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Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister A.D.

Prof. Klaus Töpfer © Schulzendorff
© Schulzendorff

In Afrika habe ich acht Jahre das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) geleitet - in Kenya, in Nairobi. In Korogocho, einem Vorort Nairobis, befindet sich die Müllkippe Dandora. Eine riesige, dampfende und stinkende Müllhalde. Um die Deponie herum ein Slum. Mindestens 100.000 Menschen leben dort, wahrscheinlich mehr. Dandora ist ihr "Arbeitgeber". Menschen durchsuchen den Müll - oft Kinder. Ruinieren ihre Gesundheit. Werden von den Zwischenhändlern der gesammelten Müllreste zu niedrigsten Preisen gepresst.

Dieses Bild stand mir vor Augen, als ich die Einladung zur RETech-Konferenz erhielt - eine Konferenz mit der spezifischen Zielsetzung: Einbindung des informellen Sektors!

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Es ist außerordentlich lobenswert, dass RETech sich mit dieser Problematik konkret auseinandersetzt. Nicht mit klugen akademischen Erörterungen, sondern ganz praktisch und gezielt derartige Feingestaltungen bearbeitet hat. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, nicht zuletzt auch im informellen Sektor, ist beispielhaft herausgearbeitet worden. Prozesse wurden sichtbar, in denen Ansätze für getrenntes Sammeln einerseits und genossenschaftliches Handeln beim Absatz der noch zu verwertenden Müllanteile andererseits im Mittelpunkt standen.

Diese Konferenz war für mich ein Gewinn. Die Menschen in Korogocho habe ich sehr unmittelbar kennen gelernt - die Arbeit von beeindruckenden Missionaren in diesem Slum und ihr Kampf gegen die gesundheitliche und wirtschaftliche Ausbeutung der Menschen - diese Projekte verdienen volle Unterstützung der Entwicklungszusammenarbeit, aber auch privater Initiativen.

Als Konsequenz habe ich erneut ein Projekt in Korogocho auf der Deponie Dandora unterstützt.

Dirk Schwenzfeier, Beauftragter für Wirtschaft und Kommunen des BMZ

Dirk Schwenzfeier
© Dirk Schwenzfeier

Die RETech Konferenz „Effiziente Entsorgungs- und Recyclingkonzepte unter Einbindung des informellen Sektors“ hat in beeindruckender Weise gezeigt, wie gemeinsame Themen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und der deutschen Außenwirtschaft identifiziert und für alle Seiten gewinnbringend weiterentwickelt werden können. Die Wahl der Referenten und deren Beiträge reflektierte hervorragend die Verknüpfung dieser beiden Aspekte.

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Von der Politik wurde erkannt, dass eine bessere Verzahnung des deutschen EZ Engagements mit den Interessen der deutschen Außenwirtschaft sowohl im entwicklungspolitischen als auch im außenwirtschaftlichen Interesse Deutschlands liegt und zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele beiträgt.

Um diese Zusammenarbeit in einem international wichtigen Bereich wie der Entsorgung- und Recyclingtechnologie weiter zu stärken und auszubauen stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der German RETech Partnership über die GIZ entwicklungspolitische Beratung durch die Entsendung eines EZ-Scout zur Verfügung. Der Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den RETech-Mitgliedsunternehmen und den Auslandsvorhaben der deutschen technischen und finanziellen Zusammenarbeit sowie deren Partnern werden so gefördert. Die Konferenz ist hierfür ein weiteres hervorragendes Beispiel.

Dr. Laila Iskander, Former Minister of the Environment in Egypt

Dr. Laila Iskander
© Dr. Laila Iskander

The conference organized by RETech in Berlin on the 9th and 10th of November was a testament to the existence of businesses who are exploring ethical solutions and actions to integrating the informal sector in the global recycling sector.  They were not seeking to exploit or control it, but rather humbly seeking to understand how it operates, what are its constraints and well as its contributions to the circular economy and the recovery of the earth's materials in the next decade.

I applaud their attitude and approach and hope they will find positive ways of partnering with the informal materials workers the world over.

Uwe Becker, Senior Berater, GIZ Algerien

Uwe Becker
© Uwe Becker

Die mit eineinhalb Tagen gut terminierte Konferenz war ausgezeichnet organisiert und ich danke auf diesem Wege dem RETech Team für die Durchführung sowie für die Unterstützung und Hilfsbereitschaft während der gesamten Veranstaltung.

Besonders wertvoll war für mich, dass es der Veranstalterin gelungen ist, sehr gute Referenten aufzubieten, die allesamt zu dem sensiblen Thema Informeller Sektor aus eigenen Erfahrungen und aus verschiedenen Perspektiven in unterschiedlichen Entwicklungs- und  Schwellenländern vorgetragen haben.

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Es freut mich, dass dieses wichtige Thema bei einem Fachpublikum mit passender und ausgezeichneter Expertise auf  internationalem Niveau die notwendige Beachtung findet, die verschiedenen Erfahrungen ausgetauscht werden können und die Diskussion zu Lösungs-, Integrations- und Verbesserungsansätzen dazu stattfindet. Aus eigener Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit sehe ich die Notwendigkeit, die bestehenden Aktivitäten des Informellen Sektors in den unterschiedlichen Gesellschaften und Kulturen mit dem Ziel einer umweltschonenderen, nachhaltigeren und für die Menschen gesünderen Arbeitsweise hin zu einer Abfall- und Kreislaufwirtschaft für mehr Ressourcenschutz im jeweiligen Landeskontext zu beraten und zu steuern.

Diese Konferenz mit den erfahrenen Experten aus Wirtschaft, Politik, Institutionen und Vertretern aus den Schwellenländern selbst bot aus meiner Sicht allen Teilnehmern eine sehr gute Plattform zu Erfahrungsaustausch und Diskussion von Lösungsansätzen, die gemeinsam zwischen Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt werden sollten. Ich hoffe deshalb sehr auf eine Fortsetzung der Diskussion dieser Thematik, bei der zukünftig weitere Themen aufgegriffen werden könnten, wie beispielsweise Arbeitsschutz, nachhaltige ökonomische Modelle oder Qualitätssicherung und Markt durch Formen der Zertifizierung - um nur einige Anregungen zu geben.

Auf jeden Fall: bitte weiter so, viel Erfolg und vielen Dank!

Christa Venta, COO Pikitup, Johannesburg, South Africa

Christa Venta
© Christa Venta

I would like to thank RETech for hosting an excellent conference with a very relevant topic that is impacting on many developing countries and cities. Waste pickers form part of the circular economy and play a major role in reducing waste going to landfills and to create job opportunities. The integration of the informal sector into integrated waste management is a global environmental challenge and this can’t be solved unilaterally and require a multilateral approach and the conference provided the platform to share experiences and lessons learned.

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The choice of speakers brought together people from different sides of bilingualism – research, operations and business – was an inspired decision which paid off volumes because of the knowledge that was shared. With increasing ecological awareness, a strong demand for modern, customised recycling and waste management technologies and a need for advanced waste management infrastructure, the conference served as a contact point to meet German waste management organisations, manufacturers and institutions that are involved in recycling and efficiency technologies.

The City of Johannesburg is looking forward to future cooperation between public, private and industry in addressing waste management challenges. Moving from a linear to a circular economy involves innovation and RETech partners can provide the technology and knowledge.

I also would like to congratulate you on your excellent management of what has turned out to be a successful and highly stimulating conference. Such a conference involves enormous amounts of time and energy.  Thank you again for including my work in the conference. I do appreciate your painstaking work for the organisation and engagement of the conference and needless to say your German hospitality! In addition, the logistics were smooth and you have a wonderful team of people – all friendly and helpful.

Siddharth Hande, CEO Kabadiwalla Connect, India

Siddharth Hande
© Siddharth Hande

Kudos to the German RETech Partnership for organizing a great conference on the informal sector and pathways for integration!

Happy I got to share my thoughts based on experiences building Kabadiwalla Connect. I believe that the informal sector presents a unique opportunity for the German waste management Industry, and the RETech partnership has done a great job to initiate this discussion.

Stefan Keck, CEO BN Umwelt GmbH, Deutschland

Stefan Keck
© Stefan Keck

Reibungsloser Ablauf und tolle Referenten in motivierender Umgebung mit ausreichend Zeit zum Gedankenaustauch, durchaus auch aus sehr kontroversen Positionen heraus. Das Aufeinandertreffen von grundsätzlich verschiedenen Positionen zum Thema „Informeller Sektor“ erzeugte spürbare Reibungen. Es wurde an vielen Beispielen klargestellt, unter welchen Rahmenbedingungen der „Informelle Sektor“ in verschiedenen Regionen weltweit auch auf verschiedene Weise funktioniert und motiviert ist. Wir haben verstanden, dass die Entwicklung einer nachhaltigen und effizienten Abfall- und Kreislaufwirtschaft ohne das Verstehen und die Einbindung des „Informellen Sektors“ nicht leistbar ist.

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Aufgabe der RETech muss es sein, die durch Reibung erzeugte Energie zu nutzen und zusammen mit dem „Informellen Sektor“ gemeinsame Ziele zur Entwicklung und Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft zu definieren.  Denn: Die Entwicklung einer weltweiten Kreislaufwirtschaft ist keine Option, sondern ein Muss.

Die Erfahrungen und Möglichkeiten des EZ- Scout- Programmes sind bei der Umsetzung der Ziele der RETech willkommene und notwendige Hilfe und Unterstützung.

Von mir persönlich ein großes Danke an alle Organisatoren und Helfer. Hat viel Spaß gemacht und gelernt habe ich auch etwas.

Paulo Do Amaral Boneff, Corporate Social Responsibility, Gerdau, Brasilia

Paulo Do Amaral Boneff
© Paulo Do Amaral Boneff

I would like to thank Retech for the opportunity to be at the conference, an amazing space for sharing knowledge and experiences. I saw great cases and studies on recycling around the globe and new technologies that are being developed to increase the efficiency of the sector.  I’m used to be in many recycling debate in Brazil and Latin America, I can say with no doubts that the Retech congress was at the most advanced level of debate and content. I had the opportunity to increase my network and learned with the participants and speakers.

I believe that the example that Germany creates is the role model, we need to create this link between public and private sectors to work together. Once more, congratulations for the conference and the high level of the debates.