten in Deutschland ausgehend werden die Nutzungsbedingungen für den CDM aus Unternehmensperspektive aufbereitet.
Wichtigstes Ziel ist es, dass sich die Unternehmen nicht umfangreich in das komplexe Regelwerk des CDM einarbeiten müssen, bevor sie den klimapolitischen Nutzen des Instruments wirtschaftlich verwirklichen können. Zudem werden im Rahmen des Vorhabens genauere Kenntnisse über die abfallwirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer Reihe möglicher Gastländer sowie auch deren Beratungsbedarf gewonnen. Diese Kenntnisse sind für 11 Länder aufbereitet worden in sogenannten Country Sheets die hier im RETech-Portal sowie im Internetportal der CDM/JI-Initiative als PDF zum Download bereitstehen.
Das Forschungsvorhaben ist innerhalb des BMU eng verbunden mit der CDM/JI-Initiative und der Exportinitiative Recycling- und Effizienztechnik.
bifa Umweltinstitut:
Herr Bernhard Gerstmayr, Email: bgerstmayr@bifa.de, Tel.: 0049 (0) 821 7000 198
Herr Markus Hertel, Email: mhertel@bifa.de, Tel.: 0049 (0) 821 7000 158
Herr Hansjürgen Krist, Email: hkrist@bifa.de, Tel.: 0049 (0) 821 7000 155
TU Braunschweig:
Dr. Florian Kölsch, Email: f.koelsch@tu-bs.de, Tel.: 0049 (0)531 391 3969
Frau Anita Wiesbaum , Email: a.wiesbaum.@tu-bs.de, Tel.: 0049 (0)531 391 3957
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