

Für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft werden Technologien benötigt, die zu einer material- und energieeffizienten Produktion und Nutzung von Waren und Gütern beitragen. Sind diese am Ende ihrer vorgesehenen Nutzungsphase angelangt, müssen wiederum Anlagentechniken zur Verfügung stehen, die eine optimale Verwertung gewährleisten, damit die im Abfall enthaltenen Materialien werkstofflich oder energetisch genutzt werden können. Beispielsweise lässt sich aus organischen Abfällen unter anaeroben Bedingungen Biogas gewinnen, das eine autarke Energieversorgung von Gewerbebetrieben oder Wohnsiedlungen ermöglichen kann. In Deutschland ist mittlerweile eine Vielfalt von technischen Anlagen zur Sortierung, Vorbehandlung, zum Recycling sowie zur schadlosen Beseitigung von Abfällen entwickelt und am Markt etabliert worden. Sie alle tragen dazu bei, dass erhebliche Abfallanteile verwertet, endliche Rohstoffe geschont und die Deponien entlastet werden.
Einen guten Überblick über den Stand der Umweltschutz-, Recycling- und Effizienztechnik „Made in Germany“ gibt der Umwelttechnologieatlas für Deutschland "GreenTech made in Germany" . Grundlage ist eine repräsentative Befragung von rund 1500 Unternehmen und 250 Forschungsinstituten der Umwelttechnologiebranche, die sich entlang von sechs Leitmärkten gliedert, in denen sich ökonomische und ökologische Herausforderungen in besonderer Weise verknüpfen. Zu diesen Leitmärkten gehören Kreislaufwirtschaft sowie Rohstoff- und Materialeffizienz. Ein umfangreiches Verzeichnis mit Firmen- und Institutsadressen dokumentiert die Vielschichtigkeit der Umwelttechnologie in Deutschland.
Informationen über erfolgreiche Demonstrationsprojekte aus dem Bereich Abfall- und Recyclingtechnik finden Sie in Cleaner Production Germany. Dort sind Hinweise auf seit Anfang der 90er Jahre abgeschlossene Projekte aus den Feldern der Abfallvermeidung und -verwertung enthalten. Die Projekte wurden unter anderem durch das BMU, das BMBF, das BMWi, das Umweltbundesamt, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Effizienzagentur NRW gefördert. Die Projektauswahl wird durch das Umweltbundesamt vorgenommen.

