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VDI-RETech-GIZ Workshop Technologietransfer Kunststoffabfallverwertung zusammen mit BMZ und BMU

© VDI
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Die zunehmende Verbreitung von Kunststoffabfällen und Mikroplastik in Flüssen und Meeren ist zu einer globalen Herausforderung geworden und erfordert umgehendes Handeln der industrialisierten Welt.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), German RETech Partnership e.V. und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erörterten am 29. August 2019 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ in Bonn gemeinsam mit Experten und Vertretern der Ministerien BMZ und BMU in einem Workshop Lösungsansätze, um den Technologietransfer speziell zur Kunststoffabfallverwertung aus Deutschland in Schwellenländer zu beschleunigen.

Mit mehreren Impulsvorträgen wurden die Themen Marine Litter und die technischen Möglichkeiten zur Kunststoffabfallverwertung von verschiedenen Seiten beleuchtet. In anschließenden Diskussionen und Gruppenarbeiten im World Café Format wurden Strategien entwickelt, um einen Technologietransfer zur Kunststoffabfallverwertung in Schwellenländer voranzubringen.

Ein Technologietransfer umfasst sowohl die Einführung logistischer Sammelsysteme für gebrauchte Kunststoffverpackungen und –produkte (wie hierzulande die gelbe Tonne) als auch den Aufbau von Sortier- und Recyclingkapazitäten.

Neben der weltweit besorgniserregenden Umweltbelastung weisen RETech und der VDI auch auf die volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme von Rohstoffabfällen in der Umwelt hin: Millionen Tonnen wertvoller Sekundärrohstoffe werden der produzierenden Wirtschaft entzogen. Nur ein nachhaltiger Einsatz von Primär- und Sekundärrohstoffen in einer Kreislaufwirtschaft kann das stoppen. Dazu müssen dringend die technologischen Errungenschaften einer modernen Kunststoffabfall- und Kreislaufwirtschaft in andere Länder transferiert werden. RETech und der VDI setzen sich daher aktiv für einen Technologietransfer im Bereich der Kunststoffabfallverwertung in Schwellenländer ein.

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